Jos 21,43

Austausch zu Fragen bzgl. AT Schriftstellen

Re: Jos 21,43

Beitragvon Wahrheitsliebend » 12. November 2013, 19:22

BC Editor hat geschrieben:Hallo,
Wahrheitsliebend hat geschrieben:GOTT kommt mit Seinem Volk ISRAEL zu einem Guten Ende hier auf Erden.

diese Idee hört man zwar heute sehr oft, nur wo hat Gott derartiges verheißen? Bereits zu Zeiten des Mose hat Gott klar und deutlich dargelegt, das das Ende des Volkes Israel (der 12 Stämme als Volk) von deren Gehorsam / Ungehorsam gegenüber YHWH abhängig sein wird ... die Schrift ist zudem klar, dass das Volk Israel sich für Ungehorsam entschied und das von Anbeginn jenes Zeitalters angekündigte Gericht für das Ende jenes Zeitalters eingetreten ist mit der Zerstörung Jerusalems und des Tempels.
Wahrheitsliebend hat geschrieben:Seine Verheissungen an Seinem Volk WERDEN sich erfüllen (die ER ihnen damals gab). Die Verheissungen von denen jetzt immer die Rede ist und sich schon Erfüllt haben gehören so gut wie als auch sowohl zu uns Christen als auch zu Israel (Weil wir alle Zusammengehören).

Verheißungen an das Volks Israel haben sich längst erfüllt bzw. haben sich wegen Israels Ungehorsam nicht erfüllt und stattdessen haben sie das angekündigte Gericht Gottes erlebt.
Nunmehr befinden wir uns offensichtlich nicht mehr in dem gleichen (AT) biblischen Zeitalter, sondern bereits in einem anderen Zeitalter (damals noch zukünftig) in dem es nicht mehr um das Volk Israel (die 12 Stämme) und deren irdische Existenz und Erbe geht.
Wahrheitsliebend hat geschrieben:GOTT hat sein Volk ISRAEL nicht Verworfen sondern nur etwas "Zurückgestellt" wahrscheinlich sogar wegen ihrer Götzenanbetungen. Es heisst ja von Paulus her, das erst die "Fülle der Heiden" eingehen müsse und dann würde auch der Rest von Israel gerettet werden

Der Rest von Israel wird nun so gerettet wie auch die Heiden gerettet werden ... nämlich durch Glaube an den Messias Jesus. Für das (irdische) Volk Israel gibt es als Volk keine weiteren Verheißungen oder Gerichte mehr. Gott hat aber die Nachkommen der 12 Stämme nicht völlig verworfen, sondern auch ihnen den Weg zum Heil im Messias Jesus offen gehalten.



Man sagt allgemein, das sich das Volk am Ende doch noch bekehren würde. Dafür würde schon Gott sorgen.

Da klaffen leider viele Meinungen weit auseinander.
Am besten warten wir das ganze ab.

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Re: Jos 21,43

Beitragvon BC Editor » 12. November 2013, 19:40

Hallo "Wahrheitsliebend",
Wahrheitsliebend hat geschrieben:Man sagt allgemein, das sich das Volk am Ende doch noch bekehren würde. Dafür würde schon Gott sorgen.

Da klaffen leider viele Meinungen weit auseinander.
Am besten warten wir das ganze ab.

warum nicht das biblische Zeugnis beachten, anstatt sich an das zu halten, was "man sagt allgemein" ? Ja, da klaffen viele Meinungen weit auseinander ... stehen diese alle in Einklang mit der Offenbarung in den biblischen Schriften und sind sie alle wahr?
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Jos 21,43

Beitragvon Wahrheitsliebend » 19. November 2013, 09:33

BC Editor hat geschrieben:Hallo "Wahrheitsliebend",
Wahrheitsliebend hat geschrieben:Man sagt allgemein, das sich das Volk am Ende doch noch bekehren würde. Dafür würde schon Gott sorgen.

Da klaffen leider viele Meinungen weit auseinander.
Am besten warten wir das ganze ab.

warum nicht das biblische Zeugnis beachten, anstatt sich an das zu halten, was "man sagt allgemein" ? Ja, da klaffen viele Meinungen weit auseinander ... stehen diese alle in Einklang mit der Offenbarung in den biblischen Schriften und sind sie alle wahr?



Gab es früher Menschen (Propheten wie Jer. und Jes. und die anderen Aufgeführten) ,von Gott zu dem Zweck gebraucht,
Sein Volk die Wahrheit über Ihn und Seinem Willen "wiederzugeben"? Ich denke schon, das diese Menschen EXTRA von Gott ausgesucht wurden und Befähigt, genau das zu Verrichten, was Gott wollte und immer ggf. noch will.

Nur weil wir in einer Postmodernen Zeit leben, wo sowieso alles was gesagt ist WAHRHEIT ist und es keine Wahrheit gibt die ABSOLUT ist, wie kann dann die Wahrheit Gottes überhaupt noch Bestehen?

Gott wurde von Menschen sowieso abgelehnt und nicht Anerkannt, die nicht seinem Wort Absoluten Glauben schenken konnten/wollten.
Gott und auch die Bibel und der Herr Jesus kann man Absolut Glauben schenken.

Es heisst ja: Heilige sie in der Wahrheit. Dein Wort ist die Wahrheit. Und: Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN. Niemand kommt zum Vater denn durch MICH (Jesus Christus).

Wenn dies nicht Ausschlaggebend ist für uns Christen, WAS DANN?


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Re: Jos 21,43

Beitragvon Markus » 19. November 2013, 11:00

Hallo Wahrheitsliebend!

Niemand hat in diesem Forum hat in Frage gestellt, dass das Wort GOTTES maßgebend ist, für das was geschrieben und gelehrt wird. Wolfgang hat dies nie bestritten. Auch für mich ist das Wort GOTTES in dem was es lehrt und sagt maßgebend. Gleichwohl sagt uns das Wort GOTTES nicht alles direkt.

Jedoch bei allem Bemühen das Wort GOTTES zu verstehen und es richtig zu deuten, bleibt es dabei, dass keiner unfehlbar ist und wir alle in dem Verständnis einer Bibelstelle und in der Auslegung derselben irren können.

Zum anderen: Ich weiss ja nicht in welchen Kreisen Du Dich bewegst oder was Du für Prägungen hast? Gab und gibt es da keine unterschiedlichen Verständnisse und voneinander abweichenden Auslegungen in Bezug auf biblische Texte?

Sollte dies nicht der Fall sein, sollte mich dies sehr wundern.

Du hast recht damit, wenn Du betonst, dass Jesus Christus, der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, aber ebenso wichtig ist es zu betonen, dass Jesus Christus dies vor allem deswegen ist, damit wir in die Gegenwart DES VATERS gelangen können.

Der Satz endet schließlich nicht mit "ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." sondern geht weiter: Niemand kommt zu DEM VATER, denn durch mich.

Dies bedeutet doch, dass es das Ziel jedes wahren Gläubigen sein sollte in die Gegenwart der Herrlichkeit GOTTES und damit zu DEM VATER zu gelangen.

Könnte es sein, dass viele wohlmeinende Gläubige in der besten Absicht, Jesus in den Mittelpunkt zu stellen und zu betonen, dass er der Weg und die Wahrheit und das Leben ist, den Zweck und das Ziel zu GOTT zu kommen und zum VATER zu kommen aus den Augen verloren haben?

Herzliche Grüße Markus
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Re: Jos 21,43

Beitragvon BC Editor » 19. November 2013, 18:44

Hallo Wahrheitsliebend
Wahrheitsliebend hat geschrieben: ...
Nur weil wir in einer Postmodernen Zeit leben, wo sowieso alles was gesagt ist WAHRHEIT ist und es keine Wahrheit gibt die ABSOLUT ist, wie kann dann die Wahrheit Gottes überhaupt noch Bestehen?

damit sich keine Missverständnisse ergeben: Ich bin sehr wohl der Überzeugung, dass es eine Wahrheit gibt, die absolut ist, und dass es sich bei dieser Wahrheit um die Wahrheit Gottes handelt, die uns in den Schriften der Bibel überliefert ist.
Wahrheitsliebend hat geschrieben:Gott wurde von Menschen sowieso abgelehnt und nicht Anerkannt, die nicht seinem Wort Absoluten Glauben schenken konnten/wollten.
Gott und auch die Bibel und der Herr Jesus kann man Absolut Glauben schenken.

Das sehe ich nicht anders, und propagiere genau dies auch in all meinen Artikeln und Studien.
Wahrheitsliebend hat geschrieben:Es heisst ja: Heilige sie in der Wahrheit. Dein Wort ist die Wahrheit. Und: Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN. Niemand kommt zum Vater denn durch MICH (Jesus Christus).

Wenn dies nicht Ausschlaggebend ist für uns Christen, WAS DANN?

Da stimme ich Dir gerne zu .... gebe dann weiter zu bedenken, dass jedoch nicht alles, was Christen als "das Wort Gottes" oder "die Wahrheit" bezeichnen, auch tatsächlich das Wort Gottes und die Wahrheit ist. Leider werden sehr oft eigene Auslegungen, die sich nicht am tatsächlichen Text der biblischen Schriften orientieren und daran festhalten, dann als "Wort Gottes" und als "Wahrheit" verkündet, obwohl es sich um Irrtum und falsche Lehre handelt, wie anhand eines sorgfältigen Vergleichs mit dem biblischen Text aufgezeigt werden kann.
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Jos 21,43

Beitragvon Wahrheitsliebend » 27. November 2013, 09:19

Markus hat geschrieben:Hallo Wahrheitsliebend!

Niemand hat in diesem Forum hat in Frage gestellt, dass das Wort GOTTES maßgebend ist, für das was geschrieben und gelehrt wird. Wolfgang hat dies nie bestritten. Auch für mich ist das Wort GOTTES in dem was es lehrt und sagt maßgebend. Gleichwohl sagt uns das Wort GOTTES nicht alles direkt.

Jedoch bei allem Bemühen das Wort GOTTES zu verstehen und es richtig zu deuten, bleibt es dabei, dass keiner unfehlbar ist und wir alle in dem Verständnis einer Bibelstelle und in der Auslegung derselben irren können.

Zum anderen: Ich weiss ja nicht in welchen Kreisen Du Dich bewegst oder was Du für Prägungen hast? Gab und gibt es da keine unterschiedlichen Verständnisse und voneinander abweichenden Auslegungen in Bezug auf biblische Texte?

Sollte dies nicht der Fall sein, sollte mich dies sehr wundern.

Du hast recht damit, wenn Du betonst, dass Jesus Christus, der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, aber ebenso wichtig ist es zu betonen, dass Jesus Christus dies vor allem deswegen ist, damit wir in die Gegenwart DES VATERS gelangen können.

Der Satz endet schließlich nicht mit "ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." sondern geht weiter: Niemand kommt zu DEM VATER, denn durch mich.

Dies bedeutet doch, dass es das Ziel jedes wahren Gläubigen sein sollte in die Gegenwart der Herrlichkeit GOTTES und damit zu DEM VATER zu gelangen.

Könnte es sein, dass viele wohlmeinende Gläubige in der besten Absicht, Jesus in den Mittelpunkt zu stellen und zu betonen, dass er der Weg und die Wahrheit und das Leben ist, den Zweck und das Ziel zu GOTT zu kommen und zum VATER zu kommen aus den Augen verloren haben?

Herzliche Grüße Markus



Wir sollten nur keine "Abstriche" bezüglich Gottes machen. Egal wie diese Abstriche aussehen mögen.
Du das kommt leider immer wieder ganz leicht vor.

Wahrheitsliebend
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Re: Jos 21,43

Beitragvon BC Editor » 27. November 2013, 13:35

Hallo
Wahrheitsliebend hat geschrieben:Wir sollten nur keine "Abstriche" bezüglich Gottes machen. Egal wie diese Abstriche aussehen mögen.
Du das kommt leider immer wieder ganz leicht vor.

gab es im bisherigen Austausch zu diesem Thema irgend welche "Abstriche", oder wieso kommst Du nun darauf zu sprechen?
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Jos 21,43

Beitragvon Wahrheitsliebend » 29. November 2013, 17:40

BC Editor hat geschrieben:Hallo
Wahrheitsliebend hat geschrieben:Wir sollten nur keine "Abstriche" bezüglich Gottes machen. Egal wie diese Abstriche aussehen mögen.
Du das kommt leider immer wieder ganz leicht vor.

gab es im bisherigen Austausch zu diesem Thema irgend welche "Abstriche", oder wieso kommst Du nun darauf zu sprechen?



Lies Markus
Vielleicht liest du ja anderes daraus als ich es tue

Jesus überbetonen. Man sollte den Herrn Jesus eigentlich immer überbetonen. Denn er ist an der Spitze. Er ist unser Herr. Das meine ich. Und nicht ihn in den Hintergrund zu schieben unter der Kategorie. Schön, er ist für uns gestorben, aber das ist auch alles. Nun hat "der Mohr" seine Schuldigkeit getan.

Wahrheitsliebend
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Re: Jos 21,43

Beitragvon Markus » 29. November 2013, 18:12

Hallo Wahrheitsliebend!

Es geht darum Jesus Christus so zu sehen, wie die Bibel uns darüber Auskunft gibt und sie belehrt uns darüber, dass GOTT(DER VATER) größer ist als Jesus und

dass GOTT GEIST ist, während Jesus Christus nur ein verherrlichter Geist ist, so wie auch wir verherrlichte Geister sein werden.

Viele Stellen im NT sagen uns, dass DER VATER, DER GOTT Jesu Christi ist. Daher kann Jesus Christus wie wohl sehr, sehr wichtig, nicht die gleiche Bedeutung und Rolle haben wie GOTT.

Der Sohn GOTTES hat seine Herrlichkeit von GOTT. DER GEBER ist immer höher zu achten und zu ehren als der Empfänger.

Herzliche Grüße Markus
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Re: Jos 21,43

Beitragvon Wahrheitsliebend » 3. Dezember 2013, 19:42

Markus hat geschrieben:Hallo Wahrheitsliebend!

Es geht darum Jesus Christus so zu sehen, wie die Bibel uns darüber Auskunft gibt und sie belehrt uns darüber, dass GOTT(DER VATER) größer ist als Jesus und

dass GOTT GEIST ist, während Jesus Christus nur ein verherrlichter Geist ist, so wie auch wir verherrlichte Geister sein werden.

Viele Stellen im NT sagen uns, dass DER VATER, DER GOTT Jesu Christi ist. Daher kann Jesus Christus wie wohl sehr, sehr wichtig, nicht die gleiche Bedeutung und Rolle haben wie GOTT.

Der Sohn GOTTES hat seine Herrlichkeit von GOTT. DER GEBER ist immer höher zu achten und zu ehren als der Empfänger.

Herzliche Grüße Markus


Ach lassen wirs gut sein.
Ich mache hier einen Punkt
Es wird sowieso alles so kommen wie Gott es sein lassen wird in seinem Willen.

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