Mt 24 & Mk 13

Austausch zu Fragen bzgl. NT Schriftstellen

Mt 24 & Mk 13

Beitragvon BC Editor » 27. November 2013, 13:41

Hallo
Wahrheitsliebend hat geschrieben:Einzig und allein ist GOTT WAHR.
Wer an GOTT zweifelt, und das tut Derjenige ja automatisch, der Gottes Wort anzweifelt und nicht für das einzig Wahre hält, dem wird das Wort sowieso nicht Offen Erkenntlich sein. GOTT lügt nicht (das tut der Feind Gottes = Teufel - und dieser ist es auch, der diese Zweifel in unser Herz legt).
Aber darüber braucht man sich in diese Heutigen Zeit nicht zu wundern. Denn die "Letzt Zeit" bringt es mit sich.
Lies Matthäus 24 und Markus 13. Dort kann man eigentlich vieles lesen darüber. Nur auch hier kann man dann fragen ob richtig gelesen wird? ;)

in der Tat sollte man immer richtig lesen, nicht wahr? Dazu gehört sicherlich auch, dass man den Kontext einer Aussage beachtet ... also in Betracht zieht, wann etwas gesagt oder geschrieben wurde, wer was gesagt oder geschrieben hat, zu wem was gesagt oder geschrieben wurde, usw.

So ergibt sich für mich die Frage an Dich, was Mt 24 und Mk 13 mit uns und der heutigen Zeit im Kontext der von Dir erwähnten Punkte zu tun haben?
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Mt 24 & Mk 13

Beitragvon Stefan » 21. Dezember 2015, 23:02

Diese Frage liegt schon einige Zeit zurück, ist aber hochaktuell. Denn wenn man tatsächlich den Kontext betrachtet und auf die Worte Jesu achtet, ergibt sich die Antwort von selbst. Ich denke besonders an das Gleichnis von dem Weizen und dem Unkraut aus Mathäus 13. 2. Thes.2:3 gibt auch Hinweise darauf, dass noch Zeit vergehen mußte, bevor sich die Vorhersage der Gegenwart Jesu aus Matthäus 23, Luk. 21 und Markus 13 erfüllt.
Jesus sagte voraus, dass es Kriege und Kriegsberichte geben wird, die aber mit dem vorhergesagten Ende der Heidenzeiten nichts zu tun haben. Denn während seiner Gegenwart sollte sich folgendes global also überall auf der Erde erfüllen: Matthäus 24:6 Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, daß ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. 7 Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es wird Lebensmittelknappheit und Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben. 8 Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen. 9 Dann wird man euch der Drangsal überliefern und wird euch töten, und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein.
Wenn die Zeichen, die in Matthäus 24, Mark.13 und Luk. 21 innerhalb von nur Einer Generation global beobachten kann und dann noch 2. Tim.3:1-5 hinzu zieht, ist zu erkennen, dass das nur in unsere Zeit passt. Es ist, wie wenn ein Arzt zur Bestimmung einer bestimmten Krankheit verschiedene Symptome erkennen muss. Heute sind diese vorhergesagten ,,Symptome" einwandfrei zu beobachten.
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Re: Mt 24 & Mk 13

Beitragvon AlTheKingBundy » 22. Dezember 2015, 06:39

Hallo Stefan,

woher nimmst Du den Bezug zur Zukunft? Ich denke, dieser beruht auf einer falschen Interpretation des Textes aus unserem heutigen Sprachverständnis heraus. Zunächst muss man sich die Frage stellen, um was geht es in Mat 24, Mrk 13 und Luk21? In Mrk 13 und Luk 21 ist es sonnenklar:

Mrk 13,2-4: Und Jesus sprach zu ihm: Siehst du diese großen Gebäude? Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird. 3 Und als er auf dem Ölberg dem Tempel gegenübersaß, fragten ihn Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas für sich allein: 4 Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen, wann dies alles vollendet werden soll?

Luk 21,6-7: Diese Dinge, die ihr seht: Tage werden kommen, in denen nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht abgebrochen werden wird. 7 Sie fragten ihn aber und sagten: Lehrer, wann wird denn dies sein, und was ist das Zeichen, wann dies geschehen soll?

Es dreht sich einzig und allein um die Frage, wann der Tempel zerstört wird und an welchen Zeichen man erkennt, dass die Zerstörung nahe ist. Und Jesus antwortet einzig und allein auf diese Fragen. Mat 24 meint dasselbe. Wenn Du die Texte genau liest, siehst Du, dass damit auch die Wiederkunft Jesu gemeint ist, es sich also um ein und denselben Kontet handelt, fast wortlautgetreu in den 3 Evangelien:

Luk 21,25-27: Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer, 26 während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 27 Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit.

Und vorher heißt es:

Luk 21,22: Denn dies sind Tage der Rache, dass alles erfüllt werde, was geschrieben steht.

Es ist also nichts offen, was im AT geschrieben steht, auch Daniel ist damit komplett erfüllt.

Der zweite Fehler, der gerne gemacht wird, ist das falsche Verständnis von "alle, alle Nationen, der ganze Erdkreis usw". Wie erklärst Du Dir dann z.B.:

Apg 2,5: Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation unter dem Himmel.

Waren wirklich Australier, Eskimos und Indianer in Jerusalem oder vielmehr alle mit Bezug auf den Kontext? Noch ein paar Beispiele:

Jes 13,7: Darum werden alle Hände erschlaffen, und jedes Menschenherz wird zerschmelzen.

Jes 37,18: Es ist wahr, HERR, die Könige von Assur haben alle Nationen und ihr Land in Trümmer gelegt.

Dan 5,19: Und wegen der Größe, die er ihm verliehen hatte, zitterten und fürchteten sich vor ihm alle Völker, Nationen und Sprachen. Er tötete, wen er wollte, er ließ leben, wen er wollte, er erhob, wen er wollte, und er erniedrigte, wen er wollte.

Wirklich alle Nationen und Menschen auf der Erde?
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Re: Mt 24 & Mk 13

Beitragvon Stefan » 26. Dezember 2015, 00:29

AlTheKingBundy hat geschrieben:Hallo Stefan,

woher nimmst Du den Bezug zur Zukunft? Ich denke, dieser beruht auf einer falschen Interpretation des Textes aus unserem heutigen Sprachverständnis heraus. Zunächst muss man sich die Frage stellen, um was geht es in Mat 24, Mrk 13 und Luk21? In Mrk 13 und Luk 21 ist es sonnenklar:

Mrk 13,2-4: Und Jesus sprach zu ihm: Siehst du diese großen Gebäude? Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird. 3 Und als er auf dem Ölberg dem Tempel gegenübersaß, fragten ihn Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas für sich allein: 4 Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen, wann dies alles vollendet werden soll?

Die Zerstörung des Tempels erfüllte sich 70u. Z. zweifellos. Doch wann erfüllte sich das, was in den folgenden Versen vorhergesagt wurde?
AlTheKingBundy hat geschrieben:Luk 21,6-7: Diese Dinge, die ihr seht: Tage werden kommen, in denen nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht abgebrochen werden wird. 7 Sie fragten ihn aber und sagten: Lehrer, wann wird denn dies sein, und was ist das Zeichen, wann dies geschehen soll?

Es dreht sich einzig und allein um die Frage, wann der Tempel zerstört wird und an welchen Zeichen man erkennt, dass die Zerstörung nahe ist. Und Jesus antwortet einzig und allein auf diese Fragen. Mat 24 meint dasselbe. Wenn Du die Texte genau liest, siehst Du, dass damit auch die Wiederkunft Jesu gemeint ist, es sich also um ein und denselben Kontet handelt, fast wortlautgetreu in den 3 Evangelien:

Luk 21,25-27: Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer, 26 während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 27 Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit.

Und vorher heißt es:

Luk 21,22: Denn dies sind Tage der Rache, dass alles erfüllt werde, was geschrieben steht.

Es ist also nichts offen, was im AT geschrieben steht, auch Daniel ist damit komplett erfüllt.

Der zweite Fehler, der gerne gemacht wird, ist das falsche Verständnis von "alle, alle Nationen, der ganze Erdkreis usw". Wie erklärst Du Dir dann z.B.:

Apg 2,5: Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation unter dem Himmel.

Waren wirklich Australier, Eskimos und Indianer in Jerusalem oder vielmehr alle mit Bezug auf den Kontext? Noch ein paar Beispiele:

Jes 13,7: Darum werden alle Hände erschlaffen, und jedes Menschenherz wird zerschmelzen.

Jes 37,18: Es ist wahr, HERR, die Könige von Assur haben alle Nationen und ihr Land in Trümmer gelegt.

Dan 5,19: Und wegen der Größe, die er ihm verliehen hatte, zitterten und fürchteten sich vor ihm alle Völker, Nationen und Sprachen. Er tötete, wen er wollte, er ließ leben, wen er wollte, er erhob, wen er wollte, und er erniedrigte, wen er wollte.

Wirklich alle Nationen und Menschen auf der Erde?

Beachte bitte, wie die Bibel auf prophetische „Zeiten“ hinweist. In Offenbarung 11:2, 3 wird gezeigt, daß 1 260 Tage 42 Monate oder dreieinhalb Jahre sind. In Offenbarung 12:6, 14 ist von derselben Anzahl Tage (1 260) die Rede, doch werden sie dort als „eine Zeit [1] und Zeiten [2] und eine halbe Zeit“ oder dreieinhalb „Zeiten“ bezeichnet. Jede dieser „Zeiten“ umfaßt 360 Tage (3 1⁄2 × 360 = 1 260). Jeder Tag dieser prophetischen „Zeiten“ steht für ein ganzes Jahr gemäß dem Grundsatz „Ein Tag für ein Jahr“ (4. Mose 14:34; Hesekiel 4:6). Die „sieben Zeiten“ entsprechen daher 2 520 Jahren (7 × 360). Zählen wir vom Herbst des Jahres 607 v. u. Z. an, als das Vorbildkönigreich Gottes in Juda von Babylon gestürzt wurde, so bringen uns 2 520 Jahre zum Herbst des Jahres 1914 u. Z. (606 1⁄4 + 1913 3⁄4 = 2 520). Das ist das Jahr, in dem Jesus Christus mit dem „Königreich der Welt“ betraut werden sollte.
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Re: Mt 24 & Mk 13

Beitragvon BC Editor » 26. Dezember 2015, 07:02

Hallo Stefan
Stefan hat geschrieben:Beachte bitte, wie die Bibel auf prophetische „Zeiten“ hinweist. In Offenbarung 11:2, 3 wird gezeigt, daß 1 260 Tage 42 Monate oder dreieinhalb Jahre sind. In Offenbarung 12:6, 14 ist von derselben Anzahl Tage (1 260) die Rede, doch werden sie dort als „eine Zeit [1] und Zeiten [2] und eine halbe Zeit“ oder dreieinhalb „Zeiten“ bezeichnet. Jede dieser „Zeiten“ umfaßt 360 Tage (3 1⁄2 × 360 = 1 260). Jeder Tag dieser prophetischen „Zeiten“ steht für ein ganzes Jahr gemäß dem Grundsatz „Ein Tag für ein Jahr“ (4. Mose 14:34; Hesekiel 4:6). Die „sieben Zeiten“ entsprechen daher 2 520 Jahren (7 × 360). Zählen wir vom Herbst des Jahres 607 v. u. Z. an, als das Vorbildkönigreich Gottes in Juda von Babylon gestürzt wurde, so bringen uns 2 520 Jahre zum Herbst des Jahres 1914 u. Z. (606 1⁄4 + 1913 3⁄4 = 2 520). Das ist das Jahr, in dem Jesus Christus mit dem „Königreich der Welt“ betraut werden sollte.

da das Jahr 1914 in unserer Vergangenheit liegt, ist leicht zu beurteilen, ob denn Jesus im Herbst jenes Jahres mit dem "Königreich der Welt" betraut wurde ... es scheint offensichtlich, dass nichts dergleichen im Jahr 1914 geschah. Folglich müssen die von Dir erwähnten Berechnungen mit Übertragungen von "Tagen/Jahren/Zeiten" inkorrekt sein.
Warum nicht die angegebenen 42 Monate / 1260 Tage so verstehen, wie sie im Text stehen? Genau diese Zeitspanne stimmt mit der Zeit der Belagerung Jerusalems von 67 -70 AD überein ...
Herzliche Grüße und Gottes Segen

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Re: Mt 24 & Mk 13

Beitragvon Stefan » 29. Dezember 2015, 10:26

Beachte bitte Offenbarung 17:9-11. 9 Hier kommt es auf den Verstand an, der Weisheit hat: Die sieben Köpfe bedeuten sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. 10 Und da sind sieben Könige: fünf sind gefallen, einer ist, der andere ist noch nicht gekommen, doch wenn er gekommen ist, muß er eine kurze Weile bleiben. 11 Und das wilde Tier, das war, aber nicht ist, es ist auch selbst ein achter [König], aber entstammt den sieben, und es geht hin in [die] Vernichtung.
Fünf sind gefallen (Ägypten, Assyrien, Babylon, Medo Persien), einer ist ( Rom) der andere (Anglo Amerika) ist noch nicht gekommen (Zur Zeit von Johannes). Beachte auch das Standbild aus dem Traum von Nebokadnezar, dessen Deutung Daniel durch Gottes Hilfe erklären konnte. Beachte, dass es aus verschiedenen Materialien besteht, die von Daniel als Königreiche gedeutet wurden.
Das Haupt aus Gold war Babylon. Doch am besten liest du diese hoch prophetischen Worte am besten selbst. (Dan.2:31-45) Achte auch darauf, dass dieser herausgehauene Stein, der die Füße traf, das gesamte Standbild, also alle menschlichen Regierungen, vollständig vernichtet selbst aber, die ganze Erde erfüllen soll. Wenn sich alles durch die Zerstörung des Tempels erfüllt hätte, dann gäbe es nur noch das Königreich Gottes, denn die tausend Jahrherrschaft Jesu, die vorhergesagt ist, wäre schon Vergangenheit.
Zudem wurde 1914 Jesus erst einmal im Himmel als König eingesetzt. Seine (Michael ist sein Name als Engel) erste Amtshandlung wird in Offenbarung 12 beschrieben. Wenn man auch Matthäus 24, Markus 13 und Lukas 21 aus dieser Perspektive sieht, bleibt kein Zweifel, dass es auf die heutige Zeit genauestens zutrifft. Die Gegenwart (Parousia) Jesu, sein unsichtbares zweites Kommen steht kurz bevor. Die Zeichen der Zeit beweisen das.
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