Warum lässt Gott Leid und Böses zu?

Austausch zu allgemeinen Fragen zur Auslegung der Bibel

Warum lässt Gott Leid und Böses zu?

Beitragvon Felix » 11. Oktober 2014, 06:01

Aufgrund des vielen Leides auf der Erde ist es völlig normal, sich zu fragen, warum Gott es zulässt. Selbst einige Bibelschreiber stellten sich diese Frage, wie z. B. der Prophet Habakuk, der Gott einmal gefragt hat: "Wie lange, o Jehova, soll ich um Hilfe schreien, und du hörst nicht? [Wie lange] werde ich zu dir [wegen der] Gewalttat um Beistand rufen, und du rettest nicht? 3 Warum läßt du mich Schädliches sehen und schaust ständig auf nichts als Ungemach? Und [warum] sind Verheerung und Gewalttat vor mir, und [warum] entsteht Gezänk, und [warum] wird Streit geführt?" (Habakuk, Kapitel 1, Vers 2, 3). Da Gott diesem treuen Mann wegen seiner Fragen nie Vorwürfe gemacht hat, versteht er gut, warum Menschen diese Frage beschäftigt. Es ist ihm auch nicht egal, dass soviel Leid geschieht. Woher weiß man das?

Das geht aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor:" Und Jehova fügte hinzu: „Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden."
Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist?

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her."
Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Der Leser könnte nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat?

Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“ 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht.
Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, Da du meine Trübsal gesehen hast; Du hast gewußt von den Bedrängnissen meiner Seele,"

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit war, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird.

Viele Grüße

Felix
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Re: Warum lässt Gott Leid und Böses zu?

Beitragvon Markus » 16. Oktober 2014, 09:37

Hallo Felix!

Zu Deinem Beiträg möchte ich noch einen Gedanken äussern. Nach dem Grundtext ist die Rede, davon, dass GOTT nicht nur von dem Leiden der Israeliten gewusst hat. Vielmehr GOTT das Leiden der Israeliten erkannt. Wenn es heißt, dass GOTT das Leiden der Israeliten erkannt hat, dann bedeutet dies, dass ER sich zutiefst mit dem Leiden der Israeliten verband und sich da hineinverstetzte, in dem ER soweit dies für ein Geistwesen möglich war, sich damit identifizierte. Denn das Erkennen bedeutet im Hebräischen gewöhnlich das liebende Einswerden, eines Mannes mit seiner Frau. Dies ist vielmehr als nur zu Wissen, dass Menschen leiden. Wissen setzt nicht unbedingt voraus, dass GOTT eine Persönlichkeit ist. Wissen kann auch jemand haben, DER reines Bewusstsein hat, haber keine Betonung des Selbsts und des Du hat. Aber Erkennen kann nur jemand, der wirklich eine liebende gütige und erbarmende Person ist. Dieses Wort "Erkennen" zeigt in ganz besonderer Weise, dass GOTT auch ein sehr persönlicher GOTT ist, DER Sich mit de Leiden und Schmerzen SEINER Geschöpfe einszumachen weiss und sie, wenn auch auf einer höheren geistigen Ebene auch empfindet.

Liebe Grüße Markus
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Re: Warum lässt Gott Leid und Böses zu?

Beitragvon Amos » 13. Oktober 2016, 18:15

Felix hat geschrieben:Aufgrund des vielen Leides auf der Erde ist es völlig normal, sich zu fragen, warum Gott es zulässt.

Felix liefert uns zu dieser Frage seltsame, eigentlich teuflische Antworten. Trifft dann voll ins Schwarze aber ohne daraus anschließend die biblisch fundierten und logischen Schlußfolgerungen zu ziehen.
Felix hat geschrieben:Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch........ und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Ja warum stellt Gott dann das Leid nicht ab wenn es sogar Gott berührt und schmerzt !
Felix macht Gott zu einem Masochisten, also jemandem der Leid/Schmerzen aus welchen Gründen auch immer ertragen will.
Felix geht hier in Richtung teuflisch gesteuerter katholischer Theologie die behauptet nur durch Leiden, auch menschliches Leiden, könnten Menschen erlöst werden.
Felix hat geschrieben:Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt.

Zeit ? Was für Zeit ?
Die Behauptung des Teufels "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" war spätestens nach dem Tod von Adam und Eva geklärt, wobei schon bei dem Mordfall Abel klar war, dass Gott recht hatte.
Die Frage ob Gott recht hat oder der Teufel war für Adam und Eva und alle Menschen SPÄTESTENS mit deren Tod geklärt, aber tatsächlich wußten es Adam und Eva schon viel früher, nämlich als Adam und Eva aus dem Garten Eden rausflogen.
Also warum gibt es dann seit 6000 Jahre bis heute im Jahre 2016 Leid auf der Welt ?
Weil Zeit benötigt wird ist keine befriedigende Antwort, eher gar keine Antwort.
Felix hat geschrieben: Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen.

"eine Streitfrage sittlicher Natur" ? Was ist denn dass ?
Was hat "Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit" mit guten oder schlechten Sitten zu tun.
Was bedeutet "sittlicher Natur" ?
Es bedeutet nichts, es sind nur Worte ohne Sinn.
Felix hat geschrieben: Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Die Wahrheit ist bereits seit Jahrtausenden ans Licht gekommen, denn seit Jahrtausenden sterben Menschen und seit Jahrtausenden gibt es Leid auf der Erde. Und es gibt auch keine Streitfrage bezüglich der Ereignisse im Garten Eden. Mit dem Rauswurf von Adam und Eva aus dem Garten Eden sind alle Streitfragen des Garten Edens vollständig beantwortet. Gemäß dem Text von Felix bleibt als Antwort für das Leid auf der Erde nur eine masochistische Neigung Gottes übrig, die sich dann am Kreuz von Golgatha voll auslebt. Felix ist ein bewußter oder unbewußter Anhänger der Irrlehre vom masochistischen blutrünstigen Gott. Der biblische Sachverhalt ist aber ein ganz anderer, ein logischerweise logisch nachvollziebarer Sachverhalt.
Felix hat geschrieben: Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden. Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen.

Und deshalb gibt es gemäß der Schlußfolgerung von Felix seit Jahrtausenden das Leid auf der Erde.
Höchst unlogisch, denn seit dem Rauswurf aus dem Garten Eden ist klar dass ein Leben frei von göttlicher Bestimmung, also außerhalb des Garten Edens, Kacke ist. Da ist alles geklärt, und zwar schon sehr sehr lange, seit 6000 Jahren !
Man höre sich nur morgens um 6.30 Uhr das Geklingel des Weckers an der zur Arbeit ruft.
Gott könnte bitte sofort das Leid abschaffen und den Garten Eden wieder öffnen oder neu anlegen. Kein Mensch hätte was dagegen, die Menschen die im Leid leben sowieso nicht.
Bleibt gemäß der Argumentation von Felix wieder nur die masochistische Neigung Gottes übrig.
Felix hat geschrieben:.......denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Absolut RICHTIG Felix ! !
Eine biblisch korrekte Schlußfolgerung. Jetzt müssen wir nur noch biblisch klären warum die Welt im Argen liegt. Hier der Bibelvers 1.Johannes, Kapitel 5,19 gemäß der Lutherbibel 1545:
"Wir wissen, daß wir von GOtt sind; und die ganze Welt liegt im Argen."

Der von Felix zitierte Satz aus einer gefälschten Bibel, "Wir wissen, daß wir von Gott stammen", ist eine teuflische Aussage denn sie unterstützt den Pantheismus. Alles ist Gott auch wir Menschen, weil wir und alles von Gott stammen, abstammen.
Menschen, auch Christen "stammen" NICHT von Gott.
Menschen sind KEIN Teil Gottes, sondern Geschöpfe Gottes. VON Gott/Jesus geschaffene Wesen, außerhalb VON Gott.

Zurück zum Thema.
Felix hat geschrieben:Aufgrund des vielen Leides auf der Erde ist es völlig normal, sich zu fragen, warum Gott es zulässt.

Die Antwort steht in
1.Johannes, Kapitel 5,19:
"....die ganze Welt liegt im Argen."

Doch warum ?
Die Antwort steht in Lukas 4,5-6:
"Und der Teufel führete ihn auf einen hohen Berg und weisete ihm alle Reiche der ganzen Welt in einem Augenblick und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, welchem ich will."

Deshalb liegt die Welt im Argen, gibt es Leid, weil der Arge die Macht hat.
Der Arge ist der Teufel, siehe Luther 1545, 1.Johannes 5,18: "...der Arge wird ihn nicht antasten".
Warum ist dem Teufel diese Macht gegeben ?
Erstens:
Weil die Menschheit ein teuflisches Pack ist, und deshalb den Teufeln Tür und Tor öffnet, und dadurch den Teufeln die Macht gibt.
Zweitens:
Weil Gott/Jesus gerecht ist, nicht nur zu Menschen sondern auch zum Teufel.

Verstanden ? ?

Der Reihe nach.
Was ist beim Sündenfall im Garten Eden passiert ?
Dies ist eine der ganz zentralen Fragen.
Die Antwort ist:
Adam, Eva und die drei-dimensionale Schöpfung ist rechtmäßig unter die Herrschaft des Teufels gekommen, weil sich der Chef von Allem, Adam, der Rebellion des Teufels gegen Gott angeschlossen hat.
Chef von Allem:
Durch die Namens-Vergabe nimmt Adam die Dinge in Besitz.
1.Mose 2,19:
"Denn als GOtt der HErr gemacht hatte von der Erde allerlei Tiere auf dem Felde und allerlei Vögel unter dem Himmel, brachte er sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennete; denn wie der Mensch allerlei lebendige Tiere nennen würde, so sollten sie heißen."
Mit den Tieren fing es an, bei den Pflanzen und Sternen ging es weiter.
...der Rebellion des Teufels gegen Gott angeschlossen:
1.Mose 3,5:
"...werdet sein wie GOtt..."
Da nur einer Gott sein kann bedeutet dies die Tötung Gottes. Das Ziel der Rebellion der abgefallenen Engel, die deshalb Teufel genannt werden. Adam und Eva haben sich dieser Rebellion angeschlossen, denn sie legten einen Obsttag ein um wie Gott zu werden, sich selbst zu vergöttlichen.
Es ist damals nicht gelungen und es wird nie gelingen obwohl es seither immer wieder versucht wird, siehe die Esoterik und die Wissenschaft und der ungebrochene Glaube an eine geistige und materielle Evolution.
Die Mystiker des Geistes versuchen die Vergöttlichung, die geistige Evolution/Höherentwicklung durch allerlei esoterischen Quatsch zu erreichen, Evokationen, Kundalini, Meditation, und und und...
Alle esoterischen Übungen führen wie der Obsttag im Garten Eden nur unter die Herrschaft der Teufelswelt (Epheser 6,12).
Die Mystiker des Fleisches, der Materie, die Materialisten versuchen es durch technische Entwicklung/Evolution zu erreichen, durch die Verschmelzung von Mensch und Materie/Maschine, Transhumanismus genannt.
Möglicherweise verbinden sie sich irgendwann.
Die Menschheit ist ein teuflisches Pack, und deshalb ist Adam nicht Schuld.
Wenn sich heute 99 Prozent der Menschheit (51%?) radikal für Jesus Christus entscheiden würden, dann würde sich die Erde in den Garten Eden verwandeln und alles Leid wäre beendet.
Maleachi 3,10:
"....ob ich [Gott/Jesus] euch nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle."
Aber tatsächlich dienen 99,? Prozent der Menschheit mehr oder weniger den Teufeln, durch Satanismus, Hexentum, Esoterik, Freimaurerei, Religionen auch christliche Religionen, und vieles mehr.

Seit dem Sündenfall im Garten Eden, den die Menschheit seit Jahrtausenden milliardenfach rund um die Uhr durch ihr Verhalten bestätigt, gehört die Welt rechtmäßig dem Teufel. Gott/Jesus ist gerecht, Halleluja ! ! !
Gelobt und gepriesen sei Jesus Christus wegen der Gerechtigkeit, denn wenn Gott/Jesus nicht gerecht wäre, wäre Gott/Jesus ein Despot, und niemand könnte sich auf SEIN Wort verlassen.
Aber !
Gott/Jesus ist gerecht und KEIN Despot, und deshalb können wir uns auf Gottes Wort auf die Lutherbibel 1545 Faksimiledruck verlassen.
Unser Glück ! ! Halleluja ! ! !

Da Gott/Jesus gerecht ist, absolut gerecht ist, ist Gott/Jesus auch gerecht zum Teufel, und deshalb erhält der Teufel was dem Teufel wegen dem Verhalten der Menschen rechtmäßig zusteht, nämlich die Welt. Und das Leid nimmt seinen Lauf.
Präzise.
Nach dem Sündenfall gehörte die Welt rechtmäßig dem Teufel, denn der Chef von Allem, Adam, hat sich freiwillig der Rebellion der Engel gegen Gott/Jesus angeschlossen, sich dem Anführer der Rebellion, dem Teufel Satan, unterstellt.
Adam tat was der Teufel im Schlangenkostüm von Adam wollte, damit machte Adam den Teufel zu seinem Herrn und Gebieter, und Adam wollte wie der Teufel Gott töten durch "....werdet sein wie GOtt..." und den Obsttag.

Gott/Jesus hat es dann aber mit dem Teufel so ausgehandelt, dass die drei-dimensionale Welt den Menschen gehört, und die Menschen sich selber.
Die Teufel, und auch Gott/Jesus, erhalten nur über das Prinzip Ehre Zugang in die Welt und in Menschen.
Wenn die Welt ohne diese Einschränkungen den Teufeln gehören würde, wäre die ganze Welt eine Hölle und das Leid wäre umfassend und unerträglich.
1.Mose 1,28:
"....füllet die Erde und macht sie euch untertan...."
Die Menschen sollen sich die Erde untertan machen, also gehört die Erde der Menschheit und die Menschheit sich selbst. (Deshalb hat schon Adam durch die Namens-Vergabe alles in Besitz genommen, siehe oben im Text).

Da aber die absolute Mehrheit der Menschheit Jesus Christus als HERRN ablehnt, und dadurch keinen geistlichen Schutz hat, und zusätzlich der Teufelswelt Ehre gibt, durch Tätowieren, Musik, Yoga, Abtreibungen, Filme, sexuelle Aktivitäten außerhalb des Vertrages Bibel, Drogen, Bauwerke, Riten, Anbetung, regiert der Teufel die Welt. Folglich liegt die Welt im Argen, und das Leid ist da.
In modernen Bibeln nach 1545 steht teilweise mehrfach Gott würde die Welt regieren, dies sind aber teuflisch gesteuerte Text-Fälschungen um Gott/Jesus für das Leid der Welt verantwortlich zu machen.

Zitat Felix: "Aufgrund des vielen Leides auf der Erde ist es völlig normal, sich zu fragen, warum Gott es zulässt....."
Antwort:
Weil Gott/Jesus zum Glück KEIN Despot ist sondern gerecht ist, und die große absolute Mehrheit der Menschen teuflische Idioten sind.
Anders gesagt.
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, und dies ist das Leid.
Frag mal den Alkoholiker um die Ecke ob er sich nicht doch wenigstens versuchsweise zu Jesus Christus bekehren möchte.
Nein, sagt der. Und säuft sich lieber zu Tode.

Seit dem Sieg von Jesus am Kreuz von Golgatha, denn Jesus blieb trotz furchtbarer Schmerzen am Kreuz bis zum körperlichen Tod,
gehört die Welt rechtmäßig Jesus. Dem HERRN.
Der von den Teufeln geforderte und mit den Teufeln in 1.Mose 3,15 vereinbarte Preis für die Rückgabe der Welt ist vollständig bezahlt.
Lutherbibel 1545 Offenbarung 5,9:
".....denn DU [Jesus] bist erwürget und hast uns GOtt erkauft mit deinem Blut aus allerlei Geschlecht und Zungen und Volk und Heiden"

"erkauft" ist altdeutsch und bedeutet abgekauft, den Teufeln abgekauft.
Die Welt und die Menschheit gehört jetzt rechtmäßig Jesus.
Da aber Jesus KEIN Despot ist, darf jeder Mensch entscheiden was sie und er denn gerne hätte. Himmel oder Hölle steht zur Auswahl. Das große Wunschprogramm läuft seit 2016 Jahren.

Zitat Felix: "Aufgrund des vielen Leides auf der Erde ist es völlig normal, sich zu fragen, warum Gott es zulässt....."
Antwort:
Leid ist eine mindestens 99-prozentige demokratische Mehrheits-Entscheidung der Menschheit.

Fazit:
Lest die Bibel mit logischem Denken, und liefert nicht den Bibelkritikern Argumente.
Und bedenkt, nur die Lutherbibel 1545 ist logisch, alles andere ist gefälscht. Mehr dazu habe ich im Thread "Welche Bibel" geschrieben.

Sehr WICHTIGER Hinweis:
Es gibt eine Art von Leid die sehr gut ist, wenn Menschen der Teufelswelt widerstehen, siehe Hiob.
Oder heute ganz praktisch.
Wenn Moslems Christen wegen ihres Bekenntnisses zu Jesus Christus und der Bibel den Hals durchschneiden oder sie foltern, so dient dieses Leid der Verherrlichung von Gott/Jesus weil diese Menschen dem Teufel widerstehen, dem Islam-Teufel die Stirn bieten, und führt deshalb direkt in den Himmel, ist also sehr gut.
Lutherbibel 1545 Lukas 9,24:
"Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verlieret um meinetwillen [um Jesu willen], der wird's erhalten"
Amos
 
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