Ein Gott ... oder eigentlich 3 Götter?

Austausch zu Fragen bzgl. der Trinitätslehre

Re: Ein Gott ... oder eigentlich 3 Götter?

Beitragvon BC Editor » 20. Dezember 2013, 19:04

Hallo Lester
Lester hat geschrieben:Leider geht es ja nicht nur um Foren, sondern auch in den jeweiligen Gemeinden ist der Glaube an die Dreieinigkeit die Voraussetzung ein integriertes Mitglied zu sein.
Entweder man trägt seinen Glaubenskonflikt alleine aus oder man spricht darüber und erfährt im mildesten Fall Verwunderung und im extremsten Fall die Ablehnung.

dies ist leider die bittere Erfahrung, die fast alle machen, sobald sie in bestimmten Sachverhalten zu einer anderen Erkenntnis gelangen und diese gegenüber "der Gemeinde" kundtun. Eine gemeinsame Erörterung der Sachverhalte anhand des biblischen Zeugnisses und eine gemeinsame Suche nach der in den biblischen Schriften offenbarten Wahrheit wird erst gar nicht in Erwägung gezogen, weil von vornherein behauptet wird, dass selbstverständlich die von der Gemeinde vertretenden Dogmen ja die biblische Wahrheit seien und von daher auf jeden Fall der "Abweichler" mit dem, was er aus der Bibel gelernt hat, falsch liegen müsse ... Jegliche Erkenntnis und Lehre wird so nicht wirklich an den biblischen Schriften sondern an den überlieferten Dogmen auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft.

Bei derartigem Vorgehen sollte eigentlich sofort auffallen, dass dabei den Personen die Freiheit zu glauben, was sie glauben wollen, abgesprochen wird und ihnen stattdessen eigentlich diktiert wird, was sie glauben müssen. Der Herr Jesus Christus hat jeweils NIE so gehandelt.
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: Ein Gott ... oder eigentlich 3 Götter?

Beitragvon Lester » 21. Dezember 2013, 07:55

Hallo BcEditor,

was bleibt sind, um es mal in aller Schärfe zu formulieren, Kirchensteuerzahler. Es reicht die formelle Angehörigkeit zur Konfession und damit ist schon der höchste Grad an Zufriedenheit erreicht. Die Predigten rauschen sowieso vorbei und/oder beeinhalten schon bedenkliches Gedankengut. Eine inhaltliche und vor allem innere Auseinandersetzung findet nicht mehr statt und Kommunikation wird abgeblockt. Was bleibt ist eine leere Hülle, deren Form auch noch von morschen Gerüsten modelliert wird.
Aber Hauptsache keine Fragen stellen, wobei doch gerade das Ausmaß der Trägheit ein Gradmesser für die Zerrüttung darstellt. Ein Trauerspiel!
Lester
 

Re: Ein Gott ... oder eigentlich 3 Götter?

Beitragvon Shoshanyah » 21. Dezember 2013, 09:21

Hallo Wolfgang und Lester

Ihr beschreibt beide so treffend den Zustand der heutigen Christenheit!
Ich hatte genau diese Erfahrungen gemacht wie Wolfgang sagte, als ich in der Gemeinde das Thema Dreieinigkeit aufwarf. Ich war höchst erstaunt ob deren Reaktion und stellte auch fest das da eine Angst umging ich könnte andere damit beeinflussen.
Sofort wurde ein Ältester daher zitiert der eine Spezial Bibelstunde zum Thema Trinität geben musste, damit die Schäfchen auf jeden Fall von jemandem Vor-unterrichtet wurden der es ja wissen musste (er war äusserst beliebt)...damit sie nicht etwa auch davonlaufen!

Doch etwas erstaunte mich nochmehr und zwar das zwei Prediger mir hinten durch und auch im Nachhinein zugaben, das ich richtig lag! Der Eine, der den Mut meines Entschlusses insgeheim beneidete und bewunderte, aber selbst zu feige war auszusteigen und der Andere, der mich fast entschuldigend darüber informierte, dass diese Trinität auch wenn unbiblisch, die Basis aller Theologieausbildung sei! :shock:

Jedenfalls war dieser Schritt,weg von der Trinität und der Gemeinde, nach der Taufe (Jahre zuvor), das grösste Erlebnis in meinem Leben und veränderte mich extrem!
HalleluYah!!!!
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Re: Ein Gott ... oder eigentlich 3 Götter?

Beitragvon Markus » 21. Dezember 2013, 10:51

Hallo Lester!

Zunächt ein herzliches Willkommen in diesem Forum, in dem es echte Freiheit gibt, seine Gedanken zu äussern und kein dogmatischer Druck herrscht zu irgend einem Glaubensbekenntnis. Antitrinitarier werden in jeder offiziellen christlichen Gemeinschaft als Fremde, beinahe als außerirdische Wesen empfunden. Dass man einem Dogma, welches von den offiziellen Kirchen und Vertretern des Christentums vertreten wird, gegenüber skeptisch ist oder sich offen dagegen stellt, wird von vielen Leuten als kleinkariert und unnötig empfunden. Die Gleichgültigkeit der Menschen an Fragen der Lehre und eine Athmosphäre falscher Plualität ersticken die Fragen, nach der Wahrheit. Je mehr aber christliche Kreise darauf ausgerichtet sind, ihren Glauben zu verteidigen und die alten Dogmen zu bewahren, je größer wird der Druck auf Andersdenkende. Sie werden von der sogenannten christlichen Gemeinschaft gemieden und ausgegrenzt. Dafür sorgen dann oft bestimmte Prediger oder Theologen, die ein entsprechendes geistliches Klima schaffen. Der evangelikale Glaube, auch Pietismus ist so stark auf Jesus Christus bezogen, dass ein evangelikal gesinnter Unitarier sich schon durch seine Sprache und sein Reden automatisch von den anderen Christen unterscheidet. Zum Beispiel ist es so, dass man seine Gebete in evangelikalen Kreisen zum Herrn Jesus richtet und nicht an DEN GOTT und VATER Jesu Christi. Bei einer solchen Athmosphäre wird man in kleineren Kreisen automatisch zum Fremden, weil man eben dazu nicht einfach Amen sagen kann.

Herzliche Grüße Markus
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Re: Ein Gott ... oder eigentlich 3 Götter?

Beitragvon BC Editor » 21. Dezember 2013, 11:43

Hallo Susanna
Shoshanyah hat geschrieben:... Sofort wurde ein Ältester daher zitiert der eine Spezial Bibelstunde zum Thema Trinität geben musste, damit die Schäfchen auf jeden Fall von jemandem Vor-unterrichtet wurden der es ja wissen musste (er war äusserst beliebt)...damit sie nicht etwa auch davonlaufen!

das ist auch interessant ... während niemand eine Frage zu einem solchen Thema äußert, wird auch eher selten darüber gelehrt. Man will wohl nicht Gefahr laufen, "schlafende Hunde zu wecken", sprich, es könnte ja sein, dass jemand bei einem derartigen Vortrag zur Trinität plötzlich bemerkt, wie unlogisch und eigentlich widersprüchlich (und damit vermutlich falsch) das Gesagte ist.
Wenn dann aber jemand anders eine Frage bereits aufgeworfen hat, dann meint man wohl, eine bereits genügend und besonders emotional motiviert vorbereitete "Gemeinde" vorzufinden, wo man dann "ausführlich" das bestehende Dogma verteidigen bzw. den oder die Andersdenkenden defamieren und als "unqualifizierte Falschdenker" oder "verführte Schafte" hinstellen kann.
Shoshanyah hat geschrieben:Doch etwas erstaunte mich nochmehr und zwar das zwei Prediger mir hinten durch und auch im Nachhinein zugaben, das ich richtig lag! Der Eine, der den Mut meines Entschlusses insgeheim beneidete und bewunderte, aber selbst zu feige war auszusteigen und der Andere, der mich fast entschuldigend darüber informierte, dass diese Trinität auch wenn unbiblisch, die Basis aller Theologieausbildung sei!

Da haben wir nach meinem Verständnis tatsächlich "falsche Lehrer, Irrlehrer" ... denn die befinden sich ja selbst nicht in Unkenntnis bzgl. des wahren Sachverhalts, sondern sind sich vielmehr sehr der Sachlage bewußt und vertreten dann -- aus welchen weiteren Gründen auch immer -- gezielt und gegen ihr eigenes (mittlerweile eher fehlendes) Gewissen eine falsche Lehre, mit dem Ziel, andere von der Wahrheit fern zu halten!
Herzliche Grüße und Gottes Segen

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Re: Ein Gott ... oder eigentlich 3 Götter?

Beitragvon Shoshanyah » 21. Dezember 2013, 12:15

Da haben wir nach meinem Verständnis tatsächlich "falsche Lehrer, Irrlehrer" ... denn die befinden sich ja selbst nicht in Unkenntnis bzgl. des wahren Sachverhalts, sondern sind sich vielmehr sehr der Sachlage bewußt und vertreten dann -- aus welchen weiteren Gründen auch immer -- gezielt und gegen ihr eigenes (mittlerweile eher fehlendes) Gewissen eine falsche Lehre, mit dem Ziel, andere von der Wahrheit fern zu halten!


Oh ja! Und derjenige, welchen ich natürlich nicht beim Namen nennen muss, hat eine seeeehr hohe Stellung, war Mitgehilfe bei der Revision/Überarbeitung eines "Märchen"buches, welches mit weltweiter Grossauflage seit Jahrzehnten verkauft wird!

Denke es wäre wichtig das ich noch bisschen mehr erzähle, doch besser in einem andern Treath wo es um Irrlehrer und Lehren geht.
Dieses Forum ist ja öffentlich so das vlt.hoffentlich noch Einigen die Augen geöffnet werden!

Liebe Grüsse Shoshanyah
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Re: Ein Gott ... oder eigentlich 3 Götter?

Beitragvon Annamaria » 27. März 2014, 11:19

Was hier beschrieben wurde, das Umgehen mit Fragenden, ist für mich nicht in Gottes Sinne, sondern das vehemente Verteidigen einer Ideologie, die um sich selbst Angst hat. Leider habe ich solches auch erfahren, wenn auch mit anderen Fragestellungen. Ich halte mich inzwischen fern davon bzw. bin sehr viel vorsichtiger geworden, wem ich welchen Gedankengang anvertraue. Ob das "richtig" ist, mag dahingestellt bleiben.
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Re: Ein Gott ... oder eigentlich 3 Götter?

Beitragvon Mike » 29. Juni 2014, 11:22

Da haben wir nach meinem Verständnis tatsächlich "falsche Lehrer, Irrlehrer" ... denn die befinden sich ja selbst nicht in Unkenntnis bzgl. des wahren Sachverhalts, sondern sind sich vielmehr sehr der Sachlage bewußt und vertreten dann -- aus welchen weiteren Gründen auch immer -- gezielt und gegen ihr eigenes (mittlerweile eher fehlendes) Gewissen eine falsche Lehre, mit dem Ziel, andere von der Wahrheit fern zu halten!


Weil genau das ja bedeuten würde seine Pfründe abgeben und sich fehler eingestehen müssen bzw die ganze eigene Organisation ins wanken bringen.


Gott ist gerecht also muss folglich die Botschaft so einfach sein das sie jeder verstehen kann. Weiter muss sie bereits für nicht Christen verständlich und logisch sein und genau hier führen diese fabrizierten Ideologien zu immensen Problemen. So das viele gar nicht erst nachlesen in der Bibel was wirklich darin steht und so eben nicht zum ewigen leben eingehen können weil sie mit unlogischem Blödsinn konfrontiert wurden.

Wie sagte unser Herr einmal: "Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos geworden, ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden".
Genau das passiert durch genau diese Irrlehren mit den Kirchen, denn lügen haben ein Ablaufdatum sie werden schwächer verlieren an stärke bis sie schlussendlich verblichen sind. Wahrheit bleibt Wahrheit egal wie viel zeit oder was auch immer passiert sie besteht weiter. Die Wahrheit besitzt einen unveränderlichen ewigen Charakter.


Wenn jemand etwas liest dass da eigentlich nicht wirklich steht in der Bibel der hat es mit dem "Bestätigungsfehler" zu tun.
Der Begriff Bestätigungsfehler (confirmation bias) bezeichnet in der Kognitionspsychologie die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu suchen und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen. Unbewusst ausgeblendet werden dabei Informationen, die eigene Erwartungen widerlegen (disconfirming evidence). Die betreffende Person unterliegt dann einer Selbsttäuschung oder einem Selbstbetrug.


http://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler
MfG Mike

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Re: Ein Gott ... oder eigentlich 3 Götter?

Beitragvon Ervinius » 2. September 2014, 20:07

Hallo

Ich habe mit Interesse die Diskussion und Anmerkungen bezüglich Trinitätslehre „Falsch oder Richtig“ durchgelesen.

Bei der Argumentation wird immer darauf hingewiesen, dass Jesus nicht Gott ist.

Dazu ist für mich jedoch eine entscheidende Frage offen geblieben: Wenn Jesus nicht Gott sein kann, wer ist er dann?

Ich liste hier einmal einige Möglichkeiten auf:

1. Ist Jesus ein Mensch gewesen so wie jeder von uns?
2. Ist er einmal Gott und einmal Mensch?
3. Ist Jesus ein Engel wie alle anderen Engel auch?
4. Ist Jesus ein Wesen das weder Mensch noch Engel ist?
5. Ist Jesus Sohn Gottes?

Mir kommen zu diesen Fragen sogleich einige Bibelstellen in den Sinn:

1. Ist Jesus nur ein Mensch?

Alle Menschen sind Lügner, keiner frägt nach Gott, da ist keiner der Gerecht ist. Alle sind abgewichen von dem was Gott sagt und gebietet zu tun.

Lügen, Ehebruch, Diebstahl etc. wird laut Bibel als eine Sünde angesehen, etwas das jeder Mensch auf die eine oder andere Art macht und uns von Gott trennt.

„Der, der nichts von Sünde wusste wurde zur Sünde gemacht,“ (2.Korinther 5:21; 1.Petrus 2:22)

Somit konnte Jesus alleine wegen diesen einen Vers kein Mensch sein wie wir, anderenfalls würde die Bibel sich selbst widersprechen.

2. Ist er einmal Gott und einmal Mensch?

Das sich seine Identität andauernd veränderte wäre etwas weit hergeholt. Ich persönlich glaube, dass er beides gleichzeitig ist, Gott; und zu dem Zeitpunkt wo er auf der Erde war auch Mensch.

3. Ist Jesus ein Engel wie alle anderen Engel?

Engel weigerten sich angebetet zu werden. Jesus tat nichts dagegen wenn Menschen vor ihm niedergefallen sind oder sogar als Gott ansprachen.
Es steht, dass er höher gemacht wurde als die Engel; ja, er sitzt sogar neben Gott (Markus 16:19), etwas das zu keinem Engel jemals gesagt wurde (Hebräer 1:13). Alle Engel sollen ihn anbeten (Hebräer 1:6)

4. Ist Jesus ein Wesen, weder Mensch noch Engel?

Jesus wird als „Logos“ bezeichnet das am Anfang bereits da war und durch das alles gemacht wurde das gemacht ist (Hebräer 1:2, Johannes 1:3,10). Auch wurde alles durch und für ihn gemacht. Er existierte bereits bevor Johannes der Täufer geboren wurde (Johannes 1:13) und zur Zeit Abrahams den er gesehen hat.

5. Ist Jesus Gottes Sohn?

Jesus wird oftmals als der von Gott gezeugte Sohn bezeichnet. Es wird von ihm gesagt, dass er „heute von ihm gezeugt wurde“ (Hebräer 1:5) und das Gott sein Vater sein wird und er sein Sohn. Es gab anscheinend diese „Vater-Sohn“ Beziehung so wie wird das kennen vor der Geburt/Zeugung Jesus durch den Heiligen Geist nicht. Bis dahin war Jesus das „Logos“ (Johannes 1:1) das anhand dieser Stelle bei Gott war und Gott selbst war.


In der Bibel wird uns gesagt, dass Jesus wiederkommen wird. In der Offenbarung des Johannes steht aber:
„Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige“ (Offenbarung 1:8).

Hier steht, dass Gott kommen wird? Würde das nicht aussagen, dass Jesus gleich Gott ist?

In Apostelgeschichte 20:28 liest man, dass „Aufseher die Gemeinde Gottes hüten sollen die er durch sein eigenes Blut erworben hat.“

Wir wissen jedoch, dass wir durch das Blut Jesu erworben wurden. Wie ist das jetzt gemeint?



Das sind einige Gedanken von mir zu diesem Thema. Vielleicht könnt ihr mir meine Erklärungen etwas vervollständigen und wenn nötig berichtigen 

Liebe Grüße, Ervinius
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Re: Ein Gott ... oder eigentlich 3 Götter?

Beitragvon Mike » 3. Oktober 2014, 08:18

Ervinius hat geschrieben:Hallo

Ich habe mit Interesse die Diskussion und Anmerkungen bezüglich Trinitätslehre „Falsch oder Richtig“ durchgelesen.

Bei der Argumentation wird immer darauf hingewiesen, dass Jesus nicht Gott ist.
Dazu ist für mich jedoch eine entscheidende Frage offen geblieben: Wenn Jesus nicht Gott sein kann, wer ist er dann?

Ich liste hier einmal einige Möglichkeiten auf:

1. Ist Jesus ein Mensch gewesen so wie jeder von uns?
2. Ist er einmal Gott und einmal Mensch?
3. Ist Jesus ein Engel wie alle anderen Engel auch?
4. Ist Jesus ein Wesen das weder Mensch noch Engel ist?
5. Ist Jesus Sohn Gottes?

Mir kommen zu diesen Fragen sogleich einige Bibelstellen in den Sinn:


1. Ja ein Mensch genau so anderst wie Adam anderst war.
2. Er ist immer Mensch gewesen, aber halt der Menschliche Sohn Gottes.
3. Er ist ebenfalls kein Engel auf die idee kommt man eigentlich nur wenn man schon glaubt Jesus sei Ewig existierend usw und daher als Gott Abraham besuchte scheinbar anwesend.
4. Nach wie vor Mensch und das war er immer aber er ist der messias und daher allen vorangestellt als Sohn Gottes. Über ihm ist nur noch Gott selbst.
5. Offensichtlich Ja


1. Ist Jesus nur ein Mensch?

Alle Menschen sind Lügner, keiner fragt nach Gott, da ist keiner der Gerecht ist. Alle sind abgewichen von dem was Gott sagt und gebietet zu tun.

Lügen, Ehebruch, Diebstahl etc. wird laut Bibel als eine Sünde angesehen, etwas das jeder Mensch auf die eine oder andere Art macht und uns von Gott trennt.

„Der, der nichts von Sünde wusste wurde zur Sünde gemacht,“ (2.Korinther 5:21; 1.Petrus 2:22)

Somit konnte Jesus alleine wegen diesen einen Vers kein Mensch sein wie wir, anderenfalls würde die Bibel sich selbst widersprechen.


War Adam kein Mensch am Anfang? Als was wurde der Mensch geschaffen von Gott? Als ein Abbild von ihm selbst dass macht den Menschen aber noch lange nicht zu Gott selbst.
Wurde Adam denn unmögliches auferlegt von Gott mit der aussage nicht von diesem einen Baum zu essen?
1.Kor 15;45 Jesus wurde als letzter Adam bezeichnet.
Jesus wurde aber durch Gottes direktes eingreifen gemacht, alles was Gott macht ist gut. So war es mit Adam auch als er gemacht wurde.
Und Jesus war ohne Sünde und starb am Kreuz daher konnte ihn der Tod auch nicht in seinem reich halten. Der Tod hier bedeutet nämlich nichts anderes als die eigentliche strafe für Sünde, im Tod ist man getrennt von Gott und Jesus war 3 tage tot somit von Gott getrennt. Wahrend er hier auf erden war hatte er Gemeinschaft mit Gott, an dem tage als wir die erste Sünde getan haben waren wir ausgeschlossen von der Gemeinschaft mit Gott. Wir brauchen einen Mittler um mit Gott Gemeinschaft zu haben, Jesus brauchte keinen er war der Mittler.
Obwohl er unschuldig war ist er 3 Tage von Gott getrennt gewesen.
Das Problem hier scheint mir daherkommend das Du eine falsche Vorstellung hast vom Tod sein sterben und leben. Adam wäre gestorben auch wenn er nicht gesündigt hätte aber er wäre nicht tot gewesen in seinen Sünden nach dem Sterben. Der Trick ist zu sterben und doch nicht tot zu sein.
Es heisst ja in der Schrift 1.Mose 2;17 aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du des Todes sterben!

Hier wird klar gesagt an dem tage als er dann davon ass starb er auch des Todes. Offensichtlich lebte er aber 930Jahre. Also welchen Todes starb er dann dieses einen Tages? Lesen wir weiter erfahren wir das er aus der Gemeinschaft mit Gott verbannt wurde. Kein Zutritt zum Baum des Lebens mehr. Was nichts anderes bedeutet er starb und war tot und getrennt von Gott.


2. Ist er einmal Gott und einmal Mensch?

Das sich seine Identität andauernd veränderte wäre etwas weit hergeholt. Ich persönlich glaube, dass er beides gleichzeitig ist, Gott; und zu dem Zeitpunkt wo er auf der Erde war auch Mensch.


Er ist niemals Gott selbst gewesen, er ist das Abbild Gottes so wie Adam es auch war. Wie Gott ist so ist auch Jesus so sind wir durch sein Blut ebenfalls Teilhaber am Wesen Gottes da er in uns Wohnung nimmt und wir uns so verändern zu ihm hin.
4. Mose 23;19 Nicht ein Mensch ist Gott, dass er lüge, noch der Sohn eines Menschen, dass er bereue. Sollte er gesprochen haben und es nicht tun und geredet haben und es nicht halten?

3. Ist Jesus ein Engel wie alle anderen Engel?

Engel weigerten sich angebetet zu werden. Jesus tat nichts dagegen wenn Menschen vor ihm niedergefallen sind oder sogar als Gott ansprachen.
Es steht, dass er höher gemacht wurde als die Engel; ja, er sitzt sogar neben Gott (Markus 16:19), etwas das zu keinem Engel jemals gesagt wurde (Hebräer 1:13). Alle Engel sollen ihn anbeten (Hebräer 1:6)


Auch hier ist nichts bekannt warum Jesus Gott und Engel sein soll, es ist ein Konstrukt aus einer falschen Vorstellung durch wen Abraham besucht wurde. Es waren Engel im Auftrag Gottes aber nicht Gott selber. Sonst hätten wir ein Problem mit der Aussage niemand hat Gott jemals gesehen in 1.Joh 4;12.
Abraham wurde von Engeln Gottes besucht aber nicht von Gott selber. Und wenn einer Jesus gewesen wäre der Abraham besucht hätte dann wird ebenfalls klar er ist nicht unser Himmlischer Vater und einziger Gott. Sonst würde 1.Joh 4;12 niemand hat Gott jemals gesehen als ziemlich plumpe lüge dastehen. Weil sonst hätte Abraham ja Gott gesehen gehabt als Jesus.
Selbst Adam hat Gott nicht gesehen, es ist wohl unstreitig das Adam ein Mensch war.


4. Ist Jesus ein Wesen, weder Mensch noch Engel?

Jesus wird als „Logos“ bezeichnet das am Anfang bereits da war und durch das alles gemacht wurde das gemacht ist (Hebräer 1:2, Johannes 1:3,10). Auch wurde alles durch und für ihn gemacht. Er existierte bereits bevor Johannes der Täufer geboren wurde (Johannes 1:13) und zur Zeit Abrahams den er gesehen hat.


Man sollte nicht mit einem 21. Jahrhundert Weltbild meinen man wüsste was ein 1. Jahrhundert Hebräer verstand. Es ist und bleibt eine frage an wenn wurde geschrieben an Dich und mich im 21. Jahrhundert, oder vielleicht doch eher an ein 1.Jahrhundert Hebräer Publikum die diese Sprache auch verstanden? Es ist wie immer dasselbe es wird mit etwas kompliziertem versucht etwas zu beweisen das nicht vorhanden ist (Eisegesis). Aber wenn steht was Jesus selbst sagt über sich und Gott diese klaren unmissverständlichen aussagen werden gemieden. Man sollte sich an die einfachen klaren Sachen halten Joh 20;17 darin macht Jesus klare aussagen wer er ist und wer nicht.




5. Ist Jesus Gottes Sohn?

Jesus wird oftmals als der von Gott gezeugte Sohn bezeichnet. Es wird von ihm gesagt, dass er „heute von ihm gezeugt wurde“ (Hebräer 1:5) und das Gott sein Vater sein wird und er sein Sohn. Es gab anscheinend diese „Vater-Sohn“ Beziehung so wie wird das kennen vor der Geburt/Zeugung Jesus durch den Heiligen Geist nicht. Bis dahin war Jesus das „Logos“ (Johannes 1:1) das anhand dieser Stelle bei Gott war und Gott selbst war.


Hier kommt zum Ausdruck das der Mensch eigentlich das Abbild Gottes sein sollte dafür wurden wir geschaffen. Adam war es der sündigte also war's vorbei mit dem Abbild. Adam und Jesus wurden durch den direkten willen Gottes selbst erschaffen. Daher was Gott macht ist immer gut.
Jesus = Abbild Gottes aka perfekt in Gottes Augen.
Im AT wird doch Jesus beschrieben was er tun würde wer er ist woher er kommen wird usw das ist nichts anderes als er war bereits bekannt obwohl in niemand erkannte.


In der Bibel wird uns gesagt, dass Jesus wiederkommen wird. In der Offenbarung des Johannes steht aber:
„Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige“ (Offenbarung 1:8).
Hier steht, dass Gott kommen wird? Würde das nicht aussagen, dass Jesus gleich Gott ist?


In der Offenbarung wird nicht uns sondern den tatsächlichen Juden-Christen im 1.Jahrhundert etwas gesagt. Des weiteren wird dies eigentlich klar wenn wir uns die Sprache die genutzt wird anschauen. Es ist deutlich zu erkennen das es sich um dieselbe Sprache handelt wie sie benutzt wurde im AT, somit finden wir auch den Schlüssel zur Klärung um was es geht im AT.
Daran müssen wir uns halten, wollen wir verstehen was es so auf sich hat mit der Offenbarung.

Denn im AT finden wir aussagen was sie dann auch wirklich bedeuten.

In Apostelgeschichte 20:28 liest man, dass „Aufseher die Gemeinde Gottes hüten sollen die er durch sein eigenes Blut erworben hat.“

Wir wissen jedoch, dass wir durch das Blut Jesu erworben wurden. Wie ist das jetzt gemeint?




Gruss Mike
MfG Mike

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