Präteristische Auslegung von Daniel

Austausch zu Fragen bzgl. AT Schriftstellen

Re: Präteristische Auslegung von Daniel

Beitragvon Helmuth » 24. Oktober 2017, 07:49

AlTheKingBundy hat geschrieben:Es steht hier nichts davon, dass eine "geistige" Auslegung der schriftbasierten vorzuziehen ist, ganz im Gegenteil.

Doch, das sagt die Schrift sehr wohl, und zwar exakt hier:
1Kor 2, 12-13 hat geschrieben:Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist;

und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären.

Also hier hast du es rot auf weiß! ;)

Du hast mir schon mehrfach bezeugt, dass es heute keinen Heiligen Geist mehr gibt. Demzufolge wärst du dem unterworfen, was Paulus im nächsten Satz sagt:
1Kor 2, 14 hat geschrieben:Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird;

Und nochmals betont er die geistliche Beurteilung. Al, was nicht funktionert ist dies: Die Schrift gegeneinander ausspielen. Da sollte man schon am eigenen Verständnis arbeiten oder doch einfach um diesen Heiligen Geist bitten. Wie oft habe ich dr das nun schon gesagt? Wann sprichst du endlich dieses Gebet?
Liebe Grüße
Helmuth
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Re: Präteristische Auslegung von Daniel

Beitragvon AlTheKingBundy » 24. Oktober 2017, 08:04

Helmuth hat geschrieben:
AlTheKingBundy hat geschrieben:Es steht hier nichts davon, dass eine "geistige" Auslegung der schriftbasierten vorzuziehen ist, ganz im Gegenteil.

Doch, das sagt die Schrift sehr wohl, und zwar exakt hier:
1Kor 2, 12-13 hat geschrieben:Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist;

und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären.

Also hier hast du es rot auf weiß! ;)


Wo steht dort, dass die Schrift außen vor gelassen werden soll? Das wäre im Widerspruch zu den Versen, die ich genannt habe. Es dreht sich in 1. Kor 2 nicht darum, dass an der Schrift vorbei alles nur "geistig" zu beurteilen ist, sondern um die Geisteshaltung.

Helmuth hat geschrieben:Du hast mir schon mehrfach bezeugt, dass es heute keinen Heiligen Geist mehr gibt. Demzufolge wärst du dem unterworfen, was Paulus im nächsten Satz sagt:
1Kor 2, 14 hat geschrieben:Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird;

Und nochmals betont er die geistliche Beurteilung. Al, was nicht funktionert ist dies: Die Schrift gegeneinander ausspielen. Da sollte man schon am eigenen Verständnis arbeiten oder doch einfach um diesen Heiligen Geist bitten. Wie oft habe ich dr das nun schon gesagt? Wann sprichst du endlich dieses Gebet?


Das ist falsch, was Du da schreibst. Ich habe gesagt, dass die Wunder a la Pfingsten heute nicht mehr stattfinden und die meisten "Christen" einer "geistigen Selbsttäuschung" unterliegen, weil sie eben die Schrift außen vor lassen und sich ihren eigenen Glauben zusammenbasteln. Das meinte Paulus mit Sicherheit nicht.
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Re: Präteristische Auslegung von Daniel

Beitragvon Helmuth » 24. Oktober 2017, 08:48

Selbsttäuschung ist deine Mutmaßung infolge mangelnder Erfahrung, die durch das Wirken des Heiligen Geistes erfolgt. Wurdest du mehr glauben, würde dir das auch nicht unbedingt vorenthalten werden. Was hält dich denn eigentlich davon ab, um diesen Heiligen Geist zu bitten?
Liebe Grüße
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Re: Präteristische Auslegung von Daniel

Beitragvon AlTheKingBundy » 24. Oktober 2017, 10:40

Helmuth hat geschrieben:Selbsttäuschung ist deine Mutmaßung infolge mangelnder Erfahrung, die durch das Wirken des Heiligen Geistes erfolgt. Wurdest du mehr glauben, würde dir das auch nicht unbedingt vorenthalten werden. Was hält dich denn eigentlich davon ab, um diesen Heiligen Geist zu bitten?


Nichts hält mich davon ab und Du wirst lachen, ich habe damals Gott wiederholt im Gebet darum gebeten, dass er mir die Wahrheit bei meinem Schriftstudium offenbare. Etwas später habe ich den Futurismus abgelehnt, weil er nicht schriftkonform ist.

Mangelnde Erfahrungen mit Christen habe ich sicher nicht. Mir sind unzählige begegenet und bei den meisten scheint die Selbsttäuschung Grundlage ihres Glaubens zu sein.
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Re: Präteristische Auslegung von Daniel

Beitragvon Helmuth » 24. Oktober 2017, 21:49

AlTheKingBundy hat geschrieben:Nichts hält mich davon ab und Du wirst lachen, ich habe damals Gott wiederholt im Gebet darum gebeten, dass er mir die Wahrheit bei meinem Schriftstudium offenbare.

Dann hast du vielleicht zu früh aufgehört und Gottes Antwort nicht abgewartet.

AlTheKingBundy hat geschrieben:Etwas später habe ich den Futurismus abgelehnt, weil er nicht schriftkonform ist.

Und nun kann es keinesfalls sein, dass selbst deiner eigenen Täuschung unterliegst? Was macht dich so sicher?
Liebe Grüße
Helmuth
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Re: Präteristische Auslegung von Daniel

Beitragvon AlTheKingBundy » 25. Oktober 2017, 05:23

Helmuth hat geschrieben:
AlTheKingBundy hat geschrieben:Nichts hält mich davon ab und Du wirst lachen, ich habe damals Gott wiederholt im Gebet darum gebeten, dass er mir die Wahrheit bei meinem Schriftstudium offenbare.

Dann hast du vielleicht zu früh aufgehört und Gottes Antwort nicht abgewartet.


Ich denke nicht, dass war ein sehr langer und anfangs schwieriger Prozess.

Helmuth hat geschrieben:
AlTheKingBundy hat geschrieben:Etwas später habe ich den Futurismus abgelehnt, weil er nicht schriftkonform ist.

Und nun kann es keinesfalls sein, dass selbst deiner eigenen Täuschung unterliegst? Was macht dich so sicher?


Ich denke nicht, da ich nun die Schrift widerspruchsfrei lesen kann, im Gegensatz zu einer futuristischen Auslegung.
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Re: Präteristische Auslegung von Daniel

Beitragvon BC Editor » 25. Oktober 2017, 11:23

Helmuth hat geschrieben:Selbsttäuschung ist deine Mutmaßung infolge mangelnder Erfahrung, die durch das Wirken des Heiligen Geistes erfolgt. Wurdest du mehr glauben, würde dir das auch nicht unbedingt vorenthalten werden. Was hält dich denn eigentlich davon ab, um diesen Heiligen Geist zu bitten?
Hat der Heilige Geist Dir dies bzgl Al offenbart? Oder ist das eine Mutmaßung Deinerseits? Woher weißt Du, "wieviel" Al glaubt und dass er "mehr glauben" sollte, damit ihm Erkenntnis nicht vorenthalten wird? Von wem wird Al dies eigentlich vorenthalten?
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Präteristische Auslegung von Daniel

Beitragvon Helmuth » 25. Oktober 2017, 18:41

Wolfgang, leg die Streitaxt weg. So wird das nichts. Lass Al dazu Stellung nehmen, bitte.
Liebe Grüße
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Re: Präteristische Auslegung von Daniel

Beitragvon AlTheKingBundy » 25. Oktober 2017, 18:56

Helmuth hat geschrieben:Wolfgang, leg die Streitaxt weg. So wird das nichts. Lass Al dazu Stellung nehmen, bitte.


Hallo Helmuth,

wieso Streitaxt? Wolfgang stellt doch nur Fragen, die ich ebenfalls sehr interessant finde. Warum antwortest Du nicht einfach und stempelst es nicht als Provokation ab? Wieso glaubst Du, dass Gott Deinen Gebeten mehr Gehör schenkt als meinen? Du unterstellst mir sogar einen zu kleinen Glauben - zu klein im Vergleich wozu? Stell Dich doch einfach mal den Fragen und entzieh Dich nicht der inhaltlichen Auseinandersetzung.
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Re: Präteristische Auslegung von Daniel

Beitragvon Helmuth » 25. Oktober 2017, 19:03

Al, das will ich alles nicht diskutieren, sondern warum du vorzeitig w.o. gegeben hast meiner Meinung nach. Ich habe eine andere Erfahrung mit dem Heiligen Geist gemacht. Zunächst hatte ich dich nach deiner quasi "Gebetserhörung" gefragt. Wie ist dein Gebet erhört worden? Wie hast du was auf deine Bitte als eine Antwort empfunden?
Liebe Grüße
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