GOTT und Quantenmechanik

Austausch zu Fragen bzgl. wahrem Gott und anderen Göttern

GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Markus » 11. Februar 2014, 17:37

GOTT und Quantenmechanik.

Schlussfolgerungen aus den gesicherten Experimenten der Quantenmechanik für Philosophie und Theologie

Der folgende Artikel ist einem Beitrag von Dr. Carsten Linke mit dem Titel 2+2=5 über die Quantenmechanik und deren Konsequenzen entnommen worden, welche dieser in seinem persönlichen Blog im Dezember 2013 veröffentlicht hat. Wer den Artikel nachlesen möchte kann ihn auf der auf der Webseite von „Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaft“ nachlesen, wenn man nach den Autoren der Beiträge guckt. Ich zitiere aus dem Artikel einen Auszug

„Die Folgen für unser Weltbild können nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Quantenmechanik lehrt, dass die realen Dinge, einschließlich uns selbst, so wie Raum und Zeit ursächlich dem geistigen Bereich entstammen. So hat Hans-Peter Dürr, der Nachfolger auf dem Lehrstuhl Heisenbergs in München treffend formuliert: „Materie ist nichts als geronnener Geist.“

Dieser allumfassende geistige Bereich wird heute als quantenmechanische Potentialität bezeichnet. Es ist der epistemologische Teil der Wirklichkeit, während der ontologische Teil der Wirklichkeit unsere faktisch-objektive Realität ist, objektiv und lokal.

Die Potentialität ist ausschließlich mathematisch gegeben. Sie ist nicht materiell und trotzdem keine Fiktion. Sie ist wirklich weil sie wirkt. Ihr Möglichkeitsspektrum ist unbegrenzt.

Sie ist immer die primäre Ursache für die Wirkungen in unserer Realität. Vorstellen kann man sich die Potentialität nicht, aber man kann mathematisch in sie eindringen und zwar mit den Wellenfunktionen der Schrödinger- Gleichung oder mit den komplexen Hilbert Operatoren Heisenbergs.

Es ist leider schwierige Mathematik, die ein jahrelanges Studium voraussetzt. Verwertbare Ergebnisse kann man nur dann erreichen, wenn sich die komplexen Berechnungen zu Aussagen im reellen Zahlenraum reduzieren lassen. Die vorher genannten quantenmechanischen Verschränkungen sind nur durch diese Mathematik beschreibbar und werden verständlich. Wirkliches Verstehen ist damit nicht gemeint, denn man kann sich die für den Menschen transzendente Potentialität nicht vorstellen.

Analoges gilt für den Übergang von den kohärenten quantenmechanischen Wellen der Potentialität in reale Materie, den man Dekohärenz nennt. Dekohärenz tritt ungewollt permanent ein oder gewollt durch Messprozesse.

Die Quantenmechanik lehrt, dass es eine allumfassende unendliche Potentialität gibt, aus der hier alles Sein hervorgeht. Dieses Weltbild hat für unsere Realität einen Zeitpfeil ist nicht deterministisch und kann auch kausal nicht geschlossen sein, da die letzten Ursachen immer in der quantenmechanischen Potenzialität liegen, die ja nicht Teil unserer Realität ist.

Soweit der Artikel. Carsten Linke führt dann noch die folgenden Bücher als Quellen an.





Quellen:

Mythos Determinismus von Professor Brigitte Falkenberg, erschienen 2012 ISBN 976-3-642-25095-2

Die Wahrheit und das Leben von Dr. Hans-Jürgen Fischbeck, erschienen 2005 ISBN 3-83-16-0482-7

Ist die Philosophische Theologie am Ende? Von Dr. Habil. Peter Kleinert erschienen 2013 ISBN 978-3-955-38-006-9

Versteckte Wirklichkeit von Professor Dr. Lothar Schäfer erschienen 2004 ISBN 978-3-7776-1308-6

INFINITE POTENTIAL von Professor Dr. Lothar Schäfer, erschienen 2013 ISBN 978-0-307-98596-8


Ich selbst bin zwar absoluter Laie finde sie jedoch sehr interessant und faszinierend, da sie die Möglichkeit bieten auf GOTT als absoluten Urheber zurück zuschließen. Von daher füge ich nun ein paar Gedanken hinzu.

Die Quantenrealität unseres Universums wird durch ein abstraktes und unendliches Potential verursacht. GOTT ist schließlich in SEINEM ganzen Wesen nichts als GEIST. . Es kann davon ausgegangen werden, dass es neben der Quantenrealität unseres Universums, auch noch die Quantenwirklichkeit der himmlischen Herrlichkeit und der himmlischen Wohnungen gibt und dass sie ebenfalls auf ein abstraktes und unendliches Potential zurückzuführen ist. Der letztendliche Inhaber aller Potentialität ist GOTT, DER in SEINEM innersten Wesen des reinsten Bewusstseins ein unendliches Potential ist, um damit zunächst Gedanken und Wirkungen hervorzubringen. Dies bedeutet, dass GOTT in SEINEM tiefsten Wesen ein unendliches Bewusstsein ist, ausgestattet mit unendlichen Möglichkeiten für Gedanken, Wirkungen. GOTT schöpft aber stets nur eine Teilmenge der absolut unendlichen Möglichkeiten aus, die in IHM vorhanden sind. Was die Zeit betrifft, so könnte GOTT ewig zeitlos und ewig zeitlich zugleich sein.

Hier eine gedankliche Erörterung. GOTT könnte den ersten Teil SEINER Gedanken schon von Ewigkeit gehabt haben und gleich zur Ausführung gebracht haben, den zweiten Teil SEINER Gedanken könnte GOTT zwar seit von Ewigkeit her gehabt haben, aber erst in der Zeit zur Ausführung gebracht haben, den dritten Teil SEINER Gedanken könnte GOTT erst während der Zeit gedacht und sie zur Ausführung gebracht haben und den fünften Teil SEINER Gedanken sind die Gedanken die GOTT jemals auch in aller Zukunft denken wird, und die ER zur Ausführung bringen wird. Und der sechste Teil SEINER Gedanken, sind diejenigen, die GOTT niemals denken wird und die reinste und unendliche Potentialität bleiben.

Eine andere Sichtweise wäre, dass GOTT von Ewigkeit her alle Gedanken gehabt hat und dass sie alle in der Zeit zur Ausführung kommen. GOTT ist zwar ein unendliches Potential für Gedanken und deren Verwirklichung, aber
von Ewigkeit ist der Teil des Potentials gegeben, der in Gedanken verwandelt wird. Der andere Teil des unendlichen Potentials wird nie in Gedanken umgewandelt, sondern ist und bleibt einfach die unendliche und unversiegbare Quelle in GOTT aus der ER alle SEINE Gedanken hervorgeholt hat.

Liebe Grüße Markus
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon BC Editor » 14. Februar 2014, 12:48

Lieber Markus
Markus hat geschrieben:Der folgende Artikel ist einem Beitrag von Dr. Carsten Linke mit dem Titel 2+2=5 über die Quantenmechanik und deren Konsequenzen entnommen worden, welche dieser in seinem persönlichen Blog im Dezember 2013 veröffentlicht hat.

dieser Titel sagt schon einiges aus .... ;)
Markus hat geschrieben:Es ist leider schwierige Mathematik, die ein jahrelanges Studium voraussetzt. Verwertbare Ergebnisse kann man nur dann erreichen, wenn sich die komplexen Berechnungen zu Aussagen im reellen Zahlenraum reduzieren lassen. Die vorher genannten quantenmechanischen Verschränkungen sind nur durch diese Mathematik beschreibbar und werden verständlich. Wirkliches Verstehen ist damit nicht gemeint, denn man kann sich die für den Menschen transzendente Potentialität nicht vorstellen.

"...werden verständlich. Wirkliches Verstehen ist damit nicht gemeint, denn man kann sich die für den Menschen transzendente Potentialität nicht vorstellen" ... die Aussage sagt mir dann den Rest ;)

Ich habe nach einmaligem Durchlesen mehr als genug von dieser "hochwissenschaftlichen Rederei", die doch in sich selbst -- vgl. die 2 zitierten Teile des Artikels -- bereits kundtut, was man von ihr eigentlich halten sollte ... nämlich nicht viel! Es scheint sehr offensichtlich, dass da mal wieder versucht wird, Dinge ohne Einbeziehung Gottes zu erklären ... und obwohl die Herrschaften doch eigentlich merken sollten, dass dies eben nicht wirklich geht, beharren sie trotzdem darauf und schwafeln den Lesern den Kopf zu, so dass vielleicht viele Leser gar den klaren und deutlichen Widerspruch und "Schwachsinn" übersehen und von den vielen gewaltigen Eindruck machenden Fachbegriffen so beeindruckt sind, dass sie zwar immer noch nicht verstehen, was eigentlich ausgesagt wurde, aber dem Autor trotzdem "zustimmen", weil der ja so gelehrt ist ...
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Markus » 18. Februar 2014, 12:25

Hallo Wolfgang!

Carsten Linke ist vom Fach und ist selbst Plasmaphyisiker, und redet nicht wie ich als Laie darüber. Außerdem ist Carsten Linke weder Esoteriker, Mystiker, noch Materialist. Leider ist Carsten Linkem ein Trinitarier, aber ansonsten kann ich an dem Artikel nichts schlimmes finden. Was die Quantenmechanik betrifft, so rede ich sicher wie der Blinde von der Farbe, aber ein ehemaliger Freund, der Kernphysik studiert hat, meinte schon in den 90 iger Jahren, dass die Quantenmechanik die gesichtertste Erkenntnis ist, welche die Wissenschaft zu bieten hat.

Zum Beispiel ist die Verschränkung von einander entfernter Objekte ein unerklärliches Phänomen, welches nur dann überhaupt sinnvoll erklärt werden kann, wenn man eine weitere oder sogar mehrere übergeordnete Dimensionen annimmt.

Zitat aus dem Artikel von Carsten Linke: "Verschränkung ist eine von Schrödinger auch im Jahre 1935 gefundene quantemechanische Eigenschaft, bei der mehrere Teilchen über beliebig große Entfernungen verbunden bleiben können, dabei ihre Eigenindividualität verlieren und nur als überlagertes Wellenpaket in Form einer ausgedehnten größeren Einheit in Erscheinung treten. Führt man eine Messung durch, so gewinnen alle Teilchen instant ihre Eigenindividualität zurück, mehr noch man kennt plötzlich Eigenschaften der anderen Teilchen, obwohl an ihnen keine Messungen durchgeführt worden sind. "Spukhafte Fernwirkung" nannte Einstein diesen Effekt, den er als absurd ablehnte. Einstein irrte: Heute ist diese Fernwirkung über zig Kilometer experimentel nachgewiesen und Anton Zeilinge will versuchen den Verschränkungs- Effekt von der Erde bis zur Raumstation ISS zu demonstrieren.

NIels Bohr hat auf das EPR Papier von Schrödinger sehr schnell geantwortet, bei dem Einsteins Relativitätsverständnis kritisiert wurde. Bohrs Reputation war in Fragen der Quantenmechanik derart groß, dass die Physiker ihm folgten und EPR wurde sogut wie nicht mehr diskutiert. Außerdem bestand damals auch die Ansicht, dass die Quantenverschränkung nur eine mathematische Marotte war, also nicht real. Einstein hatte aber solange er lebte, das Gefühl bezüglich der EPR nie richtig verstanden worden zu sein.

Die Situation änderte sich schlagartig, als der irische CERN- Physiker John Bell den Versuch unternahm endlich die gesuchten verborgenen Parameter für die Quantenmechanik zu finden. Ihm war klar, dass die Verschränkung keine mathematische Marotte war, sondern essentiell zur Quantenmechanik gehörte, so wie es Erwin Schrödinger auch sah. Zu seiner großen Überraschung entdeckte Bell, dass die Quantenmechanik niemals im Sinne Einststeins Lokal gemacht werden kann. Bell formulierte in einer scharfen Überlegung Ungleichungen, die eine lokale Theorie erfüllen muß. Es ist sehr leicht zu zeigen, dass die Bellschen Ungleichungen nicht erfüllt. Fazit: Die Quantenmechanik kann nicht lokal gemacht werden und passe nicht ins objektive reale Weltbild. Damit begann aber ein großes Dilemma. Ist das objektiv real lokale Weltbild weiterhin haltbar und die Quantenmechanik ist total falsch, dann müsste man noch einmal von vorne beginnen, was Angesichts des Siegeszuges der Quantenmechanik schwer vorstellbar war. Oder ist das objektiv real lokale Weltbild nicht das Non-Plus Ulltra und muss seinen Platz an die Quantenmechanik abtreten, was damals noch schwer vorstellbar war. Dies ist eine philosophische Fragestellung, die nicht durch Nachdenken, sondern nur durch Experiment gelöst werden kann. Schon John Bell schlug solche EPR Experimente vor, die aber erst jahrzehnte später mit der erforderlichen Genauigkeit gemacht werden konnten. Von Alain Aspeckt 1981 und Wiederholungen mit varierenden Randbedingungen, in den Folgejahren durch viele Laboratorien mit immer größerer Präzision bis zu Anton Zeilingers Ergebnisssen heute. Die Quantenmechanik hat bei all diesen EPR experimenten gesiegt. Im Jahr 2007 wurde von Anton Zeilinger die Restunsicherheit um 80 Größenordnungen kleiner als die Sicherheit abgeschätzt. Für mich (Carsten Linke) bedeutet dies Faktensicherheit, die endgültigen Charakter hat.

Damit ist das objektiv lokal reale Weltbild als oberste Leididee im Popperschen Sinne widerlegt und durch das Weltbild der Quantenmechanik verdrängt worden. Das muss man heute als Fakt hinnehmen und daraus Konsequenzen ziehen. Zu sagen, es handele sich nur um eine Deutung der Quantenmechanik ist nicht richtig. Der Quantenwissenschaftler Bernhard Espagnat formuliert dann auch.

"Jeder der sich eine Vorstellung von der Welt zu machen sucht und von der Stellung des Menschen in der Welt, muss die Errungenschaften und die Problematik der Quantentheorie einbeziehen, mehr noch er muss sie in den Mittelpunkt seines Fragens stellen."

Soweit Carsten Linke.

Die einzige Lösung dafür ist eine Steuerung der Quanten durch Information aus der unsichtbaren Welt und somit aus dem Bereich der Potentialität heraus.

Wenn ich es richtig verstehe, dann besteht alles aus Wellen und diese Wellen sind verborgen und sind zugleich eine Art von Informations-Potenzial, welches Materie und damit Quanten hervorzubringen vermag an den Stellen wo sich die Wellen scheinbar überlagern. Von diesem Gedanken her kann man schließen, dass GEIST und damit GOTT der Ursprung aller realisierten Phänomene ist ob sie nun Teil der unsichtbaren und geistlichen Welt oder Teil der sichtbaren und physchen Welt sind.


Liebe Grüße Markus
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon BC Editor » 18. Februar 2014, 12:53

Hallo Markus,

all diese Dinge erscheinen mir Annahme über Annahme und Vermutung über Vermutung, dann wird eine Annahme durch die andere "bewiesen", gleichzeitig dann aber doch gesagt, dass man andererseits bestimmte Dinge doch nicht nachweisen kann ... etc etc
Ich komme da nicht mit ...
Herzliche Grüße und Gottes Segen

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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon BC Editor » 18. Februar 2014, 13:11

Hallo Markus
Markus hat geschrieben:Wenn ich es richtig verstehe, dann besteht alles aus Wellen und diese Wellen sind verborgen und sind zugleich eine Art von Informations-Potenzial, welches Materie und damit Quanten hervorzubringen vermag an den Stellen wo sich die Wellen scheinbar überlagern. Von diesem Gedanken her kann man schließen, dass GEIST und damit GOTT der Ursprung aller realisierten Phänomene ist ob sie nun Teil der unsichtbaren und geistlichen Welt oder Teil der sichtbaren und physchen Welt sind.

wie ich bereits erwähnte, scheinen diese Wissenschaftler leider von vornherein nicht an die Existenz Gottes im biblischen Sinn zu glauben bzw. diese überhaupt in die Überlegungen einzubeziehen. Es ist auch biblisch offensichtlich, dass es eine Möglichkeit der Einwirkung Gottes (der GEIST ist) mittels Energie aus diesem geistlichen Bereich auf die irdische, materielle Welt gibt. In welcher Weise nun diese Einwirkung konkret geschah (etwa um die physische Welt überhaupt hervorzubringen) und geschieht, hat Gott nicht konkret oder direkt offenbart. Auch ist klar, dass diese Energie Gottes aus dem geistlichen Bereich wesentlich mächtiger ist als das, was dann an Energie in der materiellen Welt verfügbar ist bzw. vom Menschen und/oder anderen Geschöpfen in der materiellen Welt genutzt werden kann. Die Möglichkeiten des Bereichs Gottes (der geistlichen Welt) übersteigen natürlich die Möglichkeiten der irdischen Welt gewaltig.
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Markus » 19. Februar 2014, 12:01

Hallo Wolfgang!

Viele Wissenschaftler sind zweifellos Atheisten, die eigentlich gar nicht zu lassen können, dass GOTT /bzw. GEIST einen Fuß in der Tür hat. Einige Wissenschaftler haben eine Geisteshaltung, die so aussieht teilweise so aufgebaut, dass GOTT um jeden Preis raushalten zu müssen. Was die Möglichkeit einer transzendenten über uns stehenden Wirklichkeit besteht, so gibt es aber nicht wenige, die hinter dem Universum eine abstrakte Kraft sehen, die man dann auch GOTT nennt. So hat auch Max Planck durchaus an einen GOTT als geistigen Urgrund geglaubt hat. Auch Werner Heisenberg und Erwin Schrödinger hatten wohl ähnliche Positionen. Max Born und Pascal Jordan waren vermutlich gläubige Katholiken. Der in dem Artikel erwähnte Anton Zeillinger glaubt ebenso an GOTT. Ist wahrscheinlich von seiner Herkunft auch Katholik. Der Prominente Astro Physiker Harald Lesch ist ebenfalls ein an GOTT Gläubiger Wissenschaftler, der immer wieder auf die Grenzen dessen hinweist, was Wissenschaft überhaupt zu leisten vermag. In evangelikal christlichen Kreisen war der Mathematiker und Physiker Hans Rohrbach ziemlich bekannt. Er sprach schon in den 60 und 70 Jahren davon, dass das gesamte Universum ein riesiges Feld aus Schwingungen darstellt, in dem sich aus unerklärlichen Gründen, Schwingungen überlagern und zu Energieballen verdichten. Diese Erkenntnis besteht im Grundsatz bis heute Eine weitere Erkenntnis der letzten Jahrzehnte besteht darin, nicht wenige mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt sind, dass Information der Ursprung aller Teilchen, von Energie und Masse ist. Man hat erkannt, dass es einen allgegenwärtigen Bereich oder eine allgegenwärtige Dimension gibt, die ein Pool der Möglichkeiten darstellt, aus der Informationen kommen und dann auch realisiert werden. Natürlich sagt, man oder wagt es nicht zu sagen, dass es GOTT selbst ist, DER als reiner GEIST hinter den Informationen des Quantenreichs steckt und DER durch SEINEN wirksamen Geist die materiellen und energetischen Objekte hervorbringt. Ich denke allerdings auch, dass die geistliche Welt, die GOTT durch SEINEN wirksamen Geist hervorgebracht hat, erstens anders und zweitens umfassender und drittens auch GOTT in einem gewissen Sinn viel näher ist als die materielle Welt der Quantenobjekte. Schließlich handelt es sich dabei um die himmlischen Wohnungen, die wir einst in der herrlichen Gegenwart GOTTES genießen dürfen.

GOTTES Möglichkeiten gehen wie Du auch schon erwähntest, weit über die Erzeugung von materiellen Quanten Objekten hinaus. Für mich wird hier erkennbar, wie unendlich gewaltig, und wie allgegenwärtig und wie allvermögend unser GOTT ist.

Durch die oben angedeuteten Erkenntnisse (allgegenwärtiger Informationsraum, welcher oft mit allgegenwärtiger Vakuumenergie oder mit der 0 Punktenergie gleich gesetzt wird, meinen nun aber nicht wenige sie hätten nun auch Zugriff auf den Bereich des unendlichen Potentials von Energien und des göttlichen Bewusstseins. Da spricht man davon, unerschöpfliche Energie anzapfen zu können oder meint mit seinem Bewusstsein irgendwie mit dem großen unendlichen Bewusstsein verbunden zu sein, oder ein Teil desselben zu sein, oder sogar göttlich zu sein. Aus diesem Grund blüht der Markt der Esoterik so stark in unserer Zeit. In Wirklichkeit bleiben die informatorischen Wellen den Forschern verborgen, nur ein Teil der Auswirkungen, kann von den Menschen festgestellt werden.

Vor einigen Jahren war es sehr modern, zu glauben, dass durch Quantenfluktuationen jederzeit ein neues Universum entstehen könnte und dass solche dauernd stattfinden würden. Aber in Wirklichkeit ist selbst der bekannte Casimir-Effekt kein endgültiger Beweis dafür, dass einfach so aus dem „Nichts“ Teilchen entstehen können. Letztlich kann dieser Effekt auch rein innerhalb der materiellen Welt erklärt werden.

GOTT steht als Urgrund, Urquell und absolutes Zentrum von allem was ist jedenfalls über aller Schöpfung, sei es nun die sichtbare und materielle Welt, oder die viel schönere und geistlichere, himmlische Sphäre, in welche wir nach unserem irdischen Leben mit dem geistlichen Körper gelangen, den GOTT uns geben wird. Zur Ehre SEINES Namens.

Liebe Grüße Markus
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon BC Editor » 19. Februar 2014, 22:16

Hallo Markus,

mein Problem bzgl. dieser Thematik fängt schon damit, dass mir keiner so recht erklären kann, was eigentlich "Quanten" sind .... was sind denn "Quanten"? und wieso "Quanten" und nicht irgendein anderer Begriff "Teilchen", "Elemente", o.ä. ?
Herzliche Grüße und Gottes Segen

Wolfgang Schneider
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Markus » 20. Februar 2014, 11:18

Hallo Wolfgang!

Ich fasse mal mein geringes Wissen über Quantenzusammen.

Was sind eigentlich Quanten?

Quanten sind die kleinsten und leichtesten physikalisch bekannten Objekte bzw. Teilchen. Sie kommen immer in bestimmten Mengen/Portionen von Energiepaketchen vor und existieren nie für sich allein. Es gibt Lichtquanten, die keine Ruhemasse haben und es gibt Materiequanten, die eine Ruhemasse haben. Was unterhalb des Planckschen Wirkungsquantum (der Planck-Energie) liegt und. Was kleiner als das Plancksche Wirkungsquantum ist, kann nicht mehr gemessen oder registriert werden

Die Größe eines einzelnen Quants liegt bei 10 hoch minus 35 Meter, also 0, 00000000000000000000000000000001 m. Die Energie eines Quants beträgt 10 hoch minus 42 Joule
also 0. 000000000000000000000000000000000000001 Joule Alle Masse und alles Licht im Universum bestehen aus Quanten. Quanten sind also kleinste Paketchen aus Energie.

Wie entstehen Quanten?
Aufgrund von Überlagerungen von räumlichen Schwingungsfeldern (Quantenfeldern). Wäre eine Antwort. In den Experimenten verhalten sich Teilchen wie Wellen, und Wellen wie Teilchen. Die Standarterklärung der Physiker ist, dass man gar nichts dazu sagen kann, ob ein Quant letztlich Welle oder Teilchen ist. Dies würde ein Quant, aber auch andere Teilchen wären etwas zwischen Teilchen und Welle.

Liebe Grüße Markus
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Shoshanyah » 20. Februar 2014, 12:09

Lieber Markus

Hab dank für deine kurzgefasste Aufklärung über Quanten!
Nun habe auch ich endlich eine kleine :idea: wovon du sprichst ... ;)
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Re: GOTT und Quantenmechanik

Beitragvon Markus » 20. Februar 2014, 12:52

Hallo Susanna!

Tut mir leid, wenn ich die Dinge so wenig erklärt habe und Begriffe gebraucht habe, die Du und vielleicht auch andere nicht vestehen konnten. Ich beschäftige mich hin und wieder mit dem Thema und suche nach interessanten Informationen im Spannungsfeld zwischen Glaube, Theologie, Wissenschaft, Naturwissenschaft und Physik. Daher schaue ich schon mal bei entsprechenden Seiten vorbei. Es gibt im Internet die Seite Dialog zwischen Theologie und Wissenschaft und über einen Link kommt man dann auf den Blog des Plasmaphysikers Dr. Carsten Linke. Für mich wird hier die unvorstellbare Größe DES SCHÖPFERS deutlich.

Denn das ganze Universum besteht aus diesen kleinsten Energiepaketchen, alle Elektronen, alle Quarks, alle Protonen, Neutronen und auch alle anderen Teilchen die es gibt. Das beobachtbare Universum soll einen Durchmesser von 27 Milliarden Lichtjahren (ein Lichtjahr sind 9,4 Billionen km) haben und die Masse wird auf zwischen 10 hoch 52 bis 10 54 kg geschätzt. Due bedeutet jeweils eine 1 der 52 Nullen folgen in Kg oder eine 1 mit 54 Nullen folgen in kg.

Also 10. 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 kg

oder 1 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 kg

Rechnet man all dieses nach der Formel von Einstein Energie gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit in Energie um, so ergeben sich Watttsekundenwerte von 10 hoch 70 Stellen oder 10 hoch 72 Stellen. 1 Watt sekunde entspricht etwa der Leistung die erbracht werden muss um 100 Gramm in einer Sekunde 1 Meter hoch zu heben.

Soweit ein kleiner Überblick was unser SCHÖPFER und VATER allein schon was die sichtbare und materielle Dimension angeht geschaffen hat.

Liebe Grüße Markus
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