GOTT und Quantenmechanik

Austausch zu Fragen bzgl. wahrem Gott und anderen Göttern

Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Lester » 21. Februar 2014, 15:11

Hallo Markus,

die Angabe eines Durchmessers ist problematisch, da hier das zugrundeliegende Modell gezeigt werden müßte. Und Modelle, was Geometrie und Topologie des Universums angeht, gibt es einige.
Viele von denen zeigen einen Durchmesser von 78 Milliarden Lichtjahren. Sowieso eine unvorstellbar große Ausdehnung. Mit der Bestimmung der Masse gibt es dann noch weitere Überlegungen, wie hier gezeigt wird: http://sciencev1.orf.at/science/news/145047
Klar ist natürlich, das vieles von diesem 'Wissen' auf Spekulationen beruhen, im Grunde würde ich sogar sagen, wir werden niemals in der Lage sein als Menschen zu erfassen, welche Macht und welche Kenntnis nötig sind, um diese Dinge zu erschaffen. Eben All-Macht. Aus diesem Grund darf man aber eben auch nicht alles glauben, was Wissenschaftler so herausfinden, sie tappen bezüglich der astronomischen Wirklichkeiten letztlich im Dunkeln .
Lester
 
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Markus » 21. Februar 2014, 16:12

Hallo Lester!

Den Zahlenwert von 78 Milliarden Lichtjahren als Durchmesser ist mir ebenfalls bekannt, habe ihn auch bei Wikipedia gelesen. Vielleicht kommt das daher, dass davon ausgegangen wird, dass der Raum sich schon 13, 8 Milliarden Jahre lang aufgebläht hat.

Der Durchmesser bzw. der Radius von 13 - 13,5 Milliarden Lichtjahren bezieht sich auf das durch Radioteleskopie zu beobachtende Universum und wird dann gebracht, wenn man glaubt, dass das die entferntesten Quasare und Galaxien, tatsächlich etwa soweit von der Erde entfernt sind. Man glaubt anscheinend in diesem Modell dass die Erde, das Sonnensystem und auch unsere Galaxie so ziemlich den Mittelpunkt des Weltalls bilden. Aus philsophischer Sicht wäre es sinnvoll anzunehmen, dass GOTT diese Dinge sozusagen als Zentrale geschaffen hat.

Die entsprechenden Daten stammen aus der Spektralanalyse des Lichtes weit entfernter Galaxien und Quasare.

Für unseren GOTT war es kein Problem diese gewaltigen Mengen an Galaxien und die Quasare zu erschaffen. Vielleicht hat GOTT auch viel mehr materielle Dinge erschaffen. Das Zentrum der sichtbaren und materiellen Schöpfung ist aus GOTTES Sicht jedenfalls der Mensch.

Es gibt übrigens eine Seite Kosmoskrau in dieser ein alternatives Modell der 6 Tage Schöpfung ohne Urknall, ohne dunkle Materie und ohne Dunkle Energie vorgestellt wird. Leider ist der Mann ein Vertreter der Dreieinigkeitslehre. Nur soviel, es wird dort die These vertreten, dass der Winkel in dem sich die entsprechenden Objekte von der Erde befindet eine wirkliche Expansion ausschließt und dass sich die entferntesten Quasare und Galaxien mit großer Geschwindigkeit um die Erde dreht.

Liebe Grüße Markus
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Lester » 22. Februar 2014, 06:12

Hallo Markus,

fasziniert bin ich vor allem von den Dingen, die wir nicht wissen. Klingt komisch, nicht wahr, ist aber dennoch wohl die ehrlichste Antwort, die man geben kann.
Das Unerklärbare zu erklären rückt immer weiter weg, je mehr wir darüber erfahren. Klingt paradox, ist aber so, denn immer neue Beobachtungen werfen immer weitergehende Fragen auf.
Ob es um Nukleosynthese geht, um die Beschaffenheit der Zeit, um Euklidik oder Hyperbolik und weiteren Fragen um die Entstehung des Kosmos, das, was wir wirklich Wissen können ist nicht mal ein ein Schweizer Käse, sondern ein immenses Vacuum, welches wir lediglich mit Vorstellungen füllen.
Natürlich liegt es in der Natur des Menschen seine Grenzen zu erforschen und vor allem seine Umgebung zu strukturieren, aber wie wir leider wissen, werden dabei auch grenzwertige Aussagen gemacht, die beispielsweise die Entwicklung des Lebendigen nur als Fortsetzung naturgemäßer Kräfte ansehen und dies für wissenschaftlich halten. Ich denke, bei all dem Unwissen selbst in kosmologischer Hinsicht und im HInblick auf die vielen Vorannahmen, die gemacht werden müssen, um eine Modell am Leben zu halten, sollten die Menschen bescheidener in ihren Aussagen sein. Die Realität hinter der Natur können wir nicht verstehen, wir können nur staunen und dieses erstaunt sein, ist dann tatsächlich der ehrlichste Moment den man erleben kann.
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Markus » 23. Februar 2014, 16:35

Hallo Lester!

GOTT, als DER Ursprung und als DER Urquell alles Sichtbaren und Unsichtbaren ist natürlich viel Größer als alles was Menschen zu erkennen vermögen. Beim Erkennen der Schöpfung GOTTES, aber unterscheide ich zwischen der himmlischen Dimension, die für uns unzugänglich ist und der materiellen Dimension zu der wir Menschen Zugang haben, und in die wir gesetzt sind.

Was die unsichtbare Welt betrifft, so wissen wir fast gar nichts darüber, außer dem was GOTT uns in SEINEM Wort offenbart hat und was sich durch gewisse Schlussfolgerung ergibt.

Was die sichtbare Welt betrifft, so sind uns zwar auch im Erkennen der Details Grenzen gesetzt, und das Wissen vemehrt sich jedes Jahr um ein vielfaches, aber es kommt kaum etwas grundsätzlich Neues hinzu, obschon es so manche spekulative Theorien gibt, wie alles entstanden sein soll

Noch kleinere Teilchen, wie die oben kurz skizzierten Quanten vermag die Wissenschaft nicht zu identifizieren. Obwohl man vom Quantenchaos spricht, glaube ich, dass es sich in Wirklichkeit um vom SCHÖPFER bewirkte Ordnung handelt, die nur uns Menschen in unserer Unkenntnis und unserem Nichtwissen, als solche erscheint.

LIebe Grüße Markus
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Lester » 24. Februar 2014, 11:24

Hallo Markus,

nach meinen Erfahrungen kommen bei solchen philosophischen Höhenflügen kaum wirklich verwertbare Gedanken zum Vorschein. Ich fürchte jedoch, und das ist durchaus beobachtbar, im Zuge solcher 'Wissenschaft' wird auch esoterisches Gedankengut verbreitet. Quantenheilung, Quantengott, holistische Weltbilder und die allseits beliebte Verquickung fernöstlicher Religionen mit modernen physikalischem Gedankengut sind nur einige Stichworte in einem wahrem Panoptikum an überspannten Denkmodellen. Die Nachteile solcher Philosophien liegen also nicht nur darin, dass wissenschaftlicher Rationalismus, die Sinne für das verbaut, was in der Bibel steht, sondern auch etwas für die Irrationalität abfällt und gerne genutzt wird, eigene Weltbilder mit skurrilen Theorien zu füllen. Innerhalb solcher Theorien ist Gott als Ausdruck vielleicht noch vorhanden, dennoch verschwimmt er mehr und mehr in den fremdartigen Bedeutungsinhalten und wird zu einem bloßen Faktor innerhalb von Gleichungssystemen. Die Dekohärenz Gottes könnte man es nennen und der Mensch meint Gottes Wirken und Eigenschaften durch Forschergeist auf die Spur zu kommen. Ein Trugschluss, wie ich meine, da wir dadurch unmerklich unser Gottesbild verändern indem wir dem Verstand gestatten technisch-physikalische Modelle von Gott zu ersinnen, die nichts mit Gottes Realität zu tun haben. Natürlich gibt es das Bedürfnis Gott zu enträtseln, seit dem Sündenfall besteht sogar der Anspruch so zu sein wie Gott, doch wohin führt es? Das ist für mich die entscheidende Frage. Wir kitzeln unseren Geist mit Luftschlössern und kommen uns dabei irgendwie großartig vor. Und letzen Endes interpretieren wir nur Konstruktionen des menschlichen Geistes während wir ganz anderen Dingen nachforschen sollten.
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Markus » 25. Februar 2014, 11:48

Hallo Lester!

Es gibt eben etliche Dinge, die mit einer rein mechanischen Betrachtung nicht mehr erklärt werden können, wie zum Beispiel das Phänomen der Quantenverschränkung und der Quanteninformation. Es gibt einen übergeordneten Bereich, der in die Quantenwelt hineinwirkt oder gar Quanten erzeugt. Denn entfernte Teilchen reagieren sogut wie zeitgleich, dass heißt ohne Zeitverzug. Dies scheint Tatsache zu sein, denn die Suche nach verborgenen Größen und Parametern hat sich immer wieder als vergeblich erwiesen. Es ist auch nicht zu erwarten, dass die Wissenschaft diesebezüglich weiterkommen wird. Gerade die materialistisch eingestellte Elite der Physik müßte doch daran interessiert sein, diese verborgenen Parameter und Größen herauszufinden. Dazu sind sie aber auch 70 Jahre nach der Entdeckung der Quantenverschränkung nicht in der Lage. Es gibt auch etliche Wissenschaftler die durch die moderne Physik in die Esoterik, und in den Pantheismus gekommen sind. Als Vertreter seien Fritjof Capra oder auch Carl Friedrich von Weizsäcker genannt. Ebenso hat auch Hans-Peter Dürr eine Entwicklung in Richtung esoterisch ganzheitliches Denken gemacht. An dieser Stelle wird aber einiges mit einander vermischt und verwechselt. Denn hans-Peter Dürr ist nicht durch Zufall oder weil sie keinen anderen und besseren hatten Nachfolger von Professor Heisenberg geworden. Hans Peter Dürr hatte den Schluss gezogen, dass es im Universum ein allgegenwärtiges informatorisches Feld gibt. Information als HIntergrund des physikalisch messbaren, war seine Interpretation der Fakten. Deswegen muss aber jemand noch nicht zum Esoteriker werden. Das Problem sehe ich darin das einige Leute der Ansicht sind, sie könnten mit der "unsichtbaren Welt" und mit "Spiritimus" herumspielen. Da er ein solcher Mensch meint, da was anzapfen zu können. Übrigens bin ich der Meinung, dass es eine weltanschauliche Neutralität der Wissenschaften letztlich gar nicht gibt und geben kann. Es kommt immer darauf an, in welchen Gesamtrahmen dies interpretiert wird. Vieles ist in dieser HInsicht zu recht umstritten. Nehmen wir zum Beispiel das Wellenmodell der Quantenphysik von David Bohm. Auch er glaubte, dass die wellen, aus denen unser Universum besteht, von etwas Übergeordnetem programmiert worden wären. Ich sehe jedenfalls auch die großen und herrlichen Wunder GOTTES in der Schöpfung der kleinsten Einheiten, wie der Feinstrukturkostante. und darf wissen, dass alles durch GOTT und SEIN Wort /Informationen entstanden ist.

Liebe Grüße Markus
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Lester » 27. Februar 2014, 09:51

Hallo Markus,

die Quantenmechanik ist natürlich gewissermaßen eine Erweiterung der Erklärungsmöglichkeiten physikalischer Objekte und nicht nur das, sondern die Möglichkeit einer Erklärung überhaupt gewisser Beobachtungen. Quantenverschränkung und Quanteninformation hätte ich allerdings als Beispiele nicht gewählt, denn sie ergeben sich ja erst aus der Quantentheorie selber. Allerdings halte ich es für möglich, so wie die klassische Physik an die Grenzen ihrer Erklärungskraft kam, dass auch die Quantentheorien nicht der Weisheit letzter Schluss sind und wir daher an Phänomenen deuten, deren Parameter uns nicht vollständig bekannt sind. Aber wie auch immer, der Mensch ist kreativ und dies trifft auch auf Erklärungen zur Naturerkenntnis zu. Das wir Grenzen des Wissens aufgezeigt bekommen, davon bin ich absolut überzeugt und ebenso, dass wir diese denktechnisch nicht erfassen und daher nicht überschreiten können. Erst das 'Schauen', wie es in der Bibel angekündigt wird, wird uns die Begrenzheit unserer ans Gehirn gebundenen Auffassungmöglichkeit vor Augen führen.
Ich glaube auch, wie du, das eine weltanschauliche Neutralität in den Wissenschaften nicht gegeben ist. Überhaupt stehe ich den Wissenschaften mit allergrößtem Mißtrauen gegenüber, die menschliche Natur ist einfach zu fehleranfällig für subjektive Sichtweisen. Ohne Frage kann einen die Physik oder allgemeiner gesagt, die Wissenschaft in den Bann ziehen, sehe aber auch die Nachteile einer frühzeitigen Festlegung auf materielle Vorgänge. Das 'Aufweichen' einer rein mechanischen Sichtweise durch die Quantentheorie hat zwar den Horizont erweitert, dennoch führt es das Bewußtsein in die Irre, indem es das Unerkennbare als vorläufig ansieht und nur bessere sprich vollständigere Theorien anstrebt. Der Pflock einer Gottlosigkeit wird dadurch nur fester eingetrieben.
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Markus » 6. März 2014, 16:43

Hallo Lester!

Es gibt viele Phänomene die nur dann einen Sinn machen, wenn man eine übernatürliche Erklärung annimmt. Wissenschaftler tun gewöhnlich alles um ein materielles mechanisches Weltbild beibehalten zu könnnen. Ich denke, dass die Wissenschaft der Physik von ihrem Wesen her zunächst ganz und gar auf die Erforschung materieller Objekte und ihrer Wirkungen bezogen war.

Eigentlich hat es mit der Chemie angefangen, denn dort geht es darum, woraus die Welt besteht. Also aus chemischen Verbindungen, die in einer bestimmten Ordnung diese Welt ausmachen. Die klassische Physik beschäftigt sich mit den Kräften und Wirkungen, welche von Objekten ausgelös werden. Die moderne Physik hat herausgefunden, dass die Objekte selbst gewissermaßen aus Kräften und Wirkungen, eben aus Energie besteht. Nach meinem Verständnis ist die bereits ein HInweis, auf EINEN SCHÖPFER, DER immaterielle und materielle Wirkungen veranlaßt.

Von daher gehe ich davon aus dass die Quantenphysik und die Quantenmechanik ebenso auf etwas über uns hinausreichendes hinweist. Übrigens will Anton Zeilinger sogar das Experiment der Quantenverschränkung auf sehr weit entfernte Quasare ausdehnen. Sollte dabei erneut bewiesen werden, dass auch über diese riesigen Entfernungen, Informationen zeitgleich übertragen werden, so gibt es überhaupt keine verborgenen Parameter. Es muss einen von der Physik unerreichbaren Bereich geben, aus dem die Wirkungen in dieser Raumzeit erzeugt werden.

Dies weist für mich auf die unsichtbare Welt hin. Dazu die unsichtbare Welt zu differenieren reicht dies natürlich nicht aus. Vielleicht ist die Quantenverschränkun auch ein Irrtum, sollte dies so sein, so ist und bleibt GOTT denoch DER SCHÖPFER der Physik, wie auch der unsichtbaren himmlischen Welten, die ja von geistiger Beschaffenheit ist, und keine Physik in unserem Sinne kennt.

Liebe Grüße Markus
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Annamaria » 27. März 2014, 11:11

Ich finde es nicht schlimm, der Existenz Gottes auf verschiedenen Wegen nachzugehen. Mathematiker tun es eben auf ihre Weise. Nur weil ich die Formeln nicht verstehe, muss es doch nicht falsch oder schlecht sein. Vielleicht kann man einfach verschiedene Herangehensweisen nebeneinander stehen lassen und akzeptieren? Ich denke mir, das wäre im Sinne des Schöpfers? Der uns ja die Möglichkeit erst gibt, mit verschiedenen Mitteln uns Seiner Existenz anzunähern? Ich schreibe das als Laie der Wissenschaft und Laie des Glaubens.
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