Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Austausch zu Fragen bzgl. NT Schriftstellen

Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon BC Editor » 30. Dezember 2013, 17:31

Hallo,
in einem anderen Thema ( Mt 16,28 ) erwähnte Markus folgende Informationen:
Markus hat geschrieben:Nur so lässt sich meiner Meinung auch die folgende an Petrus gerichtete Aussage des Herrn Jesus nach seiner Auferweckung deuten.

"Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: "Als du jünger warst gürtetest du dich selbst, und gingst wohin du wolltest, wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich führen wohin du nicht willst." Dass sagte er aber um anzudeuten, mit welchem Tode er GOTT verherrlichen sollte. Und als er dies gesagt hatte spricht er zu ihm: "Folge mir nach." Petrus wandte sich um und sieht den Jünger nachfolgen den Jesus liebte. der sich nach dem Abendessen an seine Brust gelegt und gesagt hatte: "Herr wer ist es, der dich überliefert." Als nun Petrus diesen sprach: Spricht er zu Jesus?" Jesus spricht zu ihm: "Wenn ich will, das er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an. Folge du mir nach" Johannes 21,18-22

Petrus starb den Martyrertod unter Nero, während Johannes zu dem Zeitpunkt des Gerichtes über Israel in den folgenden Jahren und des damit verbundenen Kommen Jesu noch lebte.

Ich denke, dies ist ein sehr passendes und logisches Verständnis dieses oft völlig anders ausgelegten Abschnitte in Joh 21.
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon Stefan » 29. Dezember 2015, 11:16

Das Gleichnis vom Weizen und Unkraut (Matth.13) zeigt deutlich, dass es noch etliche Jahrhunderte dauern sollte, bis der wahre Weizen wieder einwandfrei zu erkennen ist. (Vergleiche auch Apg.20:29,30) Diese bedrückenden Wölfe, welche die Herde nicht schonen werden, sind mit der Christenheit zu vergleichen. Wenn wir in der Geschichte zum Mittelalter zurückblicken, können wir das unschwer erkennen. Das gemeine Volk durfte keine Bibel in der eigenen Sprache besitzen. Wurden sie mit einer Bibel erwischt, wurden sie als Ketzer verbrannt! Das ist nur ein Aspekt durch den zu erkennen ist, dass Jesus noch nicht als König im Königreich seines Vaters eingesetzt war. Jesu Kommen steht also noch aus.
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Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon AlTheKingBundy » 1. Januar 2016, 18:29

Stefan hat geschrieben:Das Gleichnis vom Weizen und Unkraut (Matth.13) zeigt deutlich, dass es noch etliche Jahrhunderte dauern sollte, bis der wahre Weizen wieder einwandfrei zu erkennen ist.


Hallo Stefan,

ich bin erstaunt, woran Du diese Deutlichkeit erkennts.
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Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon BC Editor » 1. Januar 2016, 18:54

Hallo Stefan,
Stefan hat geschrieben:Das Gleichnis vom Weizen und Unkraut (Matth.13) zeigt deutlich, dass es noch etliche Jahrhunderte dauern sollte, bis der wahre Weizen wieder einwandfrei zu erkennen ist. (Vergleiche auch Apg.20:29,30)
wo ist in diesem Gleichnis von etlichen Jahrhunderten die Rede? Worum geht es in dem Gleichnis eigentlich?
Stefan hat geschrieben: Diese bedrückenden Wölfe, welche die Herde nicht schonen werden, sind mit der Christenheit zu vergleichen.
?? Wer behauptet das? Was verstehst Du unter "Christenheit"? Wenn ich unter "Christen" die an Christus Gläubigen und nach seinen Worten lebenden Gläubigen verstehe, ergibt Deine Interpretation hier aber gar keinen Sinn.
Stefan hat geschrieben: Wenn wir in der Geschichte zum Mittelalter zurückblicken, können wir das unschwer erkennen. Das gemeine Volk durfte keine Bibel in der eigenen Sprache besitzen. Wurden sie mit einer Bibel erwischt, wurden sie als Ketzer verbrannt! Das ist nur ein Aspekt durch den zu erkennen ist, dass Jesus noch nicht als König im Königreich seines Vaters eingesetzt war. Jesu Kommen steht also noch aus.
?? Mir scheint, die von Dir angedeuteten Interpretationen sind eher "weit vom Text entfernt" anstatt "nahe beim Text" zu sein. Dass die Römische Kirche, wie auch andere Konfessionsgemeinschaften im Laufe der Jahrhunderte, in ihren Dogmen und in ihrer Praxis weit von biblischen Vorgaben abgewichen sind, ist wohl allen klar ... nur waren diese Dinge und Ereignisse und Entwicklungen Jahrhunderte später und an gänzlich anderen Orten, gar nicht Gegenstand dessen, was Jesus und die Apostel lehrten.
Herzliche Grüße und Gottes Segen

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Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon Stefan » 4. Januar 2016, 23:43

BC Editor hat geschrieben:Hallo Stefan,
Stefan hat geschrieben:Das Gleichnis vom Weizen und Unkraut (Matth.13) zeigt deutlich, dass es noch etliche Jahrhunderte dauern sollte, bis der wahre Weizen wieder einwandfrei zu erkennen ist. (Vergleiche auch Apg.20:29,30)
wo ist in diesem Gleichnis von etlichen Jahrhunderten die Rede? Worum geht es in dem Gleichnis eigentlich?
Stefan hat geschrieben: Diese bedrückenden Wölfe, welche die Herde nicht schonen werden, sind mit der Christenheit zu vergleichen.
?? Wer behauptet das? Was verstehst Du unter "Christenheit"? Wenn ich unter "Christen" die an Christus Gläubigen und nach seinen Worten lebenden Gläubigen verstehe, ergibt Deine Interpretation hier aber gar keinen Sinn.
Stefan hat geschrieben: Wenn wir in der Geschichte zum Mittelalter zurückblicken, können wir das unschwer erkennen. Das gemeine Volk durfte keine Bibel in der eigenen Sprache besitzen. Wurden sie mit einer Bibel erwischt, wurden sie als Ketzer verbrannt! Das ist nur ein Aspekt durch den zu erkennen ist, dass Jesus noch nicht als König im Königreich seines Vaters eingesetzt war. Jesu Kommen steht also noch aus.
?? Mir scheint, die von Dir angedeuteten Interpretationen sind eher "weit vom Text entfernt" anstatt "nahe beim Text" zu sein. Dass die Römische Kirche, wie auch andere Konfessionsgemeinschaften im Laufe der Jahrhunderte, in ihren Dogmen und in ihrer Praxis weit von biblischen Vorgaben abgewichen sind, ist wohl allen klar ... nur waren diese Dinge und Ereignisse und Entwicklungen Jahrhunderte später und an gänzlich anderen Orten, gar nicht Gegenstand dessen, was Jesus und die Apostel lehrten.


Christenheit: Damit meine ich, die Scheinchristen. Sie behaupten, Christus nachzufolgen, tun aber nicht seinen Willen. Das Gleichnis von den Schafen und Böcken zeigt, dass noch einiges in der Zukunft liegt. Denn diese Trennung fand noch nicht statt.
Wer den Willen Christi tut, bezeichne ich als Christentum. (So wie es abtrünnige Israeliten gab, gibt es auch abtrünnige Christen Deshalb die Differenzierung).
Was Babylon die große betrifft, so wurde diese noch nicht vom wilden Tier (den Königen) auf dem sie reitet, vernichtet. Babylon ist passenderweise ein Synonym für das Weltreich der falschen Religion (Bei der Sprachverwirrung im alten Babylon wurden auch die babylonischen Bräuche über die Erde verbreitet).
Matthäus sagte im Kap.24 vorher, dass es Krieg geben wird, Königreich gegen Königreich, Erdbeben, Seuchen (Luk.21), Lebensmittelknappheit usw. Es wurde ein kombiniertes Zeichen vorher gesagt. Die Erfüllung war in der Neuzeit, wie unschwer zu erkennen ist (Der große Krieg auch als erster Weltkrieg bekannt; danach die spanische Grippe; seit dieser Zeit gab es auch mehr Erdbeben und Opfer als in den letzten 2000 Jahren davor. Eine historische Tatsache).
Jesus sagte so viele Dinge vorher, die sich noch nicht erfüllten. Zum Beispiel lehrte Jesus zu beten: ,,Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde". Geschieht der Wille Gottes auf der Erde? Wenn ja, wer tut diesen?
Hat sich schon erfüllt, was in Joh.5:25-30 steht? Oder ist schon Ps.37:9-11 erfüllt? Wir können noch auf viele erfreuliche Dinge, die Erde betreffend, freuen. Davon bin ich überzeugt.
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Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon AlTheKingBundy » 8. Januar 2016, 16:38

Stefan hat geschrieben:Das Gleichnis von den Schafen und Böcken zeigt, dass noch einiges in der Zukunft liegt. Denn diese Trennung fand noch nicht statt.


Hallo Stefan,

woran machst Du das fest? Dass es noch nicht "gesehen wurde"?

Mat 25,31: Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen;

Nun frage ich Dich: wo ist dieser Thron? Heißt es nicht Königreich der Himmel? Sein Reich ist nicht von dieser Welt? Also wo findet die Trennung von Schafen und Böcken statt?

Stefan hat geschrieben:Was Babylon die große betrifft, so wurde diese noch nicht vom wilden Tier (den Königen) auf dem sie reitet, vernichtet. Babylon ist passenderweise ein Synonym für das Weltreich der falschen Religion (Bei der Sprachverwirrung im alten Babylon wurden auch die babylonischen Bräuche über die Erde verbreitet).


Passender Weise? Biblisch oder dogmatisch passend?

Stefan hat geschrieben:Matthäus sagte im Kap.24 vorher, dass es Krieg geben wird, Königreich gegen Königreich, Erdbeben, Seuchen (Luk.21), Lebensmittelknappheit usw. Es wurde ein kombiniertes Zeichen vorher gesagt. Die Erfüllung war in der Neuzeit, wie unschwer zu erkennen ist (Der große Krieg auch als erster Weltkrieg bekannt; danach die spanische Grippe; seit dieser Zeit gab es auch mehr Erdbeben und Opfer als in den letzten 2000 Jahren davor. Eine historische Tatsache).


Ich bitte Dich, das hättest Du die Leute mal zur zeit des 30 jährigen Krieges fragen sollen. Die Zeichen haben sich ständig und immer wieder in der Zeitgeschichte erfüllt. Es gibt keinen vernünftigen Grund, sie auf 1914 zu datieren. Dass es mehr Erdbeben gab als vor 2000 Jahren, ist auch völlig willkürlich. Nur weil die Seismologie derzeit jeden Vulkanfurz registrieren kann, hat sich die Erdbebndichte nicht erhöht. Schau Dir mal seriöse Studien an, da häuft sich gar nichts.

Stefan hat geschrieben:Jesus sagte so viele Dinge vorher, die sich noch nicht erfüllten. Zum Beispiel lehrte Jesus zu beten: ,,Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde". Geschieht der Wille Gottes auf der Erde? Wenn ja, wer tut diesen?


Das soll eine Beweisführung sein?
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Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon Stefan » 8. Januar 2016, 22:58

Stefan hat geschrieben:
BC Editor hat geschrieben:Hallo Stefan,
Stefan hat geschrieben:Das Gleichnis vom Weizen und Unkraut (Matth.13) zeigt deutlich, dass es noch etliche Jahrhunderte dauern sollte, bis der wahre Weizen wieder einwandfrei zu erkennen ist. (Vergleiche auch Apg.20:29,30)
wo ist in diesem Gleichnis von etlichen Jahrhunderten die Rede? Worum geht es in dem Gleichnis eigentlich?
Stefan hat geschrieben: Diese bedrückenden Wölfe, welche die Herde nicht schonen werden, sind mit der Christenheit zu vergleichen.
?? Wer behauptet das? Was verstehst Du unter "Christenheit"? Wenn ich unter "Christen" die an Christus Gläubigen und nach seinen Worten lebenden Gläubigen verstehe, ergibt Deine Interpretation hier aber gar keinen Sinn.
Stefan hat geschrieben: Wenn wir in der Geschichte zum Mittelalter zurückblicken, können wir das unschwer erkennen. Das gemeine Volk durfte keine Bibel in der eigenen Sprache besitzen. Wurden sie mit einer Bibel erwischt, wurden sie als Ketzer verbrannt! Das ist nur ein Aspekt durch den zu erkennen ist, dass Jesus noch nicht als König im Königreich seines Vaters eingesetzt war. Jesu Kommen steht also noch aus.
?? Mir scheint, die von Dir angedeuteten Interpretationen sind eher "weit vom Text entfernt" anstatt "nahe beim Text" zu sein. Dass die Römische Kirche, wie auch andere Konfessionsgemeinschaften im Laufe der Jahrhunderte, in ihren Dogmen und in ihrer Praxis weit von biblischen Vorgaben abgewichen sind, ist wohl allen klar ... nur waren diese Dinge und Ereignisse und Entwicklungen Jahrhunderte später und an gänzlich anderen Orten, gar nicht Gegenstand dessen, was Jesus und die Apostel lehrten.


Christenheit: Damit meine ich, die Scheinchristen. Sie behaupten, Christus nachzufolgen, tun aber nicht seinen Willen. Das Gleichnis von den Schafen und Böcken zeigt, dass noch einiges in der Zukunft liegt. Denn diese Trennung fand noch nicht statt.
Wer den Willen Christi tut, bezeichne ich als Christentum. (So wie es abtrünnige Israeliten gab, gibt es auch abtrünnige Christen Deshalb die Differenzierung).
Was Babylon die große betrifft, so wurde diese noch nicht vom wilden Tier (den Königen) auf dem sie reitet, vernichtet. Babylon ist passenderweise ein Synonym für das Weltreich der falschen Religion (Bei der Sprachverwirrung im alten Babylon wurden auch die babylonischen Bräuche über die Erde verbreitet).
Matthäus sagte im Kap.24 vorher, dass es Krieg geben wird, Königreich gegen Königreich, Erdbeben, Seuchen (Luk.21), Lebensmittelknappheit usw. Es wurde ein kombiniertes Zeichen vorher gesagt. Die Erfüllung war in der Neuzeit, wie unschwer zu erkennen ist (Der große Krieg auch als erster Weltkrieg bekannt; danach die spanische Grippe; seit dieser Zeit gab es auch mehr Erdbeben und Opfer als in den letzten 2000 Jahren davor. Eine historische Tatsache).
Jesus sagte so viele Dinge vorher, die sich noch nicht erfüllten. Zum Beispiel lehrte Jesus zu beten: ,,Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde". Geschieht der Wille Gottes auf der Erde? Wenn ja, wer tut diesen?
Hat sich schon erfüllt, was in Joh.5:25-30 steht? Oder ist schon Ps.37:9-11 erfüllt? Wir können noch auf viele erfreuliche Dinge, die Erde betreffend, freuen. Davon bin ich überzeugt.


Wurde der30 jährige Krieg Weltkrieg genannt? Und geschieht heute der Wille Gottes? Haben wir heute das Parsadies auf Erden? Wurde schon der Vorsatz Gottes lückenlos erfüllt? Bleibt nur ein einziger Buchstabe des Vorsatzes Gottes unerfüllt?
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Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon Stefan » 8. Januar 2016, 23:03

AlTheKingBundy hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:Das Gleichnis von den Schafen und Böcken zeigt, dass noch einiges in der Zukunft liegt. Denn diese Trennung fand noch nicht statt.


Hallo Stefan,

woran machst Du das fest? Dass es noch nicht "gesehen wurde"?

Mat 25,31: Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen;

Nun frage ich Dich: wo ist dieser Thron? Heißt es nicht Königreich der Himmel? Sein Reich ist nicht von dieser Welt? Also wo findet die Trennung von Schafen und Böcken statt?

Stefan hat geschrieben:Was Babylon die große betrifft, so wurde diese noch nicht vom wilden Tier (den Königen) auf dem sie reitet, vernichtet. Babylon ist passenderweise ein Synonym für das Weltreich der falschen Religion (Bei der Sprachverwirrung im alten Babylon wurden auch die babylonischen Bräuche über die Erde verbreitet).


Passender Weise? Biblisch oder dogmatisch passend?

Stefan hat geschrieben:Matthäus sagte im Kap.24 vorher, dass es Krieg geben wird, Königreich gegen Königreich, Erdbeben, Seuchen (Luk.21), Lebensmittelknappheit usw. Es wurde ein kombiniertes Zeichen vorher gesagt. Die Erfüllung war in der Neuzeit, wie unschwer zu erkennen ist (Der große Krieg auch als erster Weltkrieg bekannt; danach die spanische Grippe; seit dieser Zeit gab es auch mehr Erdbeben und Opfer als in den letzten 2000 Jahren davor. Eine historische Tatsache).


Ich bitte Dich, das hättest Du die Leute mal zur zeit des 30 jährigen Krieges fragen sollen. Die Zeichen haben sich ständig und immer wieder in der Zeitgeschichte erfüllt. Es gibt keinen vernünftigen Grund, sie auf 1914 zu datieren. Dass es mehr Erdbeben gab als vor 2000 Jahren, ist auch völlig willkürlich. Nur weil die Seismologie derzeit jeden Vulkanfurz registrieren kann, hat sich die Erdbebndichte nicht erhöht. Schau Dir mal seriöse Studien an, da häuft sich gar nichts.

Stefan hat geschrieben:Jesus sagte so viele Dinge vorher, die sich noch nicht erfüllten. Zum Beispiel lehrte Jesus zu beten: ,,Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde". Geschieht der Wille Gottes auf der Erde? Wenn ja, wer tut diesen?


Das soll eine Beweisführung sein?


Wurde der30 jährige Krieg Weltkrieg genannt? Und geschieht heute der Wille Gottes? Haben wir heute das Parsadies auf Erden? Wurde schon der Vorsatz Gottes lückenlos erfüllt? Bleibt nur ein einziger Buchstabe des Vorsatzes Gottes unerfüllt?
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Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon AlTheKingBundy » 11. Januar 2016, 04:03

Stefan hat geschrieben:Wurde der30 jährige Krieg Weltkrieg genannt? Und geschieht heute der Wille Gottes? Haben wir heute das Parsadies auf Erden? Wurde schon der Vorsatz Gottes lückenlos erfüllt? Bleibt nur ein einziger Buchstabe des Vorsatzes Gottes unerfüllt?


Hallo Stefan,

muss ein Krieg Weltkrieg genannt werden, damit sich Deiner Meinung nach Mat 24 erfüllt hat? "Alle Nationen" = weltweit alle? Das ist meiner Meinung nach ein falsches Schriftverständnis. Noch einmal: erkläre mir dann:

Apg 4,26-27: Die Könige der Erde standen auf und die Fürsten versammelten sich gegen den Herrn und seinen Gesalbten." 27 Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als auch Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels,

Apg 2,5: Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation unter dem Himmel.

Jes 37,18: Es ist wahr, HERR, die Könige von Assur haben alle Nationen und ihr Land in Trümmer gelegt.

Sind hier buchstäblich alle gmeint oder doch nicht eher alle kontextbezogen?

Dein Wille geschehe soll auch als Argumentation für eine Späterfüllung dienen? Ich bitte Dich.
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Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon Stefan » 11. Januar 2016, 20:25

Allein die Tatsache, dass sich Psalm 37:29-31 noch nicht erfüllte, belegt, dass Jesus noch nicht die Herrschaft über die Erde übernahm. Doch der offensichtlichste Beweis liefert Offenbarung 21:1-5.
Zudem wurde noch kein auferstandener auf der Erde gesehen. Oder leben wir heute wirklich alle in Frieden und Sicherheit? Oder leben wir in ,kritischen Teiten, mit denen man schwer fertig wird (2. Tim 3:1-5)?
Wir leben in den von Daniel 2 beschriebenen Füßen des riesenhaften Standbildes. Das ist die letzte in der Bibel beschriebene Weltmacht. Darüber sprach auch Johannes in der Offenbarung. Doch dazu konntest du nichts entgegen halten.
Was Apg.2:5 betrifft, bezieht sich diese auf Nationen, in denen Juden beheimatet waren. Es war die damals bekannte Welt. Amerika war noch nicht entdeckt, die Weltmacht Anglo Amerika musste erst noch kommen. Heute ist diese Weltmacht vorherrschend. Und sie wird als die Füße idendifiziert, von dem Nebukadnezar träumte und der von Daniel aufgeschrieben und erklärt wurde.
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