Im Anfang war das Wort

Austausch zu Fragen bzgl. NT Schriftstellen

Re: Im Anfang war das Wort

Beitragvon Helmuth » 21. April 2017, 18:45

AlTheKingBundy hat geschrieben:Nur Johannes meint den Beginn der neuen, himmlischen Schöpfung durch Jesus Christus als Kontrapunkt zur irdischen Schöpfung in Mose.

Ob nun Kontrapunkt oder geistliche Perspektive. Im Grunde genommen sehen wir das auf dieselbe Weise. Johannes präsentiert uns im Prolog nicht den Schöpfer des Himmels und der Erde, sondern den Sohn Gottes. Sein Anfang ist demnach keine historische Perspektive, sondern alles ist im Ursprung auf das Wort Gottes zurückzuführen.
Liebe Grüße
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Re: Im Anfang war das Wort

Beitragvon JoaBiggiBiggiSwift » 21. April 2017, 20:19

Joa Jo jo servus die Erdnuss ihr fleischesgelüstete Freaks. Glaube es geht eher darum das hier theos und ho theos steht also einmal dem Gott und einmal nur Gott. heißt Jesus war bei dem Gott (Vater) und war selber Gott, göttlich (von der Art her). Gibt auch ein paar Übersetzungen die das so wiederspiegeln jo das war Biggi in the house scrap alter jo
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Re: Im Anfang war das Wort

Beitragvon AlTheKingBundy » 22. April 2017, 07:45

Helmuth hat geschrieben:
AlTheKingBundy hat geschrieben:Nur Johannes meint den Beginn der neuen, himmlischen Schöpfung durch Jesus Christus als Kontrapunkt zur irdischen Schöpfung in Mose.

Ob nun Kontrapunkt oder geistliche Perspektive. Im Grunde genommen sehen wir das auf dieselbe Weise. Johannes präsentiert uns im Prolog nicht den Schöpfer des Himmels und der Erde, sondern den Sohn Gottes. Sein Anfang ist demnach keine historische Perspektive, sondern alles ist im Ursprung auf das Wort Gottes zurückzuführen.


Sicher, dort wird nicht gesagt, dass Jesus "der Gott" ist. Es geht aber um den Schöpfungsgedanken, so wie in Mose, das muss man erkennen, um z.B. die Redewendungen "Neue Himmel und neue Erde" verstehen zu können, wo es nicht buchstäblich um eine neue Erde oder einen neuen Himmel geht, sondern um die Umschreibung für eine neue Schöpfung. Deswegen wählt Johannes bewusst einen engen literarischen Bezug zu Mose 1,1, was den Menschen zur damaligen Zeit völlig klar sein musste.
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Re: Im Anfang war das Wort

Beitragvon BC Editor » 22. April 2017, 09:59

JoaBiggiBiggiSwift hat geschrieben:Joa Jo jo servus die Erdnuss ihr fleischesgelüstete Freaks. ...
...
jo das war Biggi in the house scrap alter jo

Es wäre wesentlich effektiver, bei Beiträgen und Antworten auf die leicht dummen Sprüche zu verzichten und sich auf das zu beschränken, was dem Austausch zu den biblischen Themen dient.
JoaBiggiBiggiSwift hat geschrieben: Glaube es geht eher darum das hier theos und ho theos steht also einmal dem Gott und einmal nur Gott. heißt Jesus war bei dem Gott (Vater) und war selber Gott, göttlich (von der Art her). Gibt auch ein paar Übersetzungen die das so wiederspiegeln

Was den Hinweis auf die Nutzung des bestimmten Artikels zusammen mit theos betrifft, stimme ich überein, dass hier theos ohne Artikel im Sinne eines Adjektivs benutzt wird. Allerdings handelt die Aussage nicht von der Person Jesus, sondern von Gottes Wort (hier im Sinne von Gottes Plan).
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Im Anfang war das Wort

Beitragvon Helmuth » 22. April 2017, 17:43

Servus Al,
AlTheKingBundy hat geschrieben:Sicher, dort wird nicht gesagt, dass Jesus "der Gott" ist. Es geht aber um den Schöpfungsgedanken, so wie in Mose, das muss man erkennen, um z.B. die Redewendungen "Neue Himmel und neue Erde" verstehen zu können, wo es nicht buchstäblich um eine neue Erde oder einen neuen Himmel geht, sondern um die Umschreibung für eine neue Schöpfung.

Der Schöpfungsgedanke ist mit der Formulierung "im Anfang" schon ersichtlich. Und es war auch bei 1 Mose 1 stets das Wort, respektive das ausgesprochene Wort, das schaffende Wesen. Das Wort selbst stammt vom Geist, das wofür es steht bildet das Geschaffene.

Johannes beginnt seinen ersten Brief ähnlich:
1Joh 1, 1 hat geschrieben:Was von Anfang war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir angeschaut und was unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens

Hier werden spezifisch unsere Sinne angesprochen. Damit diese etwas erfassen muss etwas Geschaffenes ins Dasein gerufen werden. Nun, das war Jesus. Dass Gott selbst nicht mit Sinnen erfassbar ist, sollte klar sein.

Johannes legt großen Wert darauf, dass Jesus als Mensch und nicht als Gott, durch sein Wort, seinem Gedanken, seinem Willen, seiner Vorhersehung, seinem Plan, da gibt es viele Formulierungen, in die Welt gekommen ist.

Ich denke mit dem Johannes Prolog wollte er das schon sagen. Nach Aufkommen der Gnosis sagte er das in seinem Biref noch deutlicher wie gleich im ersten Vers ersichtlich.
Liebe Grüße
Helmuth
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