Welche Bibel

Austausch zu allgemeinen Fragen zur Auslegung der Bibel

Welche Bibel

Beitragvon ric » 5. Oktober 2015, 20:29

Hallo liebe Leute
Ich habe da mal eine Frage.
Ich möchte mir eine Bibel holen weiß aber nun nicht welche?
In der Welt kursieren so viele Bibeln. Da haben wir die Gute
Nachricht Bibel
Basis Bibel
Menge Bibel
Eiheitsübersetzung
Züricher Bibel
Neue gEnfer Übersetzung
Schlachter Bibel
Englische Bibel
Ich bin etwas verwirrt, welche von den Bibeln ist den nun die richtige? Wie entstehen so viele Auslegungen ? und es müssen ja Unterschiede vorhanden sein sonst würden sie sich im Namen nicht unterscheiden. Wie ekletant sind die Unterschiede ? Ich bräuchte da mal Eure Hilfe und einen Tip welche Bibel nun die richtige ist. Liebe grüße Danke
ric
 
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Re: Welche Bibel

Beitragvon Pht » 22. Oktober 2015, 20:04

Hallo ric,

für mich persönlich ist die "Neue Genfer Übersetzung" sehr angenehm zu lesen.

Es sind bis jetzt halt "nur" das Neue Testament und die Psalmen übersetzt.... i glaub 2019 soll auch das Alte Testament fertig sein....

LG Pht
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Re: Welche Bibel

Beitragvon AlTheKingBundy » 23. Oktober 2015, 06:54

Hallo,

das hängt davon ab, was Du mit der Bibel vor hast. Erst einmal "nur" durchlesen oder richtig in die Tiefe gehen. Die unterschiedlichen Bibel beruhen teilweise auf unterschiedlichen Textgrundlagen. Die Schlachter basiert auf dem Textus Receptus (Texte aus dem 16., 17. Jhd.) und die Elberfelder (etwas schwieriger zu lesen, aber wortgenauer) beruht u.a. auf dem Codex Sinaiticus (ca. 4. Jhd.). Vom Textus Receptus halte ich nicht viel, da er wenigstens an einer Stelle offensichtlich gefälscht ist (zu Gunsten der Trinität). Nebenbei schaue ich auch in die interlineare Übersetzung (Wort für Wort), wenn eine Textstelle mal genauer untersucht werden muss.

Gruß Al
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Re: Welche Bibel

Beitragvon ric » 23. Oktober 2015, 23:45

Ich verstehe die geschichtliche Entwicklung dass wir heute nun so viele verschiedene Auslagen der Bibel haben nicht. Ich finde es negativ betrachtet beachtlich und schlimm das innerhalb 2000 Jahren eines der wichtigsten Bücher der Welt verändert, umgedeutet, umgeschrieben wird. Dabei sollte sich das wort Gottes, also auch das Wesen Gottes nicht dem Menschen anpassen, sondern der Mensch sich Gott. Wie sieht die Bibel in 2000 Jahren aus?
Sind denn die Aussagen aus den Originalschriften so unmissverständlich gewesen, oder gar immer noch dass es so gravierende unterschiedliche Auslagen gibt ?
Vielleicht kann mir da ein gelehrter mal bei helfen. Danke
ric
 
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Re: Welche Bibel

Beitragvon Pht » 25. Oktober 2015, 09:18

Hallo ric,

genau das hat Christus damals schon vorhergesehen und uns versprochen:

Lukas 21,33 - Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Johannes 16,12: Ich hätte euch noch viel zu sagen, aber ihr wärt jetzt überfordert. 13 Doch wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen. Denn was er sagen wird, wird er nicht aus sich selbst heraus sagen; er wird das sagen, was er hört. Und er wird euch die zukünftigen Dinge verkünden. 14 Er wird meine Herrlichkeit offenbaren; denn was er euch verkünden wird, empfängt er von mir. 15 Alles, was der Vater hat, gehört auch mir. Aus diesem Grund sage ich: Was er euch verkünden wird, empfängt er von mir.«

Der Geist der Wahrheit wurde von den Menschen leider für sehr lange Zeit zum Schweigen gebracht (Inquisition), aber seit ca 100 Jahren ist die Menschheit im Geiste so frei geworden, dass es wieder möglich wurde, den Geist der Wahrheit in Worten zu vernehmen :-). Und wer wirklich nach der Wahrheit sucht, der wird sie auch finden... (Matthäus 7,7)

Liebe Grüße + Gottes Segen

Pht
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Re: Welche Bibel

Beitragvon pavle » 13. Januar 2016, 20:04

(Ich werde kein Wort über N/A, TR oder Mehrheitstext verlieren. Das ist ein anderes Thema.)

Hallo, jeder muss sich im Klaren sein, wieso er die Bibel liest.
Ist es um Gottes Wort zu lesen oder die Meinung der Übersetzer?

Versucht bitte den Satz "Ich liege unter einer Decke." zu übersetzen. Es gibt zwei vollkommen verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten. Oder lasst bitte eine Alt-Griechen und einen heutigen Menschen den Begriff Demokratie erklären. Zwei vollkommen verschiedenen Erklärungen. Übersetzt "It's raining cats and dogs." oder "Es schüttet wie aus Eimern." oder "Es regnet Bindfäden.". Da wir modernes Englisch und Deutsch kennen, haben alle drei Sätze die gleiche Bedeutung. Aber was wenn wir nicht die Umgangssprache so gut kennen?

Bibelhebräisch und Koine sind so unterschiedlich zu unserem heutigen Deutsch, dass jede Übersetzung ein Tanz auf dem Hochseil sein sollte. Leider handelt nicht jeder Übersetzer so. Viele Übersetzten nach dem was Sie denken, dass das Original meint. Das kann unproblematisch wirken, wenn der Übersetzer zufällig die gleiche theologische Meinung hat wie der Leser, aber ein unentschlossener Leser, hat hier keine Möglichkeit eine eigene Meinung zu bilden - er bekommt ja alles vorgekaut - niemand wird da je wieder herausfinden ob vielleicht der Urtext etwas anderes gemeint hat.

Daher sollte das Grundprinzip sein: Je wörtlicher, desto besser.

Man kann die 19 erhältlichen Vollbibeln in zwei Gruppen teilen (bis auf Herder, habe ich alle):
1. die philologischen (wörtliche) Übersetzungen und
2. die wirkungstreuen Bibeln

Gruppe 1:
*Einheitsübersetzung
*Elberfelder (CSV)
*Elberfelder 2006
°Herder
*Luther 1912
*Luther 84
*Menge
*Neue Welt
*NeueLuther Bibel
*Pattloch
*Schlachter 2000
*Zürcher 2007

*Bruns (ist grenzwertig)

Gruppe 2:
*Bibel in gerechter Sprache
*Gute Nachricht Bibel 1997
*Hoffnung für alle 1996
*Volxbibel
*Neue evangelistische Übersetzung (NeÜ)
*Neues Leben

Zuerst zur zweiten Gruppe: Die lehne ich für mich vollkommen ab. Das sind eher biblische Nacherzählungen, Romane - leichte Literatur eben. Die zahlreichen Verfälschungen (ob es Absicht ist oder nicht, will ich nicht entscheiden) kommen dann noch sehr erschwerend hinzu. Nicht einmal Kinder brauchen so etwas Vorgekautes. Meine eigene Erfahrung zeigt, dass Kinder problemlos mit wörtlichen Übersetzungen klarkommen.

Also zu Gruppe 1:
Neue Welt ist die Übersetzung der Zeugen Jehovas, welche zwar sehr gut Übersetzt haben, allerdings nur das was ihnen gepasst hat, aber viele Teile ausgelassen oder stellenweise (wo es nicht gepasst hat) bewusst gefälscht haben.
Die drei katholischen (Einheitsübersetzung, Pattloch und Herder) sind zwar angemessen wortgetreu, aber ganz klar folgen sie der katholischen Theologie und haben zusätzlich die Apokryphen (welche der Bibel widersprechen) über das AT verteilt. Deswegen sind diese von mir auch ganz entschieden abgelehnt.

Die restlichen neun, kann man in zwei Untergruppen teilen:
1. die formalgleichen Übersetzungen und
2. die ausgewogen-wortgetreuen Übersetzungen.

Zur ersten gehören die beiden Elberfelder Übersetzungen. Die CSV ist ein wenig formaltreuer als die 2006er Überarbeitung. Diese beiden sind nicht als Lesebibeln ideal - vor allem nicht für Neulingen. Als Studienbibeln sind sie jedoch unverzichtbar (es sei denn ihr könnt Bibelhebräisch und Koine-Griechisch). Ich persönlich bevorzuge die CSV, weil sie nicht immer blind der Textkritik folgt.

Zur ausgewogen-wortgetreuen Gruppe gehören diese sieben:
*Bruns
*Luther 1912
*Luther 84
*Menge
*NeueLuther Bibel
*Schlachter 2000
*Zürcher 2007

Luther 12 und Menge sind schöne Übersetzungen (obwohl Menge sehr frei ist), jedoch ist die Sprache sehr altertümlich. Ich bin Historiker und sogar ich habe stellenweise Probleme. Wenn hier jemand jenseits von 95 (für Luther 12) oder 65 (für Menge) ist, findet er vielleicht Freude an der Sprache seiner Kindheit, aber für die jüngeren - nicht zu empfehlen.

Bruns ist sehr frei Übersetzt, es war ja sein Ziel, die Bibel verständlich zu machen. Er ging zwar nicht ganz so weit wie die wirkungstreuen Übersetzer, aber m.M.n. eindeutig zu weit. Zusätzlich hat er zahlreiche Kommentare (ob richtig oder nicht sei dahingestellt), die einem das Denken ersparen sollen. Also auch nicht zu empfehlen.

Die Zürcher fällt bei mir raus, wegen ihrer Bibelkritik!!!!!!! Leider ist die Bibel Zwinglis seit der Revision 1931 nicht mehr lesbar. Man mag es kaum glauben, aber diese Bibel führt einen stellenweise weg von Gott. Traurig, was aus dem Erbe Zwinglis wurde.

Nun zur Luther 84. Nachdem die Revision der 1912er Luther im Jahr 1975 fehlgeschlagen ist, "rückrevidiere" man die Lutherbibel 1984. Daher ist die Sprache auch nicht aus den 80ern sondern eher aus den 1930ern (siehe Menge Bibel), mit einer großen Portion Luther (ich finde es gut, aber das ist Geschmackssache). Kein Wunder, dass jeder welcher unter 65 ist, damit stellenweise Probleme hat. Daneben sind die nicht zu übersehenden liberaltheologischen, teilw. sogar synkretistische Tendenzen. Also, lesbar, aber ich würde es nicht empfehlen. (Bitte beachtet, dass die Unterschiede Luther 12 und Luther 84 riesig sind. Also bitte nicht gleichsetzen.)

Bleiben noch die NeueLuther und die Schlachter 2000. Abgesehen von den Fehlern aller Bibeln (γαιεννα -> Hölle, αἰών -> ewig, ...), sind mir keine nennenswerten Makel bei der Übersetzung bekannt. Beide sind sehr gut verständlich, auch für die Jugend. Ein Manko sind die Fußnoten der Schlachter 2000. Darin verstecken sich Kommentare, welche nichts in einer Bibel verloren haben. Die Lösung ist die die Ausgabe: "Die Bibel - Gott spricht. Heute.", welche keine Fußnoten hat, leider aber auch keine Paralellstellen. Alle NeueLuther-Bibelausgaben haben Parallelstellen aber keine Fußnoten und sind somit zu empfehlen. Also für Luther-Deutsch Liebhaber: NeueLuther und für den Rest Die Bibel - Gott spricht. Heute. (mit dem Schlachter 2000 Text im AT und NT; Vorsicht: Ausgaben vor 2015 haben andere Übersetzungen!!!).

Zuletzt noch zu den Studienbibeln: Gott hat uns ein Gehirn gegeben, also wozu Kommentare????? Kommentare sind Meinungen des Autors. Jeder der genug Intelligenz hat die Kommentare zu verstehen, hat auch genug Intelligenz auf dieselben zu verzichten. Daher nutze ich uneingeschränkt nur die Thompson-Studienbibel. Auch anderen ziehe ich manchmal zu Rate, aber empfehlen zum uneingeschränkten Gebrauch, kann ich diese nicht.

Ich hoffe ich konnte helfen.
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Re: Welche Bibel

Beitragvon Stefan » 31. Januar 2016, 18:57

Glaubt nicht alles: In der Neuen Welt Übersetzung wurde nichts weggelassen. Lediglich die Apokryphen, die in den meisten Bibeln als nicht kanonisch anerkannt werden, sind nicht darin enthalten. Wenn ein Zitat nicht als Inspiriert gehalten wird, so wurde ein solcher Text nicht weg gelassen, sondern seperat aufgeführt (langer Schluß; bzw. kurzer Schluß incl. Erklärung). Es ist besser zu vergleichen und sich selber ein Urteil zu bilden. Anders hat man nut Vorurteile. Und diese sind am besten zu widerlegen, wenn man diesen auf den Grund geht.
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Re: Welche Bibel

Beitragvon AlTheKingBundy » 2. Februar 2016, 17:39

Nun, auch die NWÜ hat ihre "Mängel". So wurde der Name Gottes etliche Male in das NT eingefügt, obgleich er in keiner griechischen Urschrift zu finden ist. Ich sehe kaum einen Unterschied in dem Vergehen, ob der Name im AT durch Übersetzungen weggelassen oder, obwohl er nicht auftaucht, hinzugefügt wird.
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Re: Welche Bibel

Beitragvon pavle » 7. Februar 2016, 00:50

Stefan hat geschrieben:Glaubt nicht alles: In der Neuen Welt Übersetzung wurde nichts weggelassen. Lediglich die Apokryphen, die in den meisten Bibeln als nicht kanonisch anerkannt werden, sind nicht darin enthalten. Wenn ein Zitat nicht als Inspiriert gehalten wird, so wurde ein solcher Text nicht weg gelassen, sondern seperat aufgeführt (langer Schluß; bzw. kurzer Schluß incl. Erklärung)


Hallo Stefan,

vielleicht bin ich etwas missverstanden worden. Ich habe nicht gemeint, dass die NWÜ ganze Bücher, Abschnitte, etc. weggelassen hat. Ich dachte an einzelne Worte, deren fehlen aber den Sinn der Stelle verändert. Dass die Apokryphen fehlen, finde ich positiv. Ich habe wirklich nichts gegen die eine oder andere Religion. Mir ist es egal ob du Zeuge Jehovas bist oder jemand anderes römisch-katholisch, evangelisch, Buddist, Hindu oder Moslem. Vielleicht irre ich ja und werde deswegen als Regenwurm wiedergeboren. :o
Was die ZJ betrifft, freut mich eure Meinung zur Hölle und Ewigkeit besonders. Da denke ich, dass ihr recht habt, bei anderen Themen wiederum nicht, aber wer bin ich um andere zu verurteilen? Ich handel da biblisch: "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!".

Stefan hat geschrieben: Es ist besser zu vergleichen und sich selber ein Urteil zu bilden. Anders hat man nut Vorurteile..


Deine letzte Aussage ist mein Credo. Ich handel streng nach Luther: "wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde; denn weder dem Papst noch den Konzilien [meine Ergänzung: noch irgendeinem anderen Menschen] allein glaube ich, da es feststeht, daß sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben, so bin ich durch die Stellen der heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir, Amen!"
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Re: Welche Bibel

Beitragvon Stefan » 6. April 2016, 19:14

pavle hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:Glaubt nicht alles: In der Neuen Welt Übersetzung wurde nichts weggelassen. Lediglich die Apokryphen, die in den meisten Bibeln als nicht kanonisch anerkannt werden, sind nicht darin enthalten. Wenn ein Zitat nicht als Inspiriert gehalten wird, so wurde ein solcher Text nicht weg gelassen, sondern seperat aufgeführt (langer Schluß; bzw. kurzer Schluß incl. Erklärung)


Hallo Stefan,

vielleicht bin ich etwas missverstanden worden. Ich habe nicht gemeint, dass die NWÜ ganze Bücher, Abschnitte, etc. weggelassen hat. Ich dachte an einzelne Worte, deren fehlen aber den Sinn der Stelle verändert. Dass die Apokryphen fehlen, finde ich positiv. Ich habe wirklich nichts gegen die eine oder andere Religion. Mir ist es egal ob du Zeuge Jehovas bist oder jemand anderes römisch-katholisch, evangelisch, Buddist, Hindu oder Moslem. Vielleicht irre ich ja und werde deswegen als Regenwurm wiedergeboren. :o
Was die ZJ betrifft, freut mich eure Meinung zur Hölle und Ewigkeit besonders. Da denke ich, dass ihr recht habt, bei anderen Themen wiederum nicht, aber wer bin ich um andere zu verurteilen? Ich handel da biblisch: "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!".

Fehlende Bibelverse. In manchen Bibelübersetzungen wurden vereinzelt Sätze oder Bibelverse hinzugefügt, die in den ältesten Bibelhandschriften nicht enthalten sind. In der Neuen-Welt-Übersetzung findet man diese Zusätze nicht. Viele moderne Übersetzungen lassen diese Texte ebenfalls weg oder merken an, dass sie sich nicht durch die gesicherten Quellen stützen lassen.

Stefan hat geschrieben: Es ist besser zu vergleichen und sich selber ein Urteil zu bilden. Anders hat man nut Vorurteile..


Deine letzte Aussage ist mein Credo. Ich handel streng nach Luther: "wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde; denn weder dem Papst noch den Konzilien [meine Ergänzung: noch irgendeinem anderen Menschen] allein glaube ich, da es feststeht, daß sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben, so bin ich durch die Stellen der heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir, Amen!"
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