Jesus ist Gott

Austausch zu Fragen bzgl. der Trinitätslehre

Re: Jesus ist Gott

Beitragvon Giesi » 5. Januar 2015, 15:29

Welche Bibelübersetzung ist denn nun Deiner Meinung nach die von Gott beschützte absolut korrekte, die uns Gottes Wort wahrhaftig mitteilt?


Ganz einfach: jede, die nah an den ursprünglichen Texten kommt. Natürlich gibt es verschiedene Übersetzungen mit verschiedenen deutschen Wörtern. Dennoch befindet sich im Grundtext kein Fehler. Deshalb habe ich in meiner Argumentation auch die griechischen Wörter hervorgehoben. Denn daran ist nicht zu rütteln, dort kann auch nicht von einer Fälschung gesprochen werden.
Und in Joh spricht die Bibel nunmal von theos. Deshalb verstehe ich nicht, wie man dort eine falsche Übersetzung vermuten sollte.

Dass er sonst immer "Herr und Meister" genannt wurde hier dann "Gott" deute ich so, dass Thomas durch das Sehen des Auferstandenen eine noch tiefere Erkenntnis Jesu bekommen hat. Er war nun nicht mehr sein Meister und Rabbi, er ist nun sein Gott.


Wieso ging es dir so?
Weißt du, ich staune auch jetzt noch, nach 5 oder 6 Jahren, in denen ich an Jesus glaube, wie groß er ist. Ich liebe es Zeit mit Jesus zu verbringen, mit ihm spazieren zu gehen und ebenso liebe ich es den Vater anzubeten. Ich habe nach diesen 6 Jahren erlebt, dass ich tagtäglich eine tiefere Beziehung mit Gott führen kann. Das ist wunderschön, ehrlich :)
Ich weiß, dass es nur ein Gott ist, dennoch offenbart er sich in Jesus Christus und dennoch lebt dieser eine Gott in mir drin. Nämlich als Heiliger Geist. Ich weiß, dass ich ihn habe, weil er es mir immer bezeugt.


Nagut, weiter im Text. Ich habe gerade eine weitere Ausarbeitung von dir gelesen, in der du explizit sagst, dass der HERR, Jahwe, die Erde geschaffen hat.
Da möchte ich dich kurz einmal wieder zurück zu 2. Mose 3 führen:

14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«, der hat mich zu euch gesandt.

Eine Stelle, die in mir immer wieder ein Kribbeln auslöst. Gott, in seiner ganzen Herrlichkeit, offenbart hier seinen Namen.
Es gab aber eine weitere Erkenntnis hier. Wer genau hat sich offenbart?

2. Mose 3, 1 Mose aber hütete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. 2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde.


Der Engel des HERRN erschien ihm im Dornenbusch. Und der Engel des HERRN spricht: Ich werde sein, der ich sein werde.
Der Engel des HERRN stellt sich hier als den großen Gott mit seinem herrlichem Namen "Jahwe" vor.

Der Engel des HERRN war die große Erscheinung am Dornbusch, dennoch wird in Vers 4 gesagt, dass Gott aus dem Busch sprach?
Sprach er durch den Engel? Aber Vers 6 sagt, dass er sich fürchtete Gott anzuschauen. Also war die Erscheinung Gott, würdest du mir zustimmen?
Sprich Engel des HERRN = Gott?
Giesi
 
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Re: Jesus ist Gott

Beitragvon BC Editor » 5. Januar 2015, 16:57

Giesi hat geschrieben:
Welche Bibelübersetzung ist denn nun Deiner Meinung nach die von Gott beschützte absolut korrekte, die uns Gottes Wort wahrhaftig mitteilt?
Ganz einfach: jede, die nah an den ursprünglichen Texten kommt. Natürlich gibt es verschiedene Übersetzungen mit verschiedenen deutschen Wörtern. Dennoch befindet sich im Grundtext kein Fehler. Deshalb habe ich in meiner Argumentation auch die griechischen Wörter hervorgehoben. Denn daran ist nicht zu rütteln, dort kann auch nicht von einer Fälschung gesprochen werden.
Welches ist denn dann nach Deiner Meinung der unfehlbare "Grundtext" ? Immerhin gibt es viele verschiedene alte gr. Handschriften, die ebenfalls unterschiedliche Wortlaute an verschiedenen Stellen aufweisen ... welcher ist dann quasi "das Original"?
Giesi hat geschrieben: Und in Joh spricht die Bibel nunmal von theos. Deshalb verstehe ich nicht, wie man dort eine falsche Übersetzung vermuten sollte.
Ja, bisher bekannte Handschriften haben in Joh 20,28 den Wortlaut mit "Gott (gr. theos)", wobei eben dieser Wortlaut aber völlig außergewöhnlich ist und alle anderen ähnlichen Stellen einen anderen Wortlaut haben, der mit dem Gesamtkontext der Schrift wesentlich besser in Einklang steht. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der ursprüngliche Text in Joh 20:28 analog zu den anderen Stellen "Herr und Meister" lautete ...
Giesi hat geschrieben: Dass er sonst immer "Herr und Meister" genannt wurde hier dann "Gott" deute ich so, dass Thomas durch das Sehen des Auferstandenen eine noch tiefere Erkenntnis Jesu bekommen hat. Er war nun nicht mehr sein Meister und Rabbi, er ist nun sein Gott.
Eine sehr merkwürdige Interpretation ... denn von einer tieferen Erkenntnis des Thomas ist nirgends die Rede.
Giesi hat geschrieben: Wieso ging es dir so?
Ich habe auf eine bestimmte Situation als Beispiel ( hast Du das "z.B." etwa nicht gelesen?) Bezug genommen, und diese Situation liegt mittlerweile einige Jahrzehnte zurück, weshalb korrekterweise "ging" zu benutzen ist.
Giesi hat geschrieben: Weißt du, ich staune auch jetzt noch, nach 5 oder 6 Jahren, in denen ich an Jesus glaube, wie groß er ist. Ich liebe es Zeit mit Jesus zu verbringen, mit ihm spazieren zu gehen und ebenso liebe ich es den Vater anzubeten. Ich habe nach diesen 6 Jahren erlebt, dass ich tagtäglich eine tiefere Beziehung mit Gott führen kann. Das ist wunderschön, ehrlich :)
Darf ich eine persönliche Anmerkung machen? Lass Dich nicht dazu verleiten, emotionale Angelegenheiten als geistliche Offenbarungen/Erlebnisse zu deuten ... ich habe leider schon viele Gläubige erlebt, die ihre eigenen Vorstellungen als von Gott gegebene Offenbarungen oder ihre Selbstgespräche als mit Gott und Jesus geführte Unterhaltungen betrachtet haben, und dann irgendwann erkennen mussten, dass das, was sie "Gott" und "Jesus" zuschrieben gar nicht in Einklang mit der Schrift stand und somit auch nicht echt und vom Geist gewirkt sein konnte.
Giesi hat geschrieben: Ich weiß, dass es nur ein Gott ist, dennoch offenbart er sich in Jesus Christus und dennoch lebt dieser eine Gott in mir drin. Nämlich als Heiliger Geist. Ich weiß, dass ich ihn habe, weil er es mir immer bezeugt.

Hier sagst Du, Gott habe sich in Jesus Christus offenbart, er lebte in Dir, usw .... Falls daher Jesus Christus = Gott wäre (weil Gott sich in ihm offenbarte), wärst auch - und eigentlich noch um so mehr, weil Gott in Dir drin ist -- Du = Gott ! Ich vermute, das wirst Du abstreiten ... aber, wenn Gottes Gegenwart in Jesus Christus diesen zu Gott gemacht hat, dann macht Gottes Gegenwart in Dir auch Dich zu Gott. Falls nicht bei Dir, dann auch nicht bei Jesus Christus.
Giesi hat geschrieben:Nagut, weiter im Text. Ich habe gerade eine weitere Ausarbeitung von dir gelesen, in der du explizit sagst, dass der HERR, Jahwe, die Erde geschaffen hat.
Da möchte ich dich kurz einmal wieder zurück zu 2. Mose 3 führen:

14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«, der hat mich zu euch gesandt.

Eine Stelle, die in mir immer wieder ein Kribbeln auslöst. Gott, in seiner ganzen Herrlichkeit, offenbart hier seinen Namen.
Es gab aber eine weitere Erkenntnis hier. Wer genau hat sich offenbart?

2. Mose 3, 1 Mose aber hütete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. 2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde.

Der Engel des HERRN erschien ihm im Dornenbusch. Und der Engel des HERRN spricht: Ich werde sein, der ich sein werde.
Der Engel des HERRN stellt sich hier als den großen Gott mit seinem herrlichem Namen "Jahwe" vor.

Der Engel des HERRN war die große Erscheinung am Dornbusch, dennoch wird in Vers 4 gesagt, dass Gott aus dem Busch sprach?
Sprach er durch den Engel? Aber Vers 6 sagt, dass er sich fürchtete Gott anzuschauen. Also war die Erscheinung Gott, würdest du mir zustimmen?
Sprich Engel des HERRN = Gott?

Nun, wenn der Engel des HERRN = Gott (der HERR) war, dann sollte eine Erweiterung auf eine "VIEReinigkeit" erfolgen ... denn wir wissen ja aus Heb 2, dass Jesus KEIN ENGEL war !! (auch wenn manche Konfessionsgemeinschaften das vielleicht behaupten)

Das korrekte Verständnis solcher Stellen setzt voraus, dass man das Konzept der Stellvertretung kennt und versteht .... mit anderen Worten, der Bote eines Herrn galt so viel wie sein Herr, der ihn gesandt hatte, wenn er in dessen Vollmacht handelte und sprach. Wenn der Bote sprach war es, als würde der Herr selbst sprechen. War der Bote deshalb nun sein Herr ? Offensichtlich nicht! Ist ein Bote Gottes = G0tt, weil er von Gott gesandt war und in Gottes Auftrag sprach? Nein!
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Jesus ist Gott

Beitragvon Giesi » 6. Januar 2015, 11:22

Bei allem Respekt, Herr Schneider
dieses Argument der Stellvertretung ist ganz schön bei den Haaren herbei gezogen.

Einen Engel könnte Mose wenigstens anschauen. Außerdem würde Gott für seine wichtigste Offenbarung sicher keinen Engel schicken. "Engel des Herrn" und "Gott" werden hier fast austauschend gebraucht.
Die Erklärung ist ganz einfach: der Engel des Herrn ist Gott. Und aus anderen Stellen wird deutlich, dass dieser Engel des Herrn auf die Erde gekommen ist. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Jesus dieser Engel des Herrn war.
Und das ist kein Widerspruch, denn der "Engel des Herrn" ist ein Name, ein Begriff. Er hat nämlich einen bestimmten Artikel davor. Genau wie der Prophet aus 5. Mose 18.
Jesus war kein Engel, aber er war der Engel(andere Übersetzung: Bote) des Herrn. Er war nicht dieses Wesen "Engel", sondern viel höher, nämlich Gott. In der Erscheinung des AT als Engel des Herrn bekannt.

Ich merke, egal wie viele Bibelstellen ich zitiere und wie wortwörtlich es in der Bibel steht, du findest immer eine ausredende Antwort darauf. Sei es eine Fälschung, Stellvertretung, ungenaue Übersetzungen oder falsche Zitierweise. Der Fehler liegt also nicht in deinem Denken, sondern immer an der falschen Schriftauslegung oder Übersetzung. Es bringt nichts zu diskutieren.

Jesus sagt: Joh 7,38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

"wie die Schrift sagt" ist für uns beide der entscheidende Punkt. Unsere Ansichten entscheiden sich so essentiell, dass einer von uns eben nicht glaubt, wie die Schrift sagt, und der andere schon. Es geht hier nicht nur um eine Diskussion, sondern um ewiges Leben und ewiger Tod.

Ich bin mir der Richtigkeit meiner Aussagen absolut sicher.
Und ich hoffe, dass du auch verstehst, wie grandios das Wesen Gottes ist. In seiner ganzen Komplexität ist es so wunderbar und es passt perfekt zusammen :)

Das war jetzt auch mein letzter Beitrag, ich werde auch nicht mehr hier vorbeischauen.

Einen schönen Tag.

Die des Herrn Jesus Christus sei mit euch!
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Re: Jesus ist Gott

Beitragvon BC Editor » 6. Januar 2015, 11:53

Giesi hat geschrieben: Ich bin mir der Richtigkeit meiner Aussagen absolut sicher.

Hmn .... vor einiger Zeit hast Du erklärt, Du wärst daran interessiert zu lernen und zu prüfen, usw. .... Nun erzählst Du uns, Du liegst mit Deinen Ansichten immer richtig. Sollte das vorherige Gerede somit nur heuchlerisch vorgetäuscht gewesen sein?
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Jesus ist Gott

Beitragvon Samuel71 » 17. Januar 2015, 16:46

Ich freue mich, endlich ein Forum gefunden zu haben, dass für Nichttrinitarier geeignet ist.

Für mich gibt es nur einen GOTT, nämlich den Vater im Himmel, den HERRN Zebaoth. ER allein ist der Allmächtige, der Schöpfer, der Ewige.
Und Jeschua ist SEIN Sohn, der auserkorene Same aus dem Hause David. Jeschua ist der menschgewordene Plan (das Wort) des HERRN Zebaoth, die Welt zu erlösen. Mit Verlaub sage ich , dass die Trinitätslehre nicht der Bibel entspricht, schon gar nicht dem Ersten Testament! Sie ist ein Dogma des europäischen Christentum und hat in meinen Augen nichts mit dem Messias-Verständnis der Urgemeinde zu tun. Und schon gar nicht ist GOTT in Jeschua auf die Welt gekommen. Wofür hätte GOTT dann Jeschua gebraucht? Nein, Simon Petrus bekennt ja, dass Jeschua schon mit Grundstein-
legung der Welt auserkoren war als der Messias. Durch Ihn hat GOTT sein Erlösungswerk getan, nicht in Ihm.
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Re: Jesus ist Gott

Beitragvon Stefan » 3. Dezember 2015, 22:07

Giesi hat geschrieben:Hallo ihr,
ich bin zufällig auf eure Seite hier gestoßen und war schockiert von der Lehre hier: überall wird proklamiert, dass Jesus nicht Gott ist und von sich auch nie den Anspruch dazu erhoben hat. Außerdem wird die Dreieinigkeit abgelehnt.
Deshalb möchte ich hier mal als Gegenpart dazustoßen. Ich vertrete die Lehre der Dreieinigkeit und bin auch der festen Überzeugung, dass Jesus Gott ist.

Dies ist ein essentielles Thema der ganzen Christenheit, deshalb entscheidet das Verständnis der Person Jesu eigentlich über ewiges Leben und Irrlehre, deshalb sollten wir dort mit viel Bedacht hineingehen.

Hier meine Gründe für diese Auffassung und meine Argumentation:

1.
Fangen wir an mit dem Klassiker: Joh 1, 1 - 3 ist so eindeutig, dass es sogar in einigen Bibeln umgeschrieben werden musste, weil man nicht wahrhaben wollte, dass Jesus Gott ist. Hier steht auch ganz klar seine Präexistenz im Vordergrund.
Ein Gott“. Gr.: thẹos, im Gegensatz zu ton theon (wtl.: „den Gott“) im selben Satz; J17,22(hebr.): we’lohim, „und ein Gott [war das Wort]“. Zur Wiedergabe „ein Gott“


2.
Bleiben wir im Johannesevangelium:
Gott ist ein eifersüchtiger Gott (2. Mose 34, 14). Er will Gott allein sein und alle Ehre für sich beanspruchen.
Dennoch sagt Joh 5, 23 (und ja, ich habe euren Post darüber gelesen), dass der Sohn geehrt werden soll, wie der Vater geehrt wird. Wenn Gott es aber nicht haben kann, dass anderen die Ehre zuteil wird, warum will er dann, dass sein Sohn geehrt wird? Weil sie eins sind!
Überhaupt zeigt das ganze Kapitel 5 im Johanensevangelium die Gleichförmigkeit Jesu mit seinem Vater. Das Fazit ist: Joh 10, 30: Ich und der Vater sind eins.
Lies mal zum Vergleich Joh. 17. Zu wem betete Jesus? Zu sich selbst?

Sie sind nicht nur eins in ihrer Perspektive, Charakter und Auftreten. Sie sind Eins. Jesus kann Dinge tun, die eigentlich nur Gott tun kann! Das sie eins sind bedeutet, dass sie ineinander verbunden sind. EINE Gottheit, bestehend aus dem Vater und Sohn, nachher wie man erfährt auch aus dem Heiligen Geist: DREIEINIGKEIT
Gottes wirksame Kraft; heiliger Geist. In den weitaus meisten Fällen beziehen sich die Wörter rúach und pneuma auf Gottes Geist, seine wirksame Kraft, seinen heiligen Geist.
Keine Person. Erst im 4. Jahrhundert u. Z. wurde die Lehre, der heilige Geist sei eine Person und Bestandteil Gottes, offizielles Kirchendogma. Die frühen „Kirchenväter“ lehrten dies nicht; im 2. Jahrhundert lehrte Justinus der Märtyrer, der heilige Geist sei ein Einfluß oder eine Wirkungsweise Gottes; Hippolyt schrieb dem heiligen Geist ebenfalls keine Persönlichkeit zu. Die Heilige Schrift zeigt übereinstimmend, daß Gottes heiliger Geist keine Person ist, sondern seine wirksame Kraft, durch die er seinen Vorsatz und seinen Willen verwirklicht.
Lies auch 1. Joh.5,7.
3.
Weiter im Johannesevangelium:
Joh 20, 28: Thomas sagt: Mein Herr und mein Gott!

Nun, wenn jemand dabei war einen Engel anzubeten, was haben die Engel getan? Sie haben unbedingt diese Ehre verweigert und die Menschen gewarnt, vor sich niederzufallen!
Wenn aber der Prophet, der Gesandte Gottes zulässt, dass man ihn als Gott anbetet, dann hat er entweder die Ehre des Vaters gestohlen, er wäre also nicht sündlos, oder weiter: er ist tatsächlich Gott.
1. Kor.15:20-28 beweist, dass Gott über Christus steht. 1. Kor.21,3:  Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott.
Das zeigt, dass die ,,Trinität" (dieser Ausdruck kommt nirgens in der Bibel vor) unbiblisch ist.

4.
1. Mose 1, 26
Wie kommt Gott dort auf die Formulierung: "Lasst UNS einen Menschen machen".
Moment, Gott ist doch nur einer? Ja, aber in seiner Gottheit ist er Plural: Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Oder wie erklärt ihr sonst, dass Gott mit sich in der Pluralform spricht?
Joh.3,16 zeigt, dass Jesus einen Anfang hatte. Ich erinnere auch an Joh.17,5. Kol.1,15-16: Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung;  denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden.

5.
Der Engel des Herrn(und auch das habe ich bei euch gelesen) aus 2. Mose 3 spricht aus dem Busch: Ich bin der, der ich bin.
Dort steht nicht, dass Gott spricht und dennoch wird immer gesagt, Gott der "Ich bin" (Yahwe) hat gesprochen.
Es ist also ein Unterschied, es war nicht nur ein gewöhnlicher Engel. Es war die Bezeichnung für eine ganz besondere Person! Es war die Erscheinung Jesu im alten Testament.
Woher ich das weiß?

Joh 18, 6: Dort offenbart Jesus seinen wahren Namen, was eine solche Macht ausstrahlte, dass alle zu Boden fielen: "Ich bin" Dort erklärt Jesus, dass er der große "Ich bin" aus dem Busch in 2. Mose 3 ist!
Joh.18,4-6:Jesus nun, der alles wußte, was über ihn kam, trat vor und sprach zu ihnen: „Wen sucht ihr?“ 5 Sie antworteten ihm: „Jesus, den Nazarẹner.“ Er sagte zu ihnen: „Ich bin es.“ Nun stand auch Judas, sein Verräter, bei ihnen.
6 Als er jedoch zu ihnen sagte: „Ich bin es“, wichen sie zurück und fielen zu Boden.
Warum vergisst du den Zusammenhang zu lesen?
6.
Wenn Jesus kein Gott ist, warum wird dann zu ihm gebetet? 1. Kor 1, 2
Wir rufen doch immer den Namen Gottes an oder nicht?
Ja, doch der Name Gottes ist Jahwe (bekannter in unserem Sprachgebrauch als Jehova). Jesus ist der hohe Priester, durch den wir zu Gott kommen. Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Hebräer 7 zeigt noch deutlicher, dass Jesus der hohe Priester ist, durch den wir zu Gott kommen. Es gibt sollst keinen Mittler zwischen uns und Gott.

7.
Es musste Gott am Kreuz sterben, nicht ein perfekter Mensch oder Engel.
Warum?

Jedes Leben, dass wir oder ein Engel besitzen, ist doch von Gott geschenkt. Wir würden also unser Leben geben, das eigentlich nur von Gott geschenkt ist.
Das ist so, als ich würde ich euer Auto für Gott geben. Wir haben kein eigenes Leben. Eigenes Leben hat nur Gott!

Erstmal: Joh 5, 21: Wie kann Jesus lebendig machen, hätte der das Leben selbst nur von Gott bekommen? Er kann, weil er aus sich heraus lebt.

Joh 10, 18: Warum kann Jesus sich selbst das Leben nehmen und geben? Weil er nunmal Gott ist! Nebenbei beschreibt er seine Abhängigkeit zum Vater, weil sie eins sind.
Und wer hat Jesus auferweckt, als er tot war? Wäre Jesus Gott (was er nachweislich nicht ist), wie hätte er sich selber auferwecken können?
8.
1. Joh 4, 8: Gott ist Liebe.
Nun ist bekannt, dass die Liebe einen Sender und Empfänger haben muss. Liebe hat immer Bezug auf eine andere Person oder Sache. Du kannst nicht alleine lieben, dann stellt sich immer die Frage: was, oder wen liebst du?

Wenn Gott Liebe ist und es immer war, dann bedeutet das, bevor er die Engel und Welt geschaffen hat, muss er Liebe gewesen sein.
Liebe braucht aber immer eine zweite Person, einen Empfänger. Das heißt also, Gott muss VOR der Erschaffung der Welt eine andere Person geliebt haben: Dreieinigkeit Gottes. Vater hat Sohn immer geliebt, Sohn hat Vater immer geliebt: Gott ist Liebe.



Gut, das waren die schwächeren Argumente, jetzt holen wir die schweren Geschütze auf:

9.
Joh 8, 58: Eindeutig sagt Jesus: "Ehe Abrahame wurde, bin ich" --> Dort steht eindeutig, dass Jesus von sich behauptet hatte, Präexistent gewesen zu sein und somit Gott. Dies haben die Juden auch verstanden: Joh 5, 18. Das war auch der Grund, warum sie ihn umbringen wollten.

10.
Jesus spricht in den ganzen Evangelien als Menschensohn. Schonmal darüber nachgedacht, warum er das immer von sich behauptet?

Dan 7, 13!
Dort wird gesagt, dass der Menschensohn aus dem Himmel kommt, von Gott. Jesus erhebt an den ganzen Stellen, in denen er vom Menschensohn spricht, Anspruch darauf, eben dieser Menschensohn aus dem Himmel zu sein.
Wenn er von Gott aus dem Himmel gesandt wurde, musste er vorher existiert haben.

11.
Ich denke ihr stimmt mir zu, wenn ich euch sage, dass Jesus die Menschen gerettet hat, oder?
Er hat die Menschen von Sünden befreit und erlöst.

Naja, dann muss Jesus Gott sein. Denn Gott sagt durch Jona in Jona 2, 10(Elberfelder Übersetzung): Die Rettung gehört dem Herrn. In der englischen Übersetzung sogar noch deutlicher.
Jesus rettet, und die Rettung gehört dem Herrn --> Jesus ist also Gott der HERR.

Wer sonst, außer Gott könnte den ganzen Zorn Gottes am Kreuz tragen? Ein Mensch etwa? Es muss Gott selbst gewesen sein!


FAZIT:

Jesus erhebt ganz klar den Anspruch Gott selbst zu sein. Das waren längst nicht alle Bibelstellen. Jesus und sein Vater sind zwar getrennte Personen, aber dennoch eins. Deshalb auch eine Gottheit. Es gibt keinen theologischen Widerspruch in der Bibel.
Wenn Jesus behauptet Gott zu sein, und ihr das nicht haben wollt, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. Jesus hat gelogen, ihr habt recht, und er ist gar nicht Gott.
2. Jesus ist Gott und ihr seid Irrlehrer.


So und nun zum Schluss, weiß ich, dass ihr diesen Post löschen werdet.
Fakt ist aber, dass jeder, der die Wahrheit sucht, verstehen wird, dass Jesus Gott ist. Und dass die Dreieinigkeit nicht einfach aus dem Ärmel gezogen wurde.

So, jetzt könnt ihr meinen Account wieder bannen, und wenn ihr wollte auch diesen Post löschen, hauptsache ein paar von euch werden einsehen, dass nur der Glaube an Jesus Christus als Gott rettet.


LG
Giesi

Wenn man die Zusammenhänge außer Acht lässt, bekommt man ein falsches Bild des ganzen. Die Trinität war keine Lehre der Apostel. Sie kam erst viel später auf. Die Vorstellung von Göttertriaden stammt aus dem Heidentum. Die New Encyclopædia Britannica sagt: „Weder das Wort Trinität noch die Lehre als solche erscheint im Neuen Testament, noch beabsichtigten Jesus und seine Nachfolger, dem Schema Israel im Alten Testament zu widersprechen: ‚Höre, o Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr‘ (5. Mo. 6:4). . . . Die Lehre entwickelte sich allmählich während mehrerer Jahrhunderte und löste viele Kontroversen aus. . . . Gegen Ende des 4. Jahrhunderts . . . nahm die Lehre von der Dreieinigkeit im wesentlichen die Form an, die sie bis heute bewahrt hat“ (1976, Micropædia, Bd. X, S. 126).
Stefan
 
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Re: Jesus ist Gott

Beitragvon Stefan » 9. Dezember 2015, 10:36

Samuel71 hat geschrieben:Ich freue mich, endlich ein Forum gefunden zu haben, dass für Nichttrinitarier geeignet ist.

Für mich gibt es nur einen GOTT, nämlich den Vater im Himmel, den HERRN Zebaoth. ER allein ist der Allmächtige, der Schöpfer, der Ewige.
Und Jeschua ist SEIN Sohn, der auserkorene Same aus dem Hause David. Jeschua ist der menschgewordene Plan (das Wort) des HERRN Zebaoth, die Welt zu erlösen. Mit Verlaub sage ich , dass die Trinitätslehre nicht der Bibel entspricht, schon gar nicht dem Ersten Testament! Sie ist ein Dogma des europäischen Christentum und hat in meinen Augen nichts mit dem Messias-Verständnis der Urgemeinde zu tun. Und schon gar nicht ist GOTT in Jeschua auf die Welt gekommen. Wofür hätte GOTT dann Jeschua gebraucht? Nein, Simon Petrus bekennt ja, dass Jeschua schon mit Grundstein-
legung der Welt auserkoren war als der Messias. Durch Ihn hat GOTT sein Erlösungswerk getan, nicht in Ihm.

Das hebräische Wort Zebaot (צבאות, ‚Heere‘, ‚Heerscharen‘, auch Zebaoth oder Zevaot, siehe Schreibweise biblischer Namen im Deutschen; gr.-lat. Sabaoth) ist im Tanach ein Attribut zum Gottesnamen JHWH.
J(e)H(o)W(a)H, Jehova, der in unserem Sprachgebrauch bekannteste Name für Gott. Auch Heinrich Heine kannte diesen Namen. Ja, unser Hott ist kein dreieiniger Gott! Trinität kommt in der Bibel nirgens vor. Schön, dass dies viele erkennen und sich nicht von Dogmen beeinflussen lassen.
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Re: Jesus ist Gott

Beitragvon uli » 29. Dezember 2015, 07:37

Hallo,
ein sehr interessantes Thema.
Ich gehe davon aus, dass Jesus Jude war. Auch die, die ihm folgten, seine Jünger waren Juden.
Petrus, Paulus, die Evangelisten Johannes und Matthäus, sie alle waren Juden und Menschen, denen das Konzept Trinität fremd war.
Für sie gab es nur einen Gott. Die Apostelgeschichte erwähnt, dass die Jünger in den Synagogen gelehrt haben.
Hätten sie die Trinität gelehrt, wären sie wohl mit einem Tritt hinausgeflogen.
Jesus selbst hat uns gelehrt, wie wir beten sollen: Zum Vater. Wenn er sich als Gott, Halbgott oder Drittelgott gesehen hätte, hätte er
vermutlich anders gelehrt.
Für Römer und Griechen war es kein Problem an Halbgötter und Mensch gewordene Götter zu glauben.
Für Juden ist es aber bis heute sehr wohl ein Problem.
Darüber hinaus würde, wenn er Mensch gewordener Gott wäre, ich mich von ihm veräppelt fühlen. Er hätte den Tod nicht besiegt, da er als Gott doch eh nicht sterben kann, auch die Auferstehung und Himmelfahrt wären nur reine Show gewesen.
Auch die Jungfrauengeburt. Wäre Jesus Gott gewesen, hätte dann nicht das eine Drittel (Heiliger Geist) das andere Drittel (Jesus, der aber schon von Anbeginn der Zeit existent sein soll) in Maria gezeugt? Oder hat sich Jesus gar selbst gezeugt? Wieso rief Jesus am Kreuz zum Vater, wenn er doch eigentlich ein trinitarischer Gott ist?
Hätte Jesus es als trinitarischer Gott nicht einfacher gehabt, wenn er sich den Römern offenbart hätte? Wieso ging er statt dessen zu den Juden?
War Jesus nicht eher ein Rabbi, der später von den Heidenchristen zum Gott gemacht wurde?
uli
 
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Re: Jesus ist Gott

Beitragvon Stefan » 30. Dezember 2015, 20:55

uli hat geschrieben:Hallo,
ein sehr interessantes Thema.
Ich gehe davon aus, dass Jesus Jude war. Auch die, die ihm folgten, seine Jünger waren Juden.
Petrus, Paulus, die Evangelisten Johannes und Matthäus, sie alle waren Juden und Menschen, denen das Konzept Trinität fremd war.
Für sie gab es nur einen Gott. Die Apostelgeschichte erwähnt, dass die Jünger in den Synagogen gelehrt haben.
Hätten sie die Trinität gelehrt, wären sie wohl mit einem Tritt hinausgeflogen.
Jesus selbst hat uns gelehrt, wie wir beten sollen: Zum Vater. Wenn er sich als Gott, Halbgott oder Drittelgott gesehen hätte, hätte er
vermutlich anders gelehrt.
Für Römer und Griechen war es kein Problem an Halbgötter und Mensch gewordene Götter zu glauben.
Für Juden ist es aber bis heute sehr wohl ein Problem.
Darüber hinaus würde, wenn er Mensch gewordener Gott wäre, ich mich von ihm veräppelt fühlen. Er hätte den Tod nicht besiegt, da er als Gott doch eh nicht sterben kann, auch die Auferstehung und Himmelfahrt wären nur reine Show gewesen.
Auch die Jungfrauengeburt. Wäre Jesus Gott gewesen, hätte dann nicht das eine Drittel (Heiliger Geist) das andere Drittel (Jesus, der aber schon von Anbeginn der Zeit existent sein soll) in Maria gezeugt? Oder hat sich Jesus gar selbst gezeugt? Wieso rief Jesus am Kreuz zum Vater, wenn er doch eigentlich ein trinitarischer Gott ist?
Hätte Jesus es als trinitarischer Gott nicht einfacher gehabt, wenn er sich den Römern offenbart hätte? Wieso ging er statt dessen zu den Juden?
War Jesus nicht eher ein Rabbi, der später von den Heidenchristen zum Gott gemacht wurde?


Interessannt ist, dass sich Jesus selbst als Sohn Gottes bezeichnete (Luk.22:69-71). Gott selbst bestätigte dies persönlich bei Jesu Taufe.(Matth-3:16,17). Die Trinitätslehre wurde von dem römischen Kaiser Konstantin eingeführt. Für ihn waren heidnische Göttertriaden nicht unbekannt. Dadurch kam das, was Jesus vorher sagte, mämlich, dass Unkraut zwischen den vortrefflichen Weizen gesäht wurde (Matth.7:24-30). Es ist deutlich zu erkennen, woher diese Lehre wirklich stammt.
Stefan
 
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Re: Jesus ist Gott

Beitragvon BC Editor » 31. Dezember 2015, 07:42

Hallo,
uli hat geschrieben: Ich gehe davon aus, dass Jesus Jude war. Auch die, die ihm folgten, seine Jünger waren Juden.
Petrus, Paulus, die Evangelisten Johannes und Matthäus, sie alle waren Juden und Menschen, denen das Konzept Trinität fremd war.
Für sie gab es nur einen Gott.
das Konzept "Trinität" (Dreieinigkeit / Dreifaltigkeit) ist Bibel fremd. Jesus und das Volk Israel, selbst die, die Jesus zu jener Zeit als Messias ablehnten, glaubten in keiner Weise an eine "Trinität-Gottheit"
uli hat geschrieben: Für Römer und Griechen war es kein Problem an Halbgötter und Mensch gewordene Götter zu glauben.
Für Juden ist es aber bis heute sehr wohl ein Problem.
Darüber hinaus würde, wenn er Mensch gewordener Gott wäre, ich mich von ihm veräppelt fühlen. Er hätte den Tod nicht besiegt, da er als Gott doch eh nicht sterben kann, auch die Auferstehung und Himmelfahrt wären nur reine Show gewesen.
Auch die Jungfrauengeburt. Wäre Jesus Gott gewesen, hätte dann nicht das eine Drittel (Heiliger Geist) das andere Drittel (Jesus, der aber schon von Anbeginn der Zeit existent sein soll) in Maria gezeugt? Oder hat sich Jesus gar selbst gezeugt? Wieso rief Jesus am Kreuz zum Vater, wenn er doch eigentlich ein trinitarischer Gott ist?
Ich vermute, solche logische Folgerungen aus Konsequenzen, die sie aus der Behauptung Jesus sei Teil einer "Trinität-Gottheit" ergeben, werden von Vertretern der Trinitätslehre beiseite geschoben, indem sie dann von "ganz Mensch" reden, die Behauptung aber aufrecht erhalten, Jesus sei
aber auch (irgendwie mysteriös ? ) trotzdem "ganz Gott" gewesen. Dabei missachten sie, dass sich "Mensch" und "Gott" gegenseitig ausschließen ... "Mensch" kann nicht Gott sein, und "Gott" kann nicht Mensch sein!
uli hat geschrieben:War Jesus nicht eher ein Rabbi, der später von den Heidenchristen zum Gott gemacht wurde?
Jesus war kein "Rabbi" im eigentlichen Sinne (hatte keine rabbinische Schule absolviert, war auch keiner lokalen Synagogue angeschlossen, etc.). Allerdings würde auch ich sagen, dass er einige Zeit später
erst durch den Einfluß einiger aus den Heiden stammenden Christen (vgl. die Schriften einiger "Kirchenväter") zu "Gott" -- bzw. "Person einer Dreier-Gottheit" gemacht wurde.
Herzliche Grüße und Gottes Segen

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