Geistchristentum

Austausch zu Fragen bzgl. Kirchen u. Konfessionsgemeinschaften

Re: Geistchristentum

Beitragvon Geistchristuwe » 23. Februar 2018, 08:24

Hallo,

ich glaube die meisten aussagen der Medien-Hefte und vor allem den Aussagen im Buch: "Der Verkehr mit der Geisterwelt..." von Johannes Greber. Um anders Gläubige zu überzeugen, habe ich eine Einleitung und einen kleinen Schriftbeweis aus der konventionellen Bibel verfaßt, die ich nachfolgend einfüge.

"Der Verkehr mit der Geisterwelt..." - kein Buch über Okkultismus

In dem Buch: „Der Verkehr mit der Geisterwelt...“, von Johannes Greber, geht es um die Kommunikation mit „Engeln“ bzw „heiligen Geistern. Man spricht hier auch von Spiritualität im Gegensatz zu Spiritismus, bei welchem es meist um die Beschwörung von Toten (Okkultismus) geht.
So wie man unschwer im Alten Testament Belege für eine Praxis der in diesem Buch beschriebenen Kommunikationsform findet (Prophetie, Weissagungen der Priester des Volkes Israel), so war sie auch in den frühchristlichen Glaubensgemeinschaften üblich, bis sie durch Konzilsbeschlüsse der katholischen Kirche verboten wurde und aus dem Blick der Öffentlichkeit verschwand, im Geheimen aber weiter existierte. Dabei handelte, bzw. handelt es sich, um den von Jesus Christus versprochenen Tröster („die heilige Geisterwelt Gottes“, in der konventionellen Bibel irreführend als „der heilige Geist" übersetzt). Glaubensgemeinschaften, die den frühchristlichen Geisterverkehr heute wieder praktizieren, werden als Geistchristen bezeichnet. (https://de.wikipedia.org/wiki/Geistchristentum).
Übersetzungsfehler und vorsätzliche Text-Manipulationen verfremdeten die Aussagen der Bibel und damit die ursprüngliche christliche Lehre. Die daraus hervorgegangenen katholischen Dogmen stellen für viele logisch Denkende ein Glaubens-Hindernis dar. Im „Greber-Buch“ werden die Unterschiede zwischen Urchristentum und Katholizismus ausführlich erläutert.
Das „Greber NT“ wurde nach erneuter Sichtung ältester griechischer Textquellen und mit Hilfe von Inspirationen neu übersetzt und weitestgehend von Verfälschungen befreit, die sich auch heute noch in den konventionellen Bibelübersetzungen finden.
Die Geschichte der Beziehung zwischen Gott und den Menschen ist sehr ausführlich im Greber-Buch und auch durch das Greber-NT dargelegt, wobei die konventionellen Bibeln auch einige Details davon enthalten, wie der nachfolgende Schriftbeweis („Das geist-christliche Weltbild im konventionellen Bibeltext“) veranschaulicht.
Für Atheisten, Zweifler, aber auch fortgeschrittene Bibelleser können Greber-Buch und Greber-NT ein echtes Aha-Erlebnis sein.
Auf den folgenden Homepages kann zusätzlich leicht ein Einstieg in spezielle Themenbereiche der geistchristlichen Lehre gefunden werden:
http://www.gcg.ch; http://www.gott-und-christus.de; http://www.geistchristenportal.de/html/download.html (hier auch Greber-Buch und Greber-NT als kostenlose Downloads).


Das geistchristliche Weltbild im konventionellen Bibeltext
Alle Menschen wurden vor unbekannt langer Zeit als reine Geistwesen (Engel) geschaffen und lebten in der Nähe Gottes ("Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sicht-bare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen." Kol. 1,16). Der erste und gleichzeitig ranghöchste von Gott geschaffene Geist war sein erster „Sohn“, Christus, der von Gott auch zum König über alle anderen Geister bestimmt worden war ("Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, 2 hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat. 3 Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe 4 und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name." Hebr. 1,1-4). Diese harmonische Zeit nahm ihr Ende mit dem sogenannten „Engelssturz“ ("Er sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz." Lk. 10,18; "7 Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel, 8 und sie siegten nicht und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel. 9 Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen." Off. 12,7-9): Nachdem der zweite Sohn Gottes, Luzifer, den Platz Christi als König mithilfe einer Revolte hatte einnehmen wollen, wurden er, alle seine Anhänger, aber auch jene, die sich nicht eindeutig für den rechtmäßigen König, Christus, entschieden hatten (Mitläufer), aus der Nähe Gottes (Himmel) verbannt.
In der Gottesferne ("Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß." Lk. 16,23) war es dunkel und trostlos. Alle „Gefallenen“ waren der Herrschaft Luzifers ausgeliefert ("Und der fünfte Engel blies seine Posaune; und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm wurde der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben." Off. 9,1). Die Rückkehr in die Himmel war aufgrund einer breiten Kluft zwischen Himmel und Hölle unmöglich ("Und überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüberwill, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber." Lk. 16,26). Viele Familien wurden so auseinandergerissen.
Christus bat Gott, den Vater, die Menschen von der Sünde des Abfalls erlösen zu dürfen ("Aber sie sind alle abgefallen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer." Ps. 53,4). Weil Gott einwilligte, konnte der Heils- und Erlösungsplan durch Christus, der in der Person Jesu von Nazareth „inkarnierte“, beginnen ("Er sagte: 'Der Gott unserer Vorfahren hat dich dazu erwählt, seinen Heilsplan kennen zu lernen und den einzig Gerechten zu sehen und aus seinem Mund das Wort zu hören, das dich auf den Weg weist." Apg. 22,14).Im Unterschied zu den nichtgefallenen Geistwesen, die weiter im Himmel wohnen, wurde für die gefallenen Geister die materielle Welt derart geschaffen, daß sich gefallene Geister über den Weg wiederholter Inkarnationen tugendhaft entwickeln können, um letztendlich den Rückweg in die geistige Heimat antreten zu können (Reinkarnation: "Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt."Mal. 3,23; "Und ob ihr es wahrhaben wollt oder nicht: Johannes ist tatsächlich der Prophet Elija, dessen Kommen vorausgesagt war." Mt. 11,14). Jesus Christus verkündete, wie dieser Rückweg durch ernsthafte Umkehr und die Abkehr von einem sündigen Lebenswandel zu beschreiten ist (5 "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. 6 Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen."Joh. 15,5-6) und trat stellvertretend für die Sünde des Abfalls ein, um damit den Weg zur Rückkehr für alle Busfertigen frei zu machen. ("Als Johannes am nächsten Tag Jesus auf sich zukommen sah, sagte er: »Seht dort das Opferlamm Gottes, das die Schuld der ganzen Welt wegnimmt." Joh. 1,29). Jesus widerstand den Versuchungen des Bösen, praktizierte Nächstenliebe, erlitt schuldlos den Kreuzestot und vergab dennoch all seinen Peinigern ("Jesus aber betete: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Dann warfen sie das Los und verteilten seine Kleider unter sich." Lk. 23,34). Nach dem körperlichen Tod begab sich Christus als Geist in das Totenreich ("So ist er auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt." 1.Petr. 3,19) und besiegte im Kampf Luzifer, dessen Macht er nachhaltig einschränkte, so daß von dort an jeder gefallene Geist, sofern er bußfertig ist, die Rückkehr in die Himmel antreten kann ( "Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben." Joh. 3,16;"Wir glauben doch, dass Jesus gestorben und auferstanden ist. Ebenso gewiss wird Gott auch die Verstorbenen durch Jesus und mit ihm zusammen zum ewigen Leben führen". 1.Thes. 4,14).

Jeder Mensch kann über Gebete „im Namen Jesu Christi“ Gott, dem Vater, Einsicht und Reue mitteilen ("Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund." Mat. 8,8;" Der Zolleinnehmer aber stand ganz hinten und getraute sich nicht einmal, zum Himmel aufzublicken. Er schlug sich zerknirscht an die Brust und sagte: 'Gott, hab Erbarmen mit mir, ich bin ein sündiger Mensch!'"Lk. 18,13; "Unser Vater im Himmel! Mach deinen Namen groß in der Welt. Verschaff deinem Willen Geltung, auf der Erde genauso wie im Himmel. 10 Komm und richte deine Herrschaft auf. 11 Gib uns, was wir heute zum Leben brauchen. 12 Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir allen vergeben haben, die an uns schuldig geworden sind. 13 Lass uns nicht in die Gefahr kommen, dir untreu zu werden, sondern rette uns aus der Gewalt des Bösen. Mat. 6,9 ff., Gute Nachricht-Ü.) und die tätige Wiedergutmachung ("Zeigt durch euer Leben, dass ihr euch wirklich ändern wollt!" Mt. 3,8) anbieten. Das schließt das Vergeben der Sünden Anderer gegen sich selbst mit ein ("Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben." Mt. 6,14-15). Als sichtbares Zeichen der Umkehr dient die Taufe. Der weitere Lebensweg des so Gläubigen wird von heiligen Geistern unterstützt ("Ich taufe euch mit Wasser; aber er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen." Mk. 1,8), bis jeder einst gefallene Geist, einschließlich Luzifer ("Gott, der HERR, lässt dir sagen, dir, meinem Herrn und König: »Setze dich an meine rechte Seite! Ich will dir deine Feinde unterwerfen, sie als Schemel unter deine Füße legen." Psalm 110,1), den Weg zurück in die himmlische Heimat vollzogen hat ("3 Und vom Thron her hörte ich eine starke Stimme rufen: »Dies ist die Wohnstätte Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein. 4 Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben und keine Traurigkeit, keine Klage und keine Quälerei mehr. Was einmal war, ist für immer vorbei.«" Off. 21.3-4).
Die Art und Weise, wie heilige Geister zu helfen vermögen, wird ausführlich im Buch „Der Verkehr mit der Geisterwelt“ von Johannes Greber dargelegt ("Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen." Joh. 15,26; "»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben." Apg. 2,17). Das mithilfe von Inspirationen ebensolcher Geister korrigierte neue Testament nach Johannes Greber ist nahezu frei von Bibelverfälschungen und Übersetzungsfehlern, welche die ursprüngliche Lehre Jesu Christi verzerrt haben. (PDF-Download unter: http://www.geistchristenportal.de/html/download.html)
Auch gegenwärtig existieren frühchristlich orientierte Gemeinschaften, die sich als "Geistchristen" bezeichnen und durch Boten Gottes geführt werden. („www.gcg.ch“; „www.gott-und-christus.de“).
Geistchristuwe
 
Beiträge: 1
Registriert: 16. Februar 2018, 09:23

Re: Geistchristentum

Beitragvon BC Editor » 27. Februar 2018, 13:03

Und auf ein Neues lässt Esoterik (schön in angeblich "Geistchristentum" gekleidet) grüßen.

Hier gibt es mittlerweile genügend Informationen, um zumindest nicht blind auf den Greber Kram und den seiner Jünger hereinzufallen.

Weitere Kommentare zu diesem nutzlosen Esoterik Geschwätz wird's von meiner Seite nicht geben.
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
(BibelCenter Editor)
BC Editor
Administrator
 
Beiträge: 758
Registriert: 13. März 2012, 10:57

Vorherige

Zurück zu Konfessionsgemeinschaften

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron