Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Austausch zu Fragen bzgl. NT Schriftstellen

Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon AlTheKingBundy » 12. Januar 2016, 07:35

Stefan hat geschrieben:Was Apg.2:5 betrifft, bezieht sich diese auf Nationen, in denen Juden beheimatet waren. Es war die damals bekannte Welt. Amerika war noch nicht entdeckt, die Weltmacht Anglo Amerika musste erst noch kommen. Heute ist diese Weltmacht vorherrschend. Und sie wird als die Füße idendifiziert, von dem Nebukadnezar träumte und der von Daniel aufgeschrieben und erklärt wurde.


Hallo Stefan,

Du gibst also zu, dass "alle Nationen" in Apg 2,5 kontextbezogen ist, dem stimme ich zu. Warum also nicht auch in Mat 24?

Zu Daniel: warum sollte sich da eine Lücke von 1500 Jahren zwischen den Beinen und den Füßen auftun? Das ist unlogisch auch im Kontext mit Daniel 7. Die Abfolge der Weltreiche war immer lückenlos und in Daniel 7 ist auch nur von 4 Tieren die Rede und alles endet mit dem letzten. Wenn man aufmerksam liest, erkennt man, dass die Füße dasselbe Material beinhalten wie die Beine, nämlich Eisen, nur, dass die Härte nicht mehr gegeben ist durch die Beimischung von Ton. Hiermit wird lediglich eine Instabilität des Eisenreiches (römisches Reich) beschrieben.
AlTheKingBundy
 
Beiträge: 319
Registriert: 13. November 2014, 21:38

Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon BC Editor » 13. Januar 2016, 20:16

Hallo Stefan
Stefan hat geschrieben:Allein die Tatsache, dass sich Psalm 37:29-31 noch nicht erfüllte, belegt, dass Jesus noch nicht die Herrschaft über die Erde übernahm. Doch der offensichtlichste Beweis liefert Offenbarung 21:1-5.

Mit dem vollendeten Erlöserwerk Christi Jesu hat sich doch Psa 37,29-31 erfüllt ... allerdings vielleicht nicht in der Art und Weise, wie Du es Dir (vermutlich aufgrund der bisher gehörten Lehre) vorstellst. Da sich die Dinge nicht auf die von Dir vorgestellten Art und Weise erfüllt haben, streitest Du ab, dass sie sich überhaupt erfüllt haben können ... und machst damit Deine Vorstellung zum Maßstab für Wahrheit, anstatt Deine Vorstellung anhand des Maßstabs der Schrift entsprechend zu korrigieren.
Stefan hat geschrieben:Zudem wurde noch kein auferstandener auf der Erde gesehen. Oder leben wir heute wirklich alle in Frieden und Sicherheit? Oder leben wir in ,kritischen Teiten, mit denen man schwer fertig wird (2. Tim 3:1-5)?
S.o. ... wo redet die Schrift von Auferstandenen, die auf Erden ewig leben? Wo redet sie davon, dass auf Erden alle in Frieden und Sicherheit leben werden?
Stefan hat geschrieben:Wir leben in den von Daniel 2 beschriebenen Füßen des riesenhaften Standbildes. Das ist die letzte in der Bibel beschriebene Weltmacht. Darüber sprach auch Johannes in der Offenbarung. Doch dazu konntest du nichts entgegen halten.

Und diese Weltmacht war das Römische Reich ... längst untergegangen.
Stefan hat geschrieben: Was Apg.2:5 betrifft, bezieht sich diese auf Nationen, in denen Juden beheimatet waren. Es war die damals bekannte Welt. Amerika war noch nicht entdeckt, die Weltmacht Anglo Amerika musste erst noch kommen.
Nur redet die Bibel nirgendwo von dieser Anglo-Amerika Weltmacht ! Sie redet auch nicht von den Reichen, die es in der Zwischenzeit gegeben haben mag ... all solche Ideen sind außerbiblische Vorstellungen, die in die Schrift hinein interpretiert werden.
Stefan hat geschrieben: Heute ist diese Weltmacht vorherrschend. Und sie wird als die Füße idendifiziert, von dem Nebukadnezar träumte und der von Daniel aufgeschrieben und erklärt wurde.
Nein, sie wird nicht als diese Weltmacht in Nebukadnezars Traum und Daniels Aufzeichnungen erwähnt. Der Traum reicht bis zum Römischen Weltreich ... nur VIER Weltreiche werden erwähnt: Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom -- keinerleit Hinweis auf ein 5. Weltreich, und somit selbstverständlich kein Hinweis auf Anglo-USA oder irgendein anderes Reich.
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
(BibelCenter Editor)
BC Editor
Administrator
 
Beiträge: 758
Registriert: 13. März 2012, 10:57

Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon BC Editor » 13. Januar 2016, 20:18

Hallo
AlTheKingBundy hat geschrieben: Zu Daniel: warum sollte sich da eine Lücke von 1500 Jahren zwischen den Beinen und den Füßen auftun? Das ist unlogisch auch im Kontext mit Daniel 7. Die Abfolge der Weltreiche war immer lückenlos und in Daniel 7 ist auch nur von 4 Tieren die Rede und alles endet mit dem letzten. Wenn man aufmerksam liest, erkennt man, dass die Füße dasselbe Material beinhalten wie die Beine, nämlich Eisen, nur, dass die Härte nicht mehr gegeben ist durch die Beimischung von Ton. Hiermit wird lediglich eine Instabilität des Eisenreiches (römisches Reich) beschrieben.

das sehe ich auch so ... kein 5. Weltreich irgendwo in Nebukadnezars Traum noch in Daniels Interpretation des Traums! ... Die Zeitspanne, von der in diesem Zusammenhang die Rede ist, ging vor ca 2000 Jahren bereits zu Ende!
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
(BibelCenter Editor)
BC Editor
Administrator
 
Beiträge: 758
Registriert: 13. März 2012, 10:57

Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon Stefan » 17. Januar 2016, 20:44

Warum sagen Jehovas Zeugen, Gottes Königreich sei 1914 aufgerichtet worden?
Zwei Beweismittel deuten auf dieses Jahr hin: (1) die biblische Chronologie und (2) die Ereignisse, die sich in Erfüllung der Prophetie seit 1914 abspielen. Hier werden wir die Chronologie betrachten. Was die Erfüllung der Prophezeiungen betrifft, siehe das Thema „Letzte Tage“.
Lies Daniel 4:1-17. Aus den Versen 20 bis 37 geht hervor, daß sich die Prophezeiung an Nebukadnezar erfüllte. Sie hat aber auch eine größere Erfüllung. Wieso wissen wir das? Die Verse 3 und 17 zeigen, daß der Traum, den Gott König Nebukadnezar gab, mit dem Königreich Gottes in Verbindung steht und mit Gottes Verheißung, daß „er es gibt, wem er will, und er darüber sogar den niedrigsten der Menschen setzt“. Die ganze Bibel läßt Gottes Vorsatz erkennen, seinen Sohn, Jesus Christus, als seinen Bevollmächtigten über die Menschheit herrschen zu lassen (Ps. 2:1-8; Dan. 7:13, 14; 1. Kor. 15:23-25; Offb. 11:15; 12:10). Aus der biblischen Beschreibung Jesu geht hervor, daß er wirklich ‘der niedrigste der Menschen’ war (Phil. 2:7, 8; Mat. 11:28-30). Der prophetische Traum deutete daher auf die Zeit hin, in der Jehova die Herrschaft über die Menschheit seinem Sohn übertragen würde.
Was sollte in der Zwischenzeit geschehen? Die Herrschaft über die Menschheit, die durch den Baum und seinen Wurzelstock veranschaulicht wurde, sollte dem ‘Herzen eines Tieres’ gleichen (Dan. 4:16). Die Geschichte der Menschheit sollte von Regierungen beherrscht werden, die die Merkmale wilder Tiere aufweisen würden. In der heutigen Zeit stellt man Rußland gewöhnlich durch einen Bären dar, die Vereinigten Staaten durch einen Adler, Großbritannien durch einen Löwen und China durch einen Drachen. Auch die Bibel gebraucht wilde Tiere als Symbol für Weltmächte und für das gesamte System menschlicher Herrschaft unter dem Einfluß Satans (Dan. 7:2-8, 17, 23; 8:20-22; Offb. 13:1, 2). Wie Jesus in seiner Prophezeiung über den Abschluß des Systems der Dinge voraussagte, würde Jerusalem „von den Nationen zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erfüllt sind“ (Luk. 21:24). „Jerusalem“ steht für das Königreich Gottes, weil von den dort herrschenden Königen gesagt wurde, sie säßen auf dem „Thron des Königtums Jehovas“ (1. Chr. 28:4, 5; Mat. 5:34, 35). Die durch wilde Tiere dargestellten heidnischen Regierungen würden also das Recht des Königreiches Gottes, die Angelegenheiten der Menschen zu lenken, „zertreten“ und unter Satans Einfluß selbst herrschen. (Vergleiche Lukas 4:5, 6.)
Wie lange würde die Herrschaft solcher Regierungen zugelassen werden, bevor Jehova Jesus Christus das Königreich übertragen würde? In Daniel 4:16 ist von „sieben Zeiten“ („sieben Jahre“, 4:13 in GN 82, auch Fußnote zu Vers 13 in JB) die Rede. Die Bibel zeigt, daß bei der Berechnung prophetischer Zeiträume ein Tag für ein Jahr steht (Hes. 4:6; 4. Mo. 14:34). Um wieviel „Tage“ handelt es sich also? In Offenbarung 11:2, 3 wird deutlich gesagt, daß die 42 Monate (3 1⁄2 Jahre) in dieser Prophezeiung 1 260 Tagen entsprechen. Sieben Jahre wären zweimal soviel, das heißt 2 520 Tage. Bei Anwendung der Regel „Einen Tag für ein Jahr“ ergeben sich also 2 520 Jahre.
Wann begannen die „sieben Zeiten“ zu zählen? Nachdem die Babylonier Zedekia, den letzten König des Vorbildkönigreiches Gottes, von seinem Thron in Jerusalem entfernt hatten (Hes. 21:25-27). Anfang Oktober des Jahres 607 v. u. Z. war schließlich die letzte Spur jüdischer Souveränität verschwunden. Damals war der jüdische Statthalter Gedalja, der von den Babyloniern als Verantwortlicher zurückgelassen wurde, ermordet worden, und die übriggebliebenen Juden waren nach Ägypten geflohen (Jeremia, Kapitel 40 bis 43). Die zuverlässige biblische Chronologie zeigt, daß dies 70 Jahre vor dem Jahr 537 v. u. Z. geschah, dem Jahr, in dem die Juden aus der Gefangenschaft zurückkehrten, also Anfang Oktober des Jahres 607 v. u. Z. (Jer. 29:10; Dan. 9:2; weitere Einzelheiten sind in dem Buch „Dein Königreich komme“, Seite 186—189 zu finden).
Wie kommt man dann auf das Jahr 1914? Zählt man von Anfang Oktober des Jahres 607 v. u. Z. 2 520 Jahre weiter, so kommt man auf Anfang Oktober des Jahres 1914 u. Z., wie dies aus der Tabelle hervorgeht.

BERECHNUNG DER „SIEBEN ZEITEN“
„Sieben Zeiten“ = 7 × 360 = 2 520 Jahre
Eine biblische „Zeit“ oder ein Jahr = 12 × 30 Tage = 360 (Offb. 11:2, 3; 12:6, 14).
In der Erfüllung der „sieben Zeiten“ entspricht ein Tag einem Jahr (Hes. 4:6; 4. Mo. 14:34).
Anfang Oktober 607 v. u. Z. bis
31. Dezember 607 v. u. Z. = 1⁄4 Jahr
1. Januar 606 v. u. Z. bis
31. Dezember 1 v. u. Z. = 606 Jahre
1. Januar 1 u. Z. bis 31. Dezember 1913 = 1 913 Jahre
1. Januar 1914 bis Anfang Oktober 1914 = 3⁄4 Jahr
Insgesamt: 2 520 Jahre

Quelle: Unterredung anhand der Schriften

Die wilden Tiere noch zu erklären, behalte ich mir für später auf.

Grüße Stefan
Stefan
 
Beiträge: 73
Registriert: 3. Dezember 2015, 17:18

Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon AlTheKingBundy » 18. Januar 2016, 05:35

Hallo Stefan,

nichts aber auch gar nichts lässt in Daniel 4 darauf hindeuten, dass eine andere Erfüllung als die an Nebukadnezar selbst gemeint ist. Das ist willkürliche Bibelauslegung. Auch die willkürliche Verwendung des Jahr-Tag-Prinzips ist absolut unhaltbar. Dann bitte konsequent durch die Bibel gehen (alles was Prophetie ist Tage = Jahre):

Dan 9,2 im ersten Jahr seiner Königsherrschaft achtete ich, Daniel, in den Bücherrollen auf die Zahl der Jahre, über die das Wort des HERRN zum Propheten Jeremia geschehen war, dass nämlich siebzig Jahre über den Trümmern Jerusalems dahingehen sollten.

70 Jahre = 70*360 Tage = 25200 Tage = 25 200 Jahre!

Die Zeugen Jehovas deuten dann die 1260 Tage in der Offenbarung auf einmal wirklich als Tage (so weit ich weiß), mit welchem Recht?

Oder hier:

Apg 7,6 Gott aber sprach so: "Seine Nachkommen werden Fremdlinge sein in fremdem Land, und man wird sie knechten und misshandeln vierhundert Jahre.

400 Jahre = 400*360 Tage = 144000 Tage = 144000 Jahre!
AlTheKingBundy
 
Beiträge: 319
Registriert: 13. November 2014, 21:38

Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon Stefan » 20. Januar 2016, 23:28

AlTheKingBundy hat geschrieben:Hallo Stefan,

nichts aber auch gar nichts lässt in Daniel 4 darauf hindeuten, dass eine andere Erfüllung als die an Nebukadnezar selbst gemeint ist. Das ist willkürliche Bibelauslegung. Auch die willkürliche Verwendung des Jahr-Tag-Prinzips ist absolut unhaltbar. Dann bitte konsequent durch die Bibel gehen (alles was Prophetie ist Tage = Jahre):

Dan 9,2 im ersten Jahr seiner Königsherrschaft achtete ich, Daniel, in den Bücherrollen auf die Zahl der Jahre, über die das Wort des HERRN zum Propheten Jeremia geschehen war, dass nämlich siebzig Jahre über den Trümmern Jerusalems dahingehen sollten.

70 Jahre = 70*360 Tage = 25200 Tage = 25 200 Jahre!

Die Zeugen Jehovas deuten dann die 1260 Tage in der Offenbarung auf einmal wirklich als Tage (so weit ich weiß), mit welchem Recht?

Oder hier:

Apg 7,6 Gott aber sprach so: "Seine Nachkommen werden Fremdlinge sein in fremdem Land, und man wird sie knechten und misshandeln vierhundert Jahre.

400 Jahre = 400*360 Tage = 144000 Tage = 144000 Jahre!


Deine Milchmädchenrechnung geht absolut nicht auf. (Apostelgeschichte 7:6) Überdies sprach Gott in dem Sinne, daß seine Nachkommen ansässige Fremdlinge in einem fremden Land sein würden und daß [man] sie versklaven und [sie] vierhundert Jahre lang niederdrücken würde.
Lies doch die Dinge einmal im Zusammenhang und werde Weise! Hier ein kleiner Ausschnitt des Zusammenhangs: 7 Aber der Hohepriester sprach: „Verhalten sich diese Dinge so?“ 2 Er sagte: „Männer, Brüder und Väter, hört! Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vorvater Abraham, als er in Mesopotạmien war, ehe er in Hạran Wohnsitz nahm, 3 und er sprach zu ihm: ‚Zieh aus deinem Land und von deinen Verwandten weg, und komm her in das Land, das ich dir zeigen werde.‘ 4 Da zog er aus dem Land der Chaldạ̈er aus und nahm in Hạran Wohnsitz. Und von dort ließ ihn [Gott], nachdem sein Vater gestorben war, in dieses Land übersiedeln, in dem ihr jetzt wohnt. 5 Und doch gab er ihm keinen Erbbesitz darin, nein, nicht einen Fußbreit; aber er verhieß, als er noch kein Kind hatte, es ihm und seinem Samen nach ihm zum Besitz zu geben. 6 Überdies sprach Gott in dem Sinne, daß seine Nachkommen ansässige Fremdlinge in einem fremden Land sein würden und daß [man] sie versklaven und [sie] vierhundert Jahre lang niederdrücken würde. 7 ‚Und diese Nation, der sie wie Sklaven dienen werden, werde ich richten‘, sprach Gott, ‚und nach diesen Dingen werden sie ausziehen und werden mir an dieser Stätte heiligen Dienst darbringen.‘
8 Auch gab er ihm einen Bund der Beschneidung; und so wurde er der Vater von Ịsa·ak und beschnitt ihn am achten Tag, und Ịsa·ak von Jakob und Jakob von den zwölf Familienhäuptern. 9 Und die Familienhäupter wurden eifersüchtig auf Joseph und verkauften ihn nach Ägypten. Doch Gott war mit ihm, 10 und er befreite ihn aus allen seinen Drangsalen und gab ihm in den Augen Pharaos, des Königs von Ägypten, Gunst und Weisheit. Und er setzte ihn zum Regenten über Ägypten und sein ganzes Haus ein. 11 Es kam aber eine Hungersnot über ganz Ägypten und Kạnaan, ja eine große Drangsal; und unsere Vorväter fanden keine Nahrungsmittel. 12 Jakob hörte aber, daß es in Ägypten Lebensmittel gebe, und er sandte unsere Vorväter zum ersten Mal hin. 13 Und beim zweiten Mal gab sich Joseph seinen Brüdern zu erkennen; und der Familienstamm Josephs wurde dem Pharao bekannt. 14 Dann sandte Joseph hin und rief Jakob, seinen Vater, und alle seine Verwandten [von jenem Ort] herbei, in der Zahl von fünfundsiebzig Seelen. 15 Jakob zog nach Ägypten hinab. Und er starb und ebenso unsere Vorväter, 16 und sie wurden nach Sịchem überführt und wurden in die Gruft gelegt, die Abraham um einen Preis von den Söhnen Hạmors in Sịchem mit Silbergeld gekauft hatte.
Was bitte soll das mit der Prophezeiung Daniels zu tun haben? Das sind total verschiedene dinge.
Was die 144000 betrifft, das ist ein völlig anderes Thema!
Stefan
 
Beiträge: 73
Registriert: 3. Dezember 2015, 17:18

Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon AlTheKingBundy » 21. Januar 2016, 06:09

Es hat nichts mit der Prophezeiung Daniels zu tun. Ich wollte Dir nur aufzeigen, wie willkürlich und unbegründet die Anwendung des Jahr-Tag-Prinzips der ZJ, Adventisten ... doch ist. Man kann hier etliche Stellen aus der Bibel nehmen und einem wie es passt mal aus Tagen Jahre machen oder eben nicht, es sei denn wie in Mose, wenn es expliziet vorgeschrieben wird.
AlTheKingBundy
 
Beiträge: 319
Registriert: 13. November 2014, 21:38

Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon Stefan » 31. Januar 2016, 20:03

AlTheKingBundy hat geschrieben:Es hat nichts mit der Prophezeiung Daniels zu tun. Ich wollte Dir nur aufzeigen, wie willkürlich und unbegründet die Anwendung des Jahr-Tag-Prinzips der ZJ, Adventisten ... doch ist. Man kann hier etliche Stellen aus der Bibel nehmen und einem wie es passt mal aus Tagen Jahre machen oder eben nicht, es sei denn wie in Mose, wenn es expliziet vorgeschrieben wird.


Das Gebet, das Jesus aprach und als Mustergebet bekannt ist, hat sich schon erfüllt, oder? ,,Vater unser, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name. Dein Wille geschehe im Himmel wie auch auf der Erde...." Und? Geschieht der Wille des Vaters auf der Erde??
Die Erfüllung der Prophezeiung Daniels hat noch nicht ihren Höhepunkt erreicht!
Stefan
 
Beiträge: 73
Registriert: 3. Dezember 2015, 17:18

Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon AlTheKingBundy » 2. Februar 2016, 17:36

Stefan hat geschrieben:Das Gebet, das Jesus aprach und als Mustergebet bekannt ist, hat sich schon erfüllt, oder? ,,Vater unser, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name. Dein Wille geschehe im Himmel wie auch auf der Erde...." Und? Geschieht der Wille des Vaters auf der Erde??
Die Erfüllung der Prophezeiung Daniels hat noch nicht ihren Höhepunkt erreicht!


Was hat das Mustergebet mit der Offenbarung zu tun? Geschah etwa nicht der Wille Gottes auf Erden durch die Apostel, welche die ersten Gemeinden bildeten? Das Vater-Unser kann doch nicht als Beweis für die futuristische Auslegung der Offenbarung dienen, das wäre arg verzweifelt.
AlTheKingBundy
 
Beiträge: 319
Registriert: 13. November 2014, 21:38

Re: Joh 21,18-22 - "dass er bleibe, bis ich komme"

Beitragvon Stefan » 25. Februar 2016, 23:22

Wahrlich, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer erweckt worden als Johạnnes der Täufer; doch jemand, der ein Geringerer ist im Königreich der Himmel, ist größer als er.
Wenn ein geringerer im Königreich der Himmel größer ist als Johannes der Täufer, ist es da nicht logisch, dass Johannes eine irdische Auferstehung bevor steht? Und woe soll der Wille Gottes auf Erden geschehen, wenn Gott nicht sein Herrschaftsgebiet auch über die Erde ausbreitet? War nicht von Anfang der Schöpfung an vorgesehen, dass die Erde mit vollkommenen Menschen, die Gott dienen bewohnt wird? Ist dies heute der Fall?
Der Vorsatz Gottes, dass die Erde mit vollkommenen Menschen bevölkert wird, wurde nicht vereitelt.
Apg.20:25 Und nun seht, ich weiß, daß ihr alle, unter denen ich, das Königreich predigend, umhergegangen bin, mein Angesicht nicht mehr sehen werdet. 26 Darum rufe ich euch am heutigen Tag auf, zu bezeugen, daß ich rein bin vom Blut aller Menschen, 27 denn ich habe nicht zurückgehalten, euch den ganzen Rat Gottes mitzuteilen. 28 Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher euch der heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat, um die Versammlung Gottes zu hüten, die er mit dem Blut seines eigenen [Sohnes] erkauft hat. 29 Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen.
Dies war nach der Zerstörung Jerusalems noch nicht geschehen. Und es hängt mit dem zusammen, was Jesus in Matth. 13:36-42. Heute ist zu beobachten, wie der Weizen und das Unkraut erkenntlich gemacht werden. Das Zusammenlesen des Unkrauts liegt noch vor uns.
Stefan
 
Beiträge: 73
Registriert: 3. Dezember 2015, 17:18

VorherigeNächste

Zurück zu NT Schriften

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron