Widerlegung der Lückentheorie

Austausch zu allgemeinen Fragen zur Auslegung der Bibel

Widerlegung der Lückentheorie

Beitragvon Sola_Scriptura » 26. Oktober 2013, 00:54

Hallo!

Ich war mir nicht sicher, in welche Sparte ich dieses Thema stecken sollte. Aber da die sogenannte "Lückentheorie" immer wieder Gegenstand von Auslegungsdiskussionen ist, ist es hier ganz gut aufgehoben, denke ich.

Der Lückentheorie zufolge gibt es zwischen Genesis 1:1 und 1:2 einen zeitlichen Abstand. Es soll in den 6 Schöpfungstagen nicht um die primäre Entstehung von Weltall und Erde, sondern um die Wiederherstellung einer vorher bestehenden - womöglich bewohnten - Erde gehen. Diese Bewohner sollen wie auch immer geartete "Geistwesen" gewesen sein. Mit dem "Tohuwabohu" als Gericht soll Gott diese erste Erde vernichtet bzw. (vorerst) unbewohnbar gemacht haben, um sie ein zweites Mal vorzubereiten und mit Leben zu füllen. Demnach wäre die uns bekannte Erde der "zweite Versuch". Bei ihren Überlegungen stützen sich die Vertreter Lückentheorie auch auf die Übersetzung mit "wurde" statt "war" in Genesis 1:2. Das ist zwar richtig übersetzt, weil das hebräische "hajtah" nicht auf ein statisches "sein", sondern auf einen dynamischen Prozess des Werdens hindeutet. Aber es gibt keinen Grund zu der Annahme einer vorigen prächtigen, gar bewohnten Erde. Dies stünde auch im Widerspruch zu der mehrmaligen Verwendung des Verbs "bara" in Zusammenhang mit der Erde (Gen. 1.1) und dem Leben (Gen. 1.21, 27), welche keinen Sinn ergäbe, wenn es zuvor schon etwas Vergleichbares gegeben hätte. Bara bezeichnet immer die (relativ) plötzliche Hervorbringung von etwas grundsätzlich Neuem, nie Dagewesenen, und zwar ausschließlich mit Gott. Und das "Tohuwabohu" war kein göttliches Gericht, sondern ein natürlicher früherer Zustand der Urerde, wenn auch ein ziemlich unschöner und lebensfeindlicher.

Aber im Schöpfungsbericht und in der Paradiesgeschichte ist noch von vielen weiteren Dingen die Rede, die alles andere als "schön" sind: Die Menschheit vom 6. Tag soll sich die Erde "unterwerfen" (hebr. kabesch). Praktisch immer, wenn dieses Verb vorkommt, sind im Kontext feindliche Mächte im Spiel, die es zu unterjochen gilt. Später lebt Adam in einer "Einfriedung" (hebr. gan). Der Wortbedeutung nach dient diese Umhegung dazu, schädliche Einflüsse draußen zu halten. Adam soll diese Einfriedung "bewachen" (hebr. shamar), er wird vor einer tödlichen Gefahr gewarnt (Gen. 2.17). Eva wird ihm als "Kampfbeistand" (hebr. ezär) zur Seite gestellt. Und das alles ereignete sich nach der angeblichen ersten Schöpfung und vor dem "Sündenfall". Worauf ich hinaus will: Würde die Lückentheorie stimmen, ergäbe der "zweite Versuch" keinen Sinn, weil dieser ja auch nicht viel besser "geglückt" wäre angesichts der vielen "schlechten" Dinge. Anders gesagt: Es ist absurd anzunehmen, dass Gott eine bestehende (prächtige) Schöpfung vernichtet, um sie durch eine genauso schlecht oder gar noch schlechter geratene zu ersetzen.

Auch in der restlichen Bibel werden die angebliche erste Schöpfung samt "Gottesgericht" über sie mit keiner Silbe erwähnt.

Wer nicht weiß, woher er aus der Bibel die langen Zeitalter nehmen soll, die die Wissenschaft für die Erdgeschichte benötigt, kann aufatmen. Man braucht die Lückentheorie dazu nicht. Die 7 Schöpfungstage sind auch so als lange Epochen zu erkennen; Schon daran, dass Pflanzen, Tiere und Menschen sich innerhalb der jeweiligen Schöpfungstage über die ganze Erde verbreiten - durch natürliche Fortpflanzung!

Weiteres dazu hier:

http://www.konkordant.de/Schoepfung.html


Diese Seite war mir in den letzten Jahren wirklich eine große Hilfe und wird es (hoffentlich) auch für euch sein.
Mit freidenkerischen Grüßen
Sola_Scriptura
 
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Re: Widerlegung der Lückentheorie

Beitragvon Markus » 31. Oktober 2013, 10:31

Hallo Sola Scriptura!

Die Restitutionstheorie soll ein Kompromis sein zwischen der Langzeitchronologie und der Kurzzeitchronologie der Bibel. Von daher lehne ich sie auch ab.

Doch halte ich die Argumente in Bezug auf die Wort Schaffen, sowie die Nichterwähnung von Ereignissen, welche vorher stattgefunden haben nicht für gute Argumente.

Zunächst einmal ist festzustellen, dass es im Schöpfungsbericht um die Erschaffung und die Herrichtung von Himmel und Erde (des materiellen Universums) geht. Der Mensch ist dabei der Kerngedanke GOTTES gewesen und GOTT hat alles wegen ihm, für ihn und zu ihm hin geschaffen und gestaltet. Somit ist der Mensch das höchste Schöpfungswerk im Universum und dies rechtfertigt natürlich absolut das Vorkommen des Wortes "schaffen", so dass es in Vers 27 heißt:

"Und GOTT erschuf den Menschen, zum Bilde GOTTES erschuf ER ihn und ER erschuf sie, als Mann und als Frau."

Zudem war/ist der Mensch das einzige bewusste und lebendige Wesen im Universum ist, welches Gemeinnschaft mit DEM SCHÖPFER habe kann und dass diegeistlichen Charakterzüge GOTTES wiederspiegeln soll.

Aber GOTT hat auch eine andere Welt geschaffen, welche aus den himmlischen Heerscharen und deren Wohnstätten besteht. Deren Erschaffung wird so gut wie nicht erwähnt( außer Psalm 148, vielleicht bezieht sich auch die PassageL "die Himmel sind durch das Wort JHWHs gemacht und all ihr Heer durch den Geist SEINES Mundes. Gewöhnlich wird einfach nur ihre Existenz wird gewönlich bezeugt.

Jedenfalls waren die Engel, Morgensterne oder Gottessöhne die ersten geschaffenen lebendigen und bewussten Wesen, welche es gegeben hat. Das Universum ist aber eine Dimension außerhalb bzw. unterhalb des himmlischen Raumbereichs, welcher wiederum von GOTT, DEM SCHÖPFER durchdrungen wird, welcher aufgrund SEINER geistigen Natur alles durchdringt und umfasst.

-Das Universum ist nicht die erste Raumstruktur gewesen und der Mensch nicht die das erste persönliche Wesen gewesen, welches GOTT erschaffen hat.
Auch die Aussage GOTTES in einigen Versen: "Lasset Uns Menschen machen in unserem Bild gemäss unserer Gleichheit" 1.Mose 1,26 und "Der Mensch ist geworden wie Unser einer 1.Mose 3,22 zeigt meiner Meinung nach, dass es schon andere Wesen gab, die allerdings in der himmlischen Welt als Bilder GOTTES existierten.

Dies leite ich auch davon ab, dass es von der Bibel her einen Zusammenhang zwischen dem Titel Sohn GOTTES und Bild GOTTES gibt.

Liebe Grüße Markus
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Re: Widerlegung der Lückentheorie

Beitragvon Sola_Scriptura » 8. November 2013, 16:51

Hallo Markus,

ich kann deine Antwort weitestgehend bejahen. Wie du richtig sagst, spricht die Bibel tatsächlich von der vorangehenden Erschaffung hochrangiger Geistwesen, wogegen Gen. 1 - 2.4 von der Erschaffung des materiellen Universums berichtet. Wohlgemerkt, des materiellen! Es gibt keinen Hinweis auf eine vorige materielle Schöpfung incl. Lebewesen, ob "geistlich" oder nicht. Damit gibt es nach Ockhams Rasiermesser keinen Grund zu einer solchen Annahme. Es käme ja auch keiner auf die Idee, rosa Elefanten im Garten Eden zu vermuten, wovon es auch keine Andeutungen gibt.

Klugscheißermodus an: Um genau zu sein ist nicht der Mensch als Ganzes, sondern der menschliche Geist das höchste Schöpfungswerk im Universum, denn darauf bezieht sich die Erschaffung als "Abbild Gottes". Klugscheißermodus aus Auch die modernen Naturwissenschaften erkennen an, dass der menschliche Geist die höchste Ausformung aller Existenz ist. Mit der Wiederspiegelung der Eigenschaften Gottes hast du auch Recht.

Ich glaube, das Hauptmotiv für Ausschmückungen à la Lückentheorie ist, dass viele sich mit der Vorstellung schwer tun, dass Gott etwas Unfertiges, ja "Unvollkommenes" erschaffen würde. Das biblische Gesamtzeugnis zeigt aber, dass Gottes Schöpfungsakte üblicherweise den Rohstoff für neue Entwicklungen darstellen und seine Werke sich oft über lange Zeiträume erstrecken.

Liebe Grüße
Mit freidenkerischen Grüßen
Sola_Scriptura
 
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Re: Widerlegung der Lückentheorie

Beitragvon Markus » 8. November 2013, 19:55

Hallo Sola Scriptura!

Es ist auch unvernünftig anzunehmen, GOTT habe alles unmittelbar und direkt fertig geschaffen. Dies ist auch dann der Fall, wenn man von einem kürzeren Erschaffungszeitraum ausgeht.

Die Bibel selbst erklärt nicht auf welche Weise GOTT den Raum des Universums und die Materie geschaffen und wohl vorher die himmlische Welt geschaffen hat. Sie bezeugt lediglich die Tatsache an und für sich.

Aber man kann zumindestens annehmen, dass GOTT elektromagnetische Felder erzeugt hat und mittels dieser elektromagnetischen Felder dann Raum und Quanten erschaffen hat, worauf dann durch einen weiteren Schöpfungsakt die Elementarteilchen und wohl auch das Spektrum des sichtbaren Lichtes durch das Wort GOTTES geworden sind. Danach wurden irgendwann die Quasare, Galaxien und die einzelnen Quasare gebildet, die Planeten und auch unsere Erde wurden aus den vorhandenen Materalien geschaffen.

Es ist natürlich bei einem solchen Schöpfungsverständnis klar, dass GOTT ganz und gar von geistiger und allgegenwärtiger Beschaffenheit, sein muss und nicht von irgendeiner körperlichen Beschaffenheit. Denn GOTT aus dem die elektromagnetischen, elektrischen oder magnetischen Felder stammen, muss von höherer Beschaffenheit, eben GEIST sein.

Auch von daher ist Deine Anmerkung, dass sich die Erschaffung des Bildes des Menschen auf den geistigen Kern des Menschen bezieht, auf das innere des Menschen, auf seinen Charakter und nicht auf seinen Körper wohl zu bedenken.

Liebe Grüße Markus
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Re: Widerlegung der Lückentheorie

Beitragvon PeB » 7. März 2018, 13:52

Ich glaube, in der Diskussion um dieses Thema ist eine extrem große Bandbreite an Interpretationen des Schöpfungsaktes erkennbar: von der wörtlichen Auslegung der Schöpfung innerhalb von sechs irdischen Tagen bis hin zur Erschaffung elektromagnetischer Wellen, die das Getriebe in Gang gesetzt haben sollen.

Erst mal zur ursprünglichen Frage: lässt ein zweiter Schöpfungsbericht vermuten, dass es eine zweite Schöpfung gab, weil die erste Murks war?
Ich halte das für ausgeschlossen, zumal Gott sah, dass es sehr gut war, was er gemacht hatte. Und dann glaube ich auch nicht, dass Gott herumexperimentiert. Er weiß, was er tut und tut es daher mit Plan. Die erste Versuchsanordnung ist also nicht schiefgegangen, so dass Gott sich gemüßigt sah, es noch einmal zu probieren. Das widerspricht nach meinem Dafürhalten einem allmächtiigen Schöpfer.

Die andere Frage, nämlich die Interpretation des Schöpfungsberichts selber, ist viel elementarer. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich als ein Mensch, der eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung besitzt und auch wissenschaftlich gearbeitet hat, immer in diesem Zwiespalt war: einerseits muss ich als vernunftbegabter Mensch die Erkenntnisse der Wissenschaft anerkennen, andererseits bin ich als gläubiger Mensch aufgerufen, die Überlieferung ernst zu nehmen. Konkret lautet der Zwiespalt also in der Tat: Evolution oder Kreation? Aus diesem Konflikt kommt man schwer heraus. Ich selber habe derartige Lösungen, wie sie gelegentlich (auch hier) vorgeschlagen werden, wonach der Schöpfer lediglich einen Mechanismus (in Form des Urknalls?) in Gang gesetzt habe, der die weitere Schöpfung bedingt habe, abgelehnt. Denn das entfernt Gott aus unserer unmittelbaren Nähe, macht ihn zu einem zeitlich und räumlich weit entfernten Schöpfungsmechanismus und verursacht die Vorstellung, dass Gott heute nicht mehr wirksam ist. Er war eben nur am Anfang wirksam als Auslöser. Einen solchen Bonsai-Gott nehme ich nicht an.

Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um eine tragfähige Deutung für mich zu finden. Ich habe für mich eine Erklärung gefunden, die Evolution und Kreation miteinander vereinbar macht. Vielleicht kommt ihr selber drauf. Ich stelle hier lediglich mal eine provokative Behauptung auf und wenn ihr mir das Gegenteil beweisen könnt, bin ich bereit, euren Weltbilder zu folgen: ;)

Die These:
Die Welt wurde letzten Donnerstag um 8:30 Uhr erschaffen! ;)
PeB
 
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Re: Widerlegung der Lückentheorie

Beitragvon BC Editor » 8. März 2018, 07:12

PeB hat geschrieben:Ich stelle hier lediglich mal eine provokative Behauptung auf und wenn ihr mir das Gegenteil beweisen könnt, bin ich bereit, euren Weltbilder zu folgen: ;)

Die These:
Die Welt wurde letzten Donnerstag um 8:30 Uhr erschaffen! ;)

Es ist zu vermuten, dass Du somit ein Außerirdischer bist, da Du vermutlich etwas älter als 1 Woche bist.
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Widerlegung der Lückentheorie

Beitragvon PeB » 8. März 2018, 09:43

BC Editor hat geschrieben:
PeB hat geschrieben:Ich stelle hier lediglich mal eine provokative Behauptung auf und wenn ihr mir das Gegenteil beweisen könnt, bin ich bereit, euren Weltbilder zu folgen: ;)

Die These:
Die Welt wurde letzten Donnerstag um 8:30 Uhr erschaffen! ;)

Es ist zu vermuten, dass Du somit ein Außerirdischer bist, da Du vermutlich etwas älter als 1 Woche bist.


Nein, das ist natürlich eine provokative These. Ich hätte euch gerne veranlasst, mich darin zu widerlegen. Es geht natürlich um etwas Anderes: hättet ihr mir gesagt, die Welt könne nicht am vergangenen Donnerstag um 8:30 Uhr erschaffen worden sein, weil ihr die Tageszeitung vom Dienstag vor euch liegen habt, dann hätte ich kontern können: die Tageszeitung vom Dienstag wurde am Donnerstag um 8:30 Uhr erschaffen. Auch du wurdest letzten Donnerstag um 8:30 Uhr erschaffen mit allen Erinnerungen und Erfahrungen, die zu dir gehören. Und auch ich.

Was ich damit sagen möchte: natürlich hat Gott eine schlüssige und erklärbare Welt mit einer Geschichte und Naturgesetzlichkeiten erschaffen. Ob das nun vor einer Woche, einhundert Jahren, 10.000 Jahren oder 10 Milliarden Jahren war, ist unerheblich. Das "Script" der Welt wurde mit der Welt erschaffen. :-)
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Re: Widerlegung der Lückentheorie

Beitragvon BC Editor » 9. März 2018, 23:23

PeB hat geschrieben:Nein, das ist natürlich eine provokative These. Ich hätte euch gerne veranlasst, mich darin zu widerlegen. Es geht natürlich um etwas Anderes: hättet ihr mir gesagt, die Welt könne nicht am vergangenen Donnerstag um 8:30 Uhr erschaffen worden sein, weil ihr die Tageszeitung vom Dienstag vor euch liegen habt, dann hätte ich kontern können: die Tageszeitung vom Dienstag wurde am Donnerstag um 8:30 Uhr erschaffen. Auch du wurdest letzten Donnerstag um 8:30 Uhr erschaffen mit allen Erinnerungen und Erfahrungen, die zu dir gehören. Und auch ich.

Na ja ... ich hatte eigentlich nicht derartiges dummes Geschwätz von Dir erwartet ...
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Widerlegung der Lückentheorie

Beitragvon PeB » 10. März 2018, 10:53

BC Editor hat geschrieben:Na ja ... ich hatte eigentlich nicht derartiges dummes Geschwätz von Dir erwartet ...


Tur mir Leid, wenn du es so betrachtetst. Mir gings es lediglich darum zu fragen, ob Gott nicht die Welt so erschaffen hat wie sie ist. Inklusive ihrer Erklärbarkeit.

Die Letzten-Donnerstag-These ist eine philosophisch(-satirische)e Fragestellung, die beispielsweise von Bertrand Russel durchgespielt wurde. Und am Ende steht (zumindest für mich) die Feststellung, dass Schöpfung und Evolution kein Widerspruch sind.

*EDIT*
Du hast Recht. Es war dummes Geschwätz. Ich habe darüber nachgedacht und bin selber drauf gekommen.
Zur Entschuldigung kann ich nur sagen, dass ich in einem Umfeld lebe, in dem keine Bibelgespräche stattfinden und ich (zumindest bisher) darauf angewiesen war, mir alles alleine zu erschließen. Das treibt dann auch mal Blüten.
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Re: Widerlegung der Lückentheorie

Beitragvon Helmuth » 15. März 2018, 08:26

PeB hat geschrieben:Du hast Recht. Es war dummes Geschwätz. Ich habe darüber nachgedacht und bin selber drauf gekommen.
Zur Entschuldigung kann ich nur sagen, dass ich in einem Umfeld lebe, in dem keine Bibelgespräche stattfinden und ich (zumindest bisher) darauf angewiesen war, mir alles alleine zu erschließen. Das treibt dann auch mal Blüten.

Ach, mach dir nicht ins Hemd. Wer unter uns ist so weise, dass er hier einen Vorzug hätte zu schreiben?


Zum Thema:

Unter Lückentheorie kenne ich noch ander, es geht dabei um die Zeitspanne zwische der 69. und der 70. Jahrwoche nach Daniel 9. Hier gibt es die Theorie, dass die Jahrwochen nur die Zeiten der Juden unter Gottes Führung beinhalten, d.h. die Zeit der Diaspora wird ausgelassen. Diese dauert so lange, wie Gott es für nötig hält. Soweit mein Kenntnisstand.

Welche bessere Erklärung als die Lückentheorie gibt es denn derzeit auf dem Bibelauslegungsmarkt? Der Präteristenstand ist schon längs passe, weil 2.000 Jahre zu spät und die übrigen habe auch mit nichts Besserem aufzuwarten.

Es gibt eben so manches Geheimins, dass sich erst zu seiner Zeit offenbaren wird, was es bedeutet, wie z.B. das" eine Zeit, zwei Zeiten und eine habe Zeit". Wer weiß bitte, was damit gemeint ist?
Liebe Grüße
Helmuth
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