Sexualität

Austausch zu allgemeinen Fragen zur Auslegung der Bibel

Sexualität

Beitragvon JoaBiggiBiggiSwift » 22. April 2017, 20:22

Ich meine das es eine teils falsche Auffassung bzgl. Sexualität gibt. Es wird oft als etwas schönes dargestellt etwas erstrebenswertes ja wünschenswertes. Stimmt meines erachtens aber nur zum Teil. Etliche Passagen der Schrift werden einfach übergangen:

Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es gut für einen Menschen, keine Frau zu berühren. 1. Kor. 7,1

Paulus stellt eindeutig da, dass es gut ist kein Sexualleben mit einer Frau zu führen.
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Re: Sexualität

Beitragvon JoaBiggiBiggiSwift » 23. April 2017, 07:23

Deine Quelle sei gesegnet, erfreue dich an der Frau deiner Jugend! Die liebliche Hirschkuh und anmutige Gämse - ihre Brüste sollen dich berauschen jederzeit, in ihrer Liebe sollst du taumeln immerdar! Sprüche 5, 18-19

Ja so steht es da und so kann man es zitieren nur fehlt dann eben auch der ganze Kontext warum das da so steht. Denn im Grunde macht hier der Schreiber dieses Sprücheabsatzes nichts anderes als Paulus der weiter nach dem im ersten Beitrag zitierten Vers sagt:

Aber wegen der Unzucht habe jeder seine eigene Frau, und jede habe ihren eigenen Mann. Der Mann leiste der Frau die eheliche Pflicht, ebenso aber auch die Frau dem Mann. Die Frau verfügt nicht über ihren eigenen Leib, sondern der Mann; ebenso aber verfügt auch der Mann nicht über seinen eigenen Leib, sondern die Frau. Entzieht euch einander nicht, es sei denn nach Übereinkunft eine Zeit lang, damit ihr euch dem Gebet widmet und dann wieder zusammen seid, damit der Satan euch nicht versuche, weil ihr euch nicht enthalten könnt. Dies aber sage ich als Zugeständnis, nicht als Befehl. Ich wünsche aber, alle Menschen wären wie ich; doch jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so. Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so sollen sie heiraten, denn es ist besser, zu heiraten, als vor Verlangen zu brennen.

Hier kommt der gleiche Aspekt zur Geltung wie im Sprüchekapitel.

Denn der Kontext der beiden Sprücheverse ist dieser:

Mein Sohn, horche auf meine Weisheit, zu meiner Einsicht neige dein Ohr, dass du Besonnenheit behältst und deine Lippen Erkenntnis bewahren! Denn Honig träufeln die Lippen der Fremden, und glatter als Öl ist ihr Gaumen; aber zuletzt ist sie bitter wie Wermut, scharf wie ein zweischneidiges Schwert. Ihre Füße steigen hinab zum Tod, auf den Scheol halten ihre Schritte zu. Damit du auf den Pfad des Lebens nur nicht achtgibst, sind unstet ihre Bahnen, und du erkennst es nicht. Nun denn, ihr Söhne, hört auf mich und weicht nicht ab von den Worten meines Mundes! Halte fern von ihr deinen Weg und komm ihrer Haustür nicht nah! Sonst gibst du andern deine Lebensblüte und deine Jahre einem Grausamen. Sonst sättigen Fremde sich noch an deinem Vermögen, an deinem mühsam Erworbenen in eines Ausländers Haus; und du stöhnst zuletzt, wenn dein Fleisch und dein Leib dahinschwinden, und sagst: Ach, wie konnte ich nur hassen die Zucht, wie konnte mein Herz nur die Mahnung verschmähen, dass ich nicht gehorchte der Stimme all derer, die mich unterwiesen, dass ich mein Ohr meinen Lehrern nicht zuneigte! Wie leicht hätte ich ganz ins Unglück geraten können, mitten in der Versammlung und der Gemeinde! Trinke Wasser aus deiner eigenen Zisterne und was aus deinem Brunnen quillt. Sollen nach draußen verströmen deine Quellen, auf die Plätze die Wasserbäche? Dir allein sollen sie gehören, doch keinem Fremden neben dir. Deine Quelle sei gesegnet, erfreue dich an der Frau deiner Jugend! Die liebliche Hirschkuh und anmutige Gämse - ihre Brüste sollen dich berauschen jederzeit, in ihrer Liebe sollst du taumeln immerdar! Warum solltest du, mein Sohn, an einer Fremden taumeln und den Busen einer anderen umarmen? - Denn vor den Augen des HERRN liegen eines jeden Wege, und auf alle seine Bahnen gibt er acht. Seine eigenen Sünden fangen ihn, den Gottlosen, und in den Stricken seiner Sünde wird er festgehalten. Ein solcher wird sterben aus Mangel an Zucht, und in der Größe seiner Narrheit taumelt er dahin. Sprüche Kapitel 5
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Re: Sexualität

Beitragvon JoaBiggiBiggiSwift » 23. April 2017, 07:38

Zwar haben viele die Gabe nicht sexuell enthaltsam zu leben trotzdem gibt es diese und es scheint auch gut zu sein diese zu haben.
Was vielfach nicht gelehrt ist, dass wer eine Frau berührt sich eigentlich sogar befleckt. So lehrt es die Bibel. Wirklich rein ist also eigentlich derjenige der sich enthält.
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Re: Sexualität

Beitragvon JoaBiggiBiggiSwift » 23. April 2017, 13:30

Zu besonderen Erieignissen sollte die Israeliten sich enthalten

Das Volk Israel zur Vorbereitung auf die Gesetzgebung am Berg:
Darauf stieg Mose vom Berg zu dem Volk hinab; und er heiligte das Volk, und sie wuschen ihre Kleider. 15 Dann sagte er zum Volk: Haltet euch für den dritten Tag bereit! Nähert euch keiner Frau! 2. Mose

um vom heiligen Brot zu essen (David und die Schaubrote):
Und der Priester antwortete David und sagte: Ich habe kein gewöhnliches Brot zur Hand, sondern nur heiliges Brot ist da. Wenn sich nur die Leute der Frau enthalten haben! 1. Samuel 21

Die 144.000 aus der Offenbarung werden jungfräulich sein:
Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich. Off. 14
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