Schöpfung

Austausch zu allgemeinen Fragen zur Auslegung der Bibel

Re: Schöpfung

Beitragvon Stefan » 19. Dezember 2015, 18:16

Ein RNA-Molekül besteht aus kleineren Molekülen, den Nukleotiden. Sie sind zwar nur ein wenig komplexer als Aminosäuren, chemisch aber ganz anders aufgebaut. Shapiro sagt: „Weder in den Produkten von Gasentladungsexperimenten noch in Meteoriten fanden sich jemals Nukleotide.“ Auch äußert er sich darüber, wie „verschwindend gering“ die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein sich selbst kopierendes RNA-Molekül von allein aus einem Gemisch chemischer Bausteine entsteht. Sein Kommentar: „Schon ein einziges solches Ereignis zu irgendeiner Zeit irgendwo im gesamten sichtbaren Universum müsste als riesiger Glücksfall gelten.“
Ein Protein oder Eiweißmolekül enthält zwischen 50 und mehreren Tausend Aminosäuren, die in einer hochkomplizierten Anordnung miteinander verbunden sind. Ein typisches Protein in einer „einfachen“ Zelle besteht aus 200 Aminosäuren. Und selbst in einer solchen Zelle kommen Tausende verschiedene Arten von Proteinen vor. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich auf der Erde auch nur ein einziges Protein mit gerade mal 100 Aminosäuren jemals von selbst zusammensetzen konnte, wird auf eins zu einer Billiarde geschätzt.
Der Forscher Hubert P. Yockey, ein Befürworter der Evolutionslehre, geht noch weiter. Er sagt: „Die Proteine können auf keinen Fall zuerst da gewesen sein.“ Für die Bildung von Proteinen ist nämlich RNA nötig, und umgekehrt entsteht RNA nur unter Mitwirkung von Proteinen. Nehmen wir den so gut wie ausgeschlossenen Fall, RNA und Proteine würden zufällig zur gleichen Zeit am gleichen Ort auftreten. Wie wahrscheinlich ist es dann, dass sie auch noch kooperieren und einen lebensfähigen Organismus bilden, der sich sogar selbst reproduzieren kann? Dr. Carol Cleland vom NASA-Institut für Astrobiologie erklärt: „Es erscheint extrem unwahrscheinlich, dass dies in einem Zufallsgemisch aus Proteinen und RNA spontan passiert. Forscher, die sich eine voneinander unabhängige Produktion von Proteinen und RNA unter urzeitlichen Bedingungen vorstellen können, scheinen allerdings davon auszugehen, dass dann auch das Zusammenspiel von allein klappt.“ Die momentanen Spekulationen über die Entstehung dieser Bausteine des Lebens kommentiert sie wie folgt: „Keine davon liefert uns eine zufriedenstellende Erklärung, wie sich das genau abgespielt haben soll.“
Was ergibt sich daraus? Forscher, die von einer zufälligen Entstehung des Lebens überzeugt sind, befinden sich in einer Sackgasse. Sie haben in einem Meteoriten Aminosäuren entdeckt, die auch in lebenden Zellen vorkommen. In ihren Labors ist es ihnen unter großem Aufwand gelungen, andere noch komplexere Moleküle zu erzeugen. Sie hoffen, dass sie eines Tages alle Bestandteile nachbilden können, die man für eine „einfache“ Zelle braucht. Ihre Situation lässt sich mit der eines Erfinders vergleichen, der natürlich vorkommende Elemente nimmt, daraus Stahl, Plastik, Silikon und Draht herstellt und einen Roboter zusammenbastelt. Anschließend programmiert er den Roboter so, dass dieser sich selbst nachbauen kann. Was wäre damit bewiesen? Bestenfalls, dass ein intelligentes Wesen eine beeindruckende Maschine konstruieren kann.
Falls Wissenschaftler also irgendwann eine Zelle produzieren könnten, wäre das eine beachtliche Leistung. Würde das aber beweisen, dass eine Zelle zufällig entstehen kann? Wenn damit irgendetwas bewiesen wäre, dann eigentlich genau das Gegenteil.
Meine Meinung dazu? Nach dem heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand steht fest, dass Leben nur von bereits existierendem Leben kommt. Zu glauben, dass sich eine „einfache“ lebende Zelle durch Zufall aus lebloser Materie bildet, scheint nicht sehr realistisch.
Die Frage ist: Will man, nachdem man die Fakten kennengelernt hat, etwas so Realitätsfernes glauben? Bevor man diese Frage für sich selbst beantwortet, wäre es gut, einen Blick in das Innere der Zelle zu werfen. Dann kann man sich ein Bild davon machen, ob die Theorien über die Entstehung des Lebens einleuchtend sind oder so glaubwürdig wie die Geschichte vom Klapperstorch.
Stefan
 
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Re: Schöpfung

Beitragvon Mike » 13. Februar 2016, 19:28

Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen; 17 aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du des Todes sterben!

Eine Parallele finden wir in Hesekiel 3:18 diese stelle macht klar das es sich um einen Geistigen Tod handeln muss.
18 Wenn ich dem Gottlosen sage: Du mußt des Todes sterben, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, damit sich der Gottlose vor seinem gottlosen Wesen hüte, auf daß er lebendig bleibe: so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.
Wenn hier von sterben die rolle ist aka physisches sterben ergibt das schlicht und ergreifend keinen sinn.
Schon der Ausdruck selbst Du musst des TODES sterben warum des Todes? Folglich muss auch die Möglichkeit des lebendigen Sterbens vorhanden sein, denn jeder starb bis zum heutigen Tage ausnahmslos.


Himmel und Erde sind nicht zwangsläufig Physisch zu verstehen.

http://www.bibelcenter.de/bibel/studien/d-std123.php
Sind Himmel und Erde bereits vergangen?

Denn schon daraus ist klar das Himmel und Erde nicht zwangsläufig mit physischem Himmel und Erde als solches zu tun hat. Wenn wir lesen nehmen wir einfach dies als gegeben an, dass es sich jeweils um physische dinge handelt, die frage ist aber eher ob dies der Schreiber auch so sah.

Man denke da zb an Josephs Traum von Sonne, Mond und Sternen. Wobei der Vater für die Sonne und der Mond für seine Mutter und die Sterne für seine Brüder gelten. Genau diese Motive dienen dann wieder in der Offenbarung wie auch Himmel und Erde.

Oder ströme lebendigen Wassers aka Gerechtigkeit. Da findet sich so einiges in der Bibel. :D
MfG Mike

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Re: Schöpfung

Beitragvon Stefan » 8. Mai 2016, 16:08

Mike hat geschrieben:Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen; 17 aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du des Todes sterben!

In anderen Übersetzungen heißt es: ,,Ein Sterben sterben". Dass das Sterben doppelt erwähnt wird, bedeutet Nachdruck auf die Aussage, dass sie tatsächlich sterben werden. Was beim Tod passiert, hat Gott selbst erklärt. Als sich Adam, der erste Mensch, gegen Gott auflehnte, sagte Gott zu ihm: „Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren“ (1. Mose 3:19). Wo war Adam, bevor Gott ihn „aus Staub vom Erdboden“ erschaffen hatte? Er existierte nicht (1. Mose 2:7). Als Adam starb, kehrte er also zum Staub zurück, hörte auf zu existieren.

Eine Parallele finden wir in Hesekiel 3:18 diese stelle macht klar das es sich um einen Geistigen Tod handeln muss.
18 Wenn ich dem Gottlosen sage: Du mußt des Todes sterben, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, damit sich der Gottlose vor seinem gottlosen Wesen hüte, auf daß er lebendig bleibe: so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.

Was die doppelte Erwähnung vom sterben betrifft, gilt das gleiche wie bei Adam. Und dass Gott das Blut von Hesekiel zurück fordern würde, wenn er den bösen nicht warnen würde bedeutet, dass er Hesekiel zur Rechenschaft gezogen hätte, weil er Blutschuld auf sich geladen hätte. Das ist genau so, wie wenn ich einem Menschen in Lebensgefahr absichtlich nicht helfen würde. Das nennt sich vorsätzlicher Totschlag durch unterlassene Hilfeleistung.

Wenn hier von sterben die rolle ist aka physisches sterben ergibt das schlicht und ergreifend keinen sinn.
Schon der Ausdruck selbst Du musst des TODES sterben warum des Todes? Folglich muss auch die Möglichkeit des lebendigen Sterbens vorhanden sein, denn jeder starb bis zum heutigen Tage ausnahmslos.



Himmel und Erde sind nicht zwangsläufig Physisch zu verstehen.

Die Bibel sagt: „Nach dem, was Gott uns versprochen hat, erwarten wir neue Himmel und eine neue Erde *“ (2. Petrus 3:13, Neue evangelistische Übersetzung). Gott wird die Erde durch sein Königreich wieder in den Zustand bringen, den er sich von Anfang an gewünscht hat. Auch „der Tod wird nicht mehr sein“ (Offenbarung 21:3, 4). Wird mit diesen Worten das Leben im Himmel beschrieben? Die Aussage ist ja, dass der Tod „nicht mehr“ sein wird. Also muss es ihn vorher gegeben haben. Im Himmel ist aber noch nie jemand gestorben. Daher muss sich dieses Versprechen auf die Erde beziehen, den Ort, für den wir Menschen gemacht sind und wo wir mit allen, die wir lieben, leben wollen. Außerdem verspricht uns die Bibel, dass Verstorbene wieder zum Leben kommen und ihre Freunde und Verwandten wiedersehen werden (Johannes 5:28, 29). Nach diesen Aussagen geht es hier also um einen physischen Himmel und eine physische Erde.

http://www.bibelcenter.de/bibel/studien/d-std123.php
Sind Himmel und Erde bereits vergangen?

Denn schon daraus ist klar das Himmel und Erde nicht zwangsläufig mit physischem Himmel und Erde als solches zu tun hat. Wenn wir lesen nehmen wir einfach dies als gegeben an, dass es sich jeweils um physische dinge handelt, die frage ist aber eher ob dies der Schreiber auch so sah.

Man denke da zb an Josephs Traum von Sonne, Mond und Sternen. Wobei der Vater für die Sonne und der Mond für seine Mutter und die Sterne für seine Brüder gelten. Genau diese Motive dienen dann wieder in der Offenbarung wie auch Himmel und Erde.

Oftmals reicht es, den Kontext mitzulesen, um zu verstehen, was gemeint ist. Der Traum Josephs war eine Prophezeiung, die sich in Ägypten durch die große Hungersnot erfüllte.(Traum von den dürren und fetten Zeiten)

Oder ströme lebendigen Wassers aka Gerechtigkeit. Da findet sich so einiges in der Bibel. :D

Die Ströme lebendigen Wassers sind die lebensrettenden Botschaften aus Gottes Wort. Und wer diese hört und annimmt, lädt gerne andere dazu ein, ebenfalls vom Wasser des Lebens zu trinken. (Offb. 22,17) Eine Parallele findet man in Jes. 55,1.
Stefan
 
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