GOTT, das biblische Weltbild und die moderne Physik

Austausch zu Fragen bzgl. wahrem Gott und anderen Göttern

GOTT, das biblische Weltbild und die moderne Physik

Beitragvon Markus » 5. Februar 2013, 12:23

Hallo zusammen!

Im Jahre 2010 erschien das Buch: Das Urwort Untertitel Die Physik GOTTES, welches der Quantenphysiker, Quantenmediziner und Mystiker Michael König verfasst hat. Im Internet habe ich mir einen Videovortrag von Michael König unter dem Thema:"Die Evolution des Bewusstseins aus quantenphysikalischer Sicht", in welchem er über das Thema referriert hatte, angehört und war sehr beeindruckt davon. Obwohl es einige (esoterische und weltanschauliche Dinge) gibt, in welcher ich König nicht zu folgen vermag, halte ich seine Grundgedanken für sehr interessant und lehrreich für wissenschaftlich interessierte Laien. Daher fasse ich in meinen Worten zusammen, was ich dem Vortrag entnommen habe

Das Elektron ist ein Informationspeicher, welches aus dem Hyperraum(Himmel) Information empfängt bzw. empfangen hat oder empfangen kann. Der Hyperraum wird von etlichen Physikern und eben auch von Michael König aus der rätselhaften Quantenverschränkung bzw. Fernwirkung geschlussfolgert. Weil immer wieder bewiesen wurde, dass Informationsübertragung viel schneller als Lichtgeschwindigkeit stattfindet, aber im Universum nach den Gesetzen der Physik nichts schneller sein kann als Lichtgeschwindigkeit ca. 300 000 km/sek, muss es ein Jenseits, bzw. einen Hyperraum(Himmel)geben. Dieser Hyperraum/Himmel ist ein Informations, Energiespeicher, und Liebespeicher aus dem das Unversum alles empfängt.

Es ist nun eine weitere Schlussfolgerung, dass es für die sich im Hyperraum befindende Energie, für die sich im Hyperraum befindliche Liebe und für die im Hyperraum befindliche Information eine unendliche Quelle geben muss, ein höheres Bewusstsein von unendlicher Intelligenz, im Zentrum des Universums, aus welcher alles entspringt und diese absolute Quelle von Energie, Liebe und Information ist GOTT. Michael König ELI nennt GOTT ELI. Denn GOTT selbst besteht aus Energie, Liebe und Information, bzw. aus Gedanken und Licht und kann daher Energie, Liebe und Licht aus sich hervorbringen und ausströmen lassen

Im Zentrum des Hyperraums befindet sich die Quelle aller Energie(Licht), aller Liebe und aller Information, die wir GOTT nennen. Dieser Hyperraum wird von GOTT ohne Zeit, aufgepannt und sozusagen erschaffen. Der von GOTT aufgespannte und geschaffen und Hyperraum(HImmel) soll von sehr hoher Symetrie sein. Dort befinden sich dann auch die himmlischen Geister und Engel. Das Bewusstsein der Menschen steht etwa genau zwischen dem unsichtbaren Bereich des Hyperraums und dem materiellen Universum.

Liebe Grüße Markus
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Re: GOTT, das biblische Weltbild und die moderne Physik

Beitragvon Josua » 2. März 2013, 16:32

Markus hat geschrieben:Hallo zusammen!

Das Elektron ist ein Informationspeicher, welches aus dem Hyperraum(Himmel) Information empfängt bzw. empfangen hat oder empfangen kann. Der Hyperraum wird von etlichen Physikern und eben auch von Michael König aus der rätselhaften Quantenverschränkung bzw. Fernwirkung geschlussfolgert. Weil immer wieder bewiesen wurde, dass Informationsübertragung viel schneller als Lichtgeschwindigkeit stattfindet, aber im Universum nach den Gesetzen der Physik nichts schneller sein kann als Lichtgeschwindigkeit ca. 300 000 km/sek, muss es ein Jenseits, bzw. einen Hyperraum(Himmel)geben. Dieser Hyperraum/Himmel ist ein Informations, Energiespeicher, und Liebespeicher aus dem das Unversum alles empfängt.

Es ist nun eine weitere Schlussfolgerung, dass es für die sich im Hyperraum befindende Energie, für die sich im Hyperraum befindliche Liebe und für die im Hyperraum befindliche Information eine unendliche Quelle geben muss, ein höheres Bewusstsein von unendlicher Intelligenz, im Zentrum des Universums, aus welcher alles entspringt und diese absolute Quelle von Energie, Liebe und Information ist GOTT. Michael König ELI nennt GOTT ELI. Denn GOTT selbst besteht aus Energie, Liebe und Information, bzw. aus Gedanken und Licht und kann daher Energie, Liebe und Licht aus sich hervorbringen und ausströmen lassen

Im Zentrum des Hyperraums befindet sich die Quelle aller Energie(Licht), aller Liebe und aller Information, die wir GOTT nennen. Dieser Hyperraum wird von GOTT ohne Zeit, aufgepannt und sozusagen erschaffen. Der von GOTT aufgespannte und geschaffen und Hyperraum(HImmel) soll von sehr hoher Symetrie sein. Dort befinden sich dann auch die himmlischen Geister und Engel. Das Bewusstsein der Menschen steht etwa genau zwischen dem unsichtbaren Bereich des Hyperraums und dem materiellen Universum.

Liebe Grüße Markus


Hallo, Markus,
ist ja hoch interessant, was die moderne Wissenschaft heute so alles "herausfindet"...
Aber wozu braucht das ein Gläubiger?

Man kann den "Hyperraum" der Physiker nicht einfach mit dem "Himmel" der Bibel gleichsetzen. Das sind zwei völlig verschiedene Vorstellungen, wobei der fiktive Begriff "Hyperraum" bloß Tür und Tor für unnüchterne Spekulationen öffnet. Oder meinst du wirklich, dass man "Gott" und den "Himmel" einfach so aus mathematischen Vorstellungen und Gleichungen ableiten könnte?
Schon der berühmte Mathematiker P.Pascal musste eines Tages erkennen: "Der Gott der Bibel ist nicht der Gott der Philosophen". Würden das nur die modernen Physiker auch so sehen und auch die Mystiker mit ihrer pantheistischen Gottesvorstellung...

Das wäre natürlich der Traum des gottfernen Menschen, dass er Gott nach seinen Vorstellungen in irgendeine Formel oder ein Konzept pressen könnte.
Die abgefallenen Juden haben das mit ihrer Kabbala versucht und deren Mystik scheint nicht nur die Medien, sondern immer mehr auch die Naturwissenschaften zu infiltrieren: "Das mystische Weltbild der mathematischen Wissenschaften." Aber das endet schließlich in der finsteren Welt des Okkultismus. Erleben wir eine Renaissance des Mittelalters in neuem Kleid?
Ich glaube, dass all dies zum satanischen Programm "endzeitlicher Verführung" gehört...

Mir fällt jedenfalls auf, dass sich immer mehr esoterisches Gedankengut in unseren Bildungsstätten einnistet. Ist der Okkultismus auch in der Wissenschaft auf Eroberungsfeldzug - bloß getarnt mit dem wissenschaftlichen Vokabular unserer Zeit?

Der Antichrist bereitet sichtbar seine Bühne auf allen Ebenen unserer Existenz. Und die Wissenschaft ist sein besonderes Steckenpferd, da er die Menschen mittlerweile so weit in seinen Bann gezogen hat, dass sie etwas nur dann glauben wollen, wenn es von der Wissenschaft "bestätigt" wird. Die Wissenschaftshörigkeit der Menschen kennt wohl keine Grenzen mehr, dass man sich sogar an die Bibel mit dem "naturwissenschaftlichen Seziermesser" heranmacht.
Aber das ist von vornherein schon zum Scheitern verurteilt, da die Bibel "geistlich beurteilt werden muss" (1.Kor 2,14). und das kann der natürliche Mensch eben nicht - selbst wenn es ein Einstein oder Steven Hawkins wäre - sie bleiben in ihrer finsteren Welt stecken...
Gott hingegen ist "Licht" einer anderen Dimension - Licht, das sich nicht als "Welle und Teilchen" darstellen lässt (das wäre wiederum nur "materielles" Licht). Hier müssen wir einfach genau unterscheiden...
Wir scheinen bei solchen Diskussionen immer wieder zu vergessen, dass Gott sich ja in einem (auch für Wissenschaftler!) unzugänglichem Licht (1.Tim6,16) befindet und sich damit vor jedem noch so hochtrabenden menschlichen Gedankenmodell verbirgt.

Himmel ist der Bereich Gottes, der von der materiellen Schöpfung unabhängig ist - denn Gott hat ja auch ohne Schöpfung bereits existiert.
"Raum und Zeit" bekommen ja erst Sinn durch die Schöpfung. Und damit ist alles, was wir heute in physikalische Formeln und Begriffe kleiden können, aus messbaren Experimenten abgeleitet, bzw. durch Analogieschlüsse aus bereits bekannten Phänomenen unseres materiellen Universums.
Der Begriff "Hyperraum" ist bloß ein abstraktes mathematisches Gedankenmodell, das eher mit dem "Science Fiction-Himmel" aus Alice Wunderland harmoniert als mit dem Himmel der Bibel. Es lässt sich mit solch hypermodernen Begriffen zwar viel Eindruck schinden, aber tut man der Bibel damit einen guten Dienst, wenn sie auf das spekulative Niveau von abstrakten Wissenschaften "heruntergezogen" wird:
"Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege nicht meine Wege..." (Jes 55,8)
"die Himmel und der Himmel Himmel können dich nicht fassen" (1.Kö 8,27)

Und ausgerechnet in die Gedankengänge von spekulativen Wissenschaftlern sollte der unfassbare Gott der Bibel sich hineinpressen lassen?

Alle mathematischen und physikalischen Formeln kreisen um die materielle Schöpfung - egal wie viele künstliche "Dimensionen" und "Räume" man dabei einführt - es sind immer nur Hilfsmodelle. Sogar die "tausendste" Dimension könnte Gott nicht "umfassen". Denn Gott ist einfach anders als Seine Schöpfung. Beim "natürlichen" Menschen dreht sich alles bloß um die natürliche Schöpfung samt dem Weltbild, das uns die Wissenschaften bzw. die Medien vorgauckeln...
Es bleibt dabei alles im Rahmen unseres Denkens und der erkennbaren Schöpfung. Gott hingegen fällt gänzlich aus diesem engen Rahmen.

Gott und Himmel sind völlig andere Kategorien, die unsere Vorstellungen bei weitem übersteigen. Daher ist es auch müßig, moderne Begriffe wie "Hyperraum" ins Spiel zu bringen, die aus der Vorstellungswelt der heutigen Naturwissenschaften entlehnt sind. Nie wirst du eine "Gleichung" für einen Engel aufstellen können und schon gar nicht eine für Gott oder die "Liebe". Nicht einmal einen mathematischen "Beweis" für die Existenz des Himmels oder von Engeln könntest du führen. Wie willst du denn ein lebendiges Wesen in eine Formel kleiden? Oder gar die "Quelle des Lebens" selbst?
Auch die Vorstellung, dass Elektronen, eigenständige "geistige Moleküle" mit Erinnerungsvermögen, quasi "göttliche Funken" seien, wie es Teilhard de Chardin (Evolutionsmystiker) geglaubt hat, ist bibelfremd und im Weltbild seiner Zeit verhaftet.

Dass man den Elektronen "Bewusstsein" zuordnet, scheint mir einfach absurd und an den Haaren herbeigezogen. Leben und Bewußtsein entstehen durch den Lebensgeist Gottes, den Gott jedem Menschen einhaucht - sind also nichts Materielles. Gott ist es, der uns an Seinem Geist teilhaben lässt. Die Elektronen sind (tote!) "Bestandteile" der Atome oder gar nur "Abstraktionen" - haben also kein Bewußtsein in sich.
Denn wenn Gott Seinen Geist zurückzieht, gibt es auch kein Bewußtsein mehr, sondern nur mehr Auflösung des Menschen ("Staub"), wobei die Atome wieder neues, neutrales Ausgangsmaterial für neues Leben bilden.

Mystiker vertreten die unbiblische Sonderlehre von einer dubiosen "Bewußtseins-Evolution", wo sogar die Elektronen eine Hauptrolle spielen sollen als "Bewußtseinsträger". Diese pantheistische Sicht, bei der Gott sogar atomar zerstückelt wird und Teil Seiner eigenen Schöpfung sein soll (man sucht heute ja sogar schon fieberhaft nach den "Gott-Teilchen") ist eine Herabwürdigung Gottes.
Sagt Gott nicht, dass wir uns von Ihm kein Gleichnis machen sollen? Gott ist Geist und Elektronen sind Materiebestandteile! Das lässt sich nie auf einen Nenner bringen. Da können die Quantenphysiker noch so lange nach "Vereinheitlichung" und "Missing Links" zwischen Materie und Gott suchen und rätseln - es bleibt Gottferne, wo sie sich bewegen... Es sei denn, sie suchen nach dem einzigen Mittler, der sie mit Gott verbinden kann: Jesus Christus!
Aber für die Mystiker ist alles eins... sie sind Meister der Vermischung und "Propheten der Finsternis". Ich musste mich mit diesem Thema lange genug beschäftigen, um das einigermaßen beurteilen zu können. Hüten wir uns vor diesen Geistern...

Dass Gott den "Hyperraum unserer Physiker" darstellen und von dort Seine Liebe und Energie verströmen sollte, zeigt mir eher, wie pantheistisch unser Weltbild inzwischen geworden ist. Genau dort will der Teufel den Menschen offenbar haben...

Ich bin bei diesen tapsigen Versuchen, die Bibel in moderne Formeln kleiden zu müssen, schon immer sehr skeptisch gewesen. Sind es nicht bloß Anbiederungsversuche an ein Wissenschaftsdiktat?
Ist es nicht der Feind Gottes, der das Buch unseres Schöpfers mit seiner unverwechselbaren Sprache ersetzen möchte durch die Bücher und dem Vokabular der Wissenschaften bzw. des New Age, die vom "Geist dieser Welt" inspiriert sind?
Das scheint mir ein babylonischer Turmbau mit Formeln und Begriffen zu sein, mit dem man eines Tages "Gott erreichen" möchte.

Man will einfach Gott und seine unbegreifliche Kraft und seine Himmelswelt irgendwie "in den Griff" bekommen.

Ich denke, "Gott lacht ihrer..." (Ps 2,4)

Nichts für ungut...
Es grüßt dich herzlichst
Josua
Zuletzt geändert von Josua am 4. März 2013, 12:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: GOTT, das biblische Weltbild und die moderne Physik

Beitragvon Markus » 4. März 2013, 12:46

Hallo Josua!

Meine Devise ist, alles zu prüfen und das Gute zu behalten. Mit Kabbalah, Esoterik Okkultismus und dem Antichristen, will ich nichts zutun haben. Der Begründer der sogenannten Urwortheorie, Dr. Michael König, vertritt einige Positionen, welche ich ebenfalls ablehnen muss. Astralreisen, vorgeburtliches Leben usw., letzteres unter anderem aus dem Grund, weil Menschen grundsätzlich nicht vor ihrer Zeugung und Geburt Leben können. Du solltest Dir den Vortrag über die Urworttheorie einmal selbst anhören, um ein Urteil darüber abgeben zu können. Vieles von dem was aber Dr. Michael König vorträgt, ist wissenschaftlich durchaus sauber. Mit Materialismus hat das ganze ebenso wenig zu tun wie mit dem Pantheismus und dem Panentheimus. Selbst das rein materielle, also Photonen, Neutrinos, Elektronen, Neutronen, und Protonen, so wie die Quarks sind so winzig und bewegen sich so unvorstellbar schnell, dass da nichts ist, als reine Energiepakete bzw. Knäuel, ansonsten ist alles leerer Raum. So verkehrt kann der Gedanke daher nicht sein, dass alle Teilchen ihre Existenz, aber auch ihre Entwicklung und Dauer auf die Steuerung aus einem wunderbaren übergeordneten Raum und dessen Quelle, bestehend aus Energie, Liebe und Information zurückgeführt werden können. Dass man damit GOTT in den Griff bekommen will, sehe ich eigentlich auch nicht so.

Nun störst Du dich offensichtlich an den Definitionen und dass GOTT aus Energie, Liebe und Information bestehen soll. Die Bibel bezeugt von GOTT alle drei Dinge. GOTT ist der Allmächtige, GOTT ist Liebe und GOTT ist der Allwissende. Das ist nach meinem Verständnis nichts anderes als Energie, Liebe und Information, nur eben in einer anderen Sprache zum Ausdruck gebracht.

Was den Begriff der Energie angeht, so ist er mit dem was die Bibel unter dem Ruach GOTTES versteht durchaus vereinbar. Denn der Ruach GOTTES ist die GOTT innewohnende Energie welche von GOTT ausgeht. Also hat GOTT innewohnende Energie, welche SEINE Allmacht ist und wodurch ER alles ermöglichen kann und alles ermöglicht was immer ER ermöglichen will. GOTT und SEINE in IHM gespeicherte Energie befinden sich jenseits der geschaffenen Welt im Zentrum einer wunderbaren himmlischen Herrlichkeit, jenseits des Universums.

Im Timotheusbrief ist im 6. Kapitel von GOTT als alleinigem Machthaber die Rede. Herbert John Jantzen übersetzt mit Kraft oder Machtinhaber. Die Dabhar-Übersetzung hat an dieser Stelle Vermögensmachthaber stehen Was ist das anders, als dass GOTT alleiniger Energieinhaber ist, von dem alles ausgeht. Auch die Aussage GOTT ist GEIST bedeutet meiner Meinung nach GOTT ist gespeicherte Energie. Jesus selbst bezeichnete GOTT als Macht (Energie). Es ist auch ein Fehlschluss zu meinen es gebe in der himmlischen Herrlichkeit keine Ursache, denn GOTT selbst ist die Ursache der himmlischen Welt mit all den zahlreichen Engeln und den darin sich befindlichen Wohnungen.

Wo es aber Ursache gibt, da ist auch Energie. Und weil die Energie aus GOTT kommt muss GOTT unvorstellbar viel Energie in SICH gespeichert haben, denn sonst wäre nichts da, es würde nichts aus IHM herausstrahlen können. Dass diese Energie für uns Menschen unfassbar und unbegreiflich ist, dass sie sich außerhalb des Universums befindet, dass selbst die himmlische Welt aus der sie aufgebaut ist, aus einer noch höheren Ordnung der Energie, nämlich der GOTT innewohnenden Energie erzeugt wird, ändert daran nichts, dass GOTT Energie und aus gespeicherter Energie besteht.

Der gesamten Schöpfung, sei es nun die gesamte himmlische Herrlichkeit oder das Universum liegt sicherlich ein ewiger Plan GOTTES zugrunde. Schon allein dafür war eine unzählige Menge an ewigen Gedanken nötig. Man kann zu mindestens annehmen, dass es auch schon einen ewigen Plan gab, wie die Geschöpfe des Universums in die Sphäre der himmlischen Herrlichkeit zu überführen seien. GOTTES Gedanken umfassen aber sicherlich auch die Kette der Möglichkeiten. Daher besitzt GOTT die Eigenschaft DER Allwissenheit, was nichts anderes ist, als dass ER unter anderem aus Gedanken und somit aus Information besteht. Man kann somit sagen, dass GOTT aus Gedanken/Informationen besteht, welche einerseits selbst aus Energie bestehen und andererseits Energie gespeichert halten.

Nun zu der Aussage dass GOTT Liebe ist. Von der Bibel her ist es so, dass GOTT SEINE Liebe gegen uns sündige Menschen gezeigt hat, dass ER seinen Sohn für uns gegeben hat. Daraus folgert Johannes, dass GOTT Liebe ist. Die Liebe GOTTES war schon immer und sie ist in SEINEM Wesen begründet. Vertreter der Dreieinigkeitslehre wollen uns erzählen, dass es einen unabhängigen GOTT mit ewiger Liebe nur geben könne, wenn es eine Beziehung zwischen VATER, Sohn und heiligem Geist jenseits der Dimensionen in GOTT gegeben habe . Wenn aber schon die Gedanken GOTTES, welche ja aus Energie bestehen und außerdem Energie gespeichert halten Liebe sind, ist dieses Problem gelöst. Schon dass GOTT überhaupt die gesamte Schöpfung von Ewigkeit her im Plan hatte und auch deren Geschichte, hängt damit zusammen. Wenn GOTT nicht Liebe wäre, würde ER nicht aus SICH herausgegangen sein und das Herausgehen aus SICH selbst damit zusammenhängen, dass schon SEINE Gedanken Liebe sind. Nun kommt die Frage: Wenn GOTT und SEINE aus Energie bestehenden Gedanken aus Liebe bestehen und GOTT eben tatsächlich Liebe im absoluten Sinn ist, ob dies nicht zwingend zur Allaussöhnung und zur Seligkeit aller Geschöpfe führen müsste. Keineswegs. Denn weil GOTT Liebe ist widersteht ER in SEINEM Wesen von Natur allem Egoismus und der Sünde des gefallenen Menschen. GOTT und SEINE Liebe wirken auf den sündigen und natürlichen im Egoismus gefangenen Menschen abstoßend und verschlingend. Weil der Mensch nicht lieben will und nicht lieben kann, ist GOTTES Strom der Liebe für den Menschen Gericht, eine Flamme, wie es das Hohelied, wenn auch in einem anderen Zusammenhang kundtut.

Dass die moderne Physik zu einer Spielwiese der Interpretationen und der Esoterik geworden ist, zeigt, dass man sich mit Beobachtungen und Phänomenen befasst, die ans Geistige grenzen. Auch der Esoteriker und Okkultist glaubt an eine unsichtbare Welt und sieht sie durch Tatsachen, wie die Quantenverschränkung wissenschaftlich bestätigt. Warum sollten Christen oder sonstige Gläubige diesen gesamten Bereich den Esoterikern und Okkultisten überlassen? Dass es im Bereich des Unsichtbaren und der Transzendenz mehr Dinge gibt, als wie ein Mensch in dieser Zeit und Welt je begreifen, erreichen und modellieren kann, beweist doch nicht dass die Schlussfolgerung aufgrund der zeitlosen Quanteninformation und Quantenverschränkung auf einen übergeordneten Raum zu schließen, der zeitlose Überbrückung und Übertragung möglich macht. Falsch ist. Es sagt nur etwas darüber aus, dass man nicht in der Lage ist, weitere Differenzierungen zu treffen und dass solche starken Hinweise für eine andere und übergeordnete Dimension nicht geeignet sind, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, weil hier leider von Esoterikern und Okkultisten alles in einen Topf geworfen wird. So wie ich es sehe haben Transzendenz und Immanenz einen Zusammenhang und kann durch die moderne Physik durch aus nachvollzogen werden. Die Betonung der Transzendenz kann zu einer reinen Idee werden, weit ab von jeder Wirklichkeit. Der Gedanke, dass sich alle Dimensionen und Zustände aus DEM höchsten Bewusstsein, welches wir GOTT nennen ableiten lassen, hat für mich absolut gar nichts befremdliches an sich, sondern bestätigt GOTT als SEIENDEN und SCHÖPFER, von allem was war, ist, und sein wird.

Nun zur Urworttheorie von Dr. Michael König und der modernen Physik. Die Quantenverschränkung auf welcher der Gedanke eines übergeordneten Raumes beruht, ist ein vielfach in der Quanten-Physik beobachtetes Phänomen. Zwei weit voneinander entfernte Quanten tauschen Informationen zeitgleich aus, so dass dabei die Lichtgeschwindigkeit, welche die Höchstgrenze im beobachtbaren Universum ist, unvorstellbar weit überschritten scheint. Dies wird nun so erklärt, dass es einen übergeordneten Raum geben muss, in aus dem die Steuerung beider Quanten-Objekte erfolgt und Entfernungen aus diesem Grund keine Rolle mehr spielen. Durch die Komplexe Atom-Theorie von Emilie Charon, welcher im Elektron ein Photonengas postulierte, wozu er auch die entsprechenden Formeln lieferte, kam Michael König auf einen weiteren Gedanken, nämlich den das die Elektronen der Raum-Zeit unseres Universums eine Innenseite haben, durch welche sie Information aus dem übergeordneten Raum auffangen können und auch untereinander Informationen austauschen können. Dies führte dann weiter zur Heimschen-Theorie. Burkhard Heim beschäftigte sich Zeit seines Lebens mit der Quantisierung und Geometrisierung aller Objekte des Raums und fand heraus, dass man die Probleme nur dann lösen kann, wenn man mehr Dimensionen einführt, als die 4 bekannten, Raum und Zeit. Die erste Erweiterung führte zur der Theorie, welche 8 Dimensionen vorsah und mit der er viele Vorhersagen machen konnte, die sich nachher in den Teilchenbeschleunigern auch bestätigen ließen. Die zweite Erweiterung führte zu der Theorie welche 12 Dimensionen postulierte und mit welcher alle physikalischen Phänomene erklärbar waren. In diesem übergeordneten Raum gab es der Theorie einen zentralen Bereich, aus welchem sowohl der übergeordnete Raum, wie auch der Zwischenraum, ebenso wie das Universum der Raumzeit gesteuert wurden. Von diesen Gedanken angestoßen ließ sich der Quantenphysiker Michael König leiten und berechnete, ausgehend von der komplexen Mathematik Burkhard Heims, dass es im so genannten Hyperraum tatsächlich eine Quelle von Energie, Liebe und Information geben müsse. Diese Quelle nannte Dr. Michael König GOTT.

Mit der Theorie von Burkard Heim und der Urworttheorie befasst man sich bei Wort und Wissen im Bereich alternativer Kosmologien, ebenso befasst sich der katholische Mathematiker Lange damit, und konnte schon manche Stimmigkeiten der Urworttheorie mit Ergebnissen der modernen Physik feststellen. Im Internet ist ein beinahe 2 Stunden langer Vortrag von Dr. Michael König, in welchem er seine Urworttheorie einem breiten Publikum vorstellt. Ein Vortrag ist abrufbar unter dem Titel: Die Evolution des menschlichen Bewusstseins aus quantenphysikalischer Sicht. Auch ein junges Universum ist mit der Urworttheorie durchaus vereinbar, wenn auch in der Theorie von Dr. Michael König nicht vorgesehen.

Gewiss, der Bereich der Quantenphysik und gerade der Bereich der geistigen Physik ist geistlich umkämpfter Bereich. Aber deswegen alles zu verteufeln halte ich nicht für ungerechtfertigt. Ist doch die Schöpfung das Buch in welchem wir GOTT und SEINE Schöpferweisheit und Schöpferkraft erkennen können. Ich glaube, dass es wie überall drei Ebenen gibt. Es gibt den rein natürlich menschlichen Bereich, es gibt Einflüsse aus der Finsternis und es gibt Einflüsse die von GOTT aus dem Himmel kommen. Alle gute Gabe kommt von DEM VATER der Lichter. Wäre es nicht so, es gäbe gar nichts Gutes mehr auf dieser Welt, und alles würde in Anarchie und Chaos zerfallen.

Liebe Grüße Markus
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Re: GOTT, das biblische Weltbild und die moderne Physik

Beitragvon Josua » 4. März 2013, 20:09

Lieber Markus
Markus hat geschrieben:Nun störst Du dich offensichtlich an den Definitionen und dass GOTT aus Energie, Liebe und Information bestehen soll. Die Bibel bezeugt von GOTT alle drei Dinge. GOTT ist der Allmächtige, GOTT ist Liebe und GOTT ist der Allwissende. Das ist nach meinem Verständnis nichts anderes als Energie, Liebe und Information, nur eben in einer anderen Sprache zum Ausdruck gebracht.

Gott ist aber vor allem "Person" - und schon deshalb nicht in physikalische Formen pressbar.
Markus hat geschrieben:Was den Begriff der Energie angeht, so ist er mit dem was die Bibel unter dem Ruach GOTTES versteht durchaus vereinbar. Denn der Ruach GOTTES ist die GOTT innewohnende Energie welche von GOTT ausgeht. Also hat GOTT innewohnende Energie, welche SEINE Allmacht ist und wodurch ER alles ermöglichen kann und alles ermöglicht was immer ER ermöglichen will. GOTT und SEINE in IHM gespeicherte Energie befinden sich jenseits der geschaffenen Welt im Zentrum einer wunderbaren himmlischen Herrlichkeit, jenseits des Universums.

Da kann ich dir leider nicht ganz zustimmen, wenn du Geist (Ruach) und Energie einfach gleichsetzt. Das sind 2 völlig verschiedene Kategorien. Oder sind für dich ertwa "Elektrizität" oder "Wärme" einfach eine Form von "Geist"? Das ist wohl sicher nicht dein Ernst. "Geist" hat in erster Linie mit Bewußtsein und Persönlichkeit zu tun, während "Energie" auch in der toten Materie vorkommt, z.B. die Bewegungsenergie eines Fahrzeugs.
Könnte es sein, dass du Gott zu sehr auf eine Form von "Energie" reduzierst und dabei den Aspekt "Leben" und "Bewußtsein" außer acht lässt? Auch Liebe kann nur von einem persönlichen Wesen weitergegeben werden. Oder ist für dich etwa tote Materie (z.B. Elektronen) "liebensfähig"?
"Geist" beinhaltet "Bewußtsein" und persönlichen "Willen" und schon deshalb ist eine Verquickung mit der Begriffswelt der Naturwissenschaften von vornherein zum Scheitern verurteilt - so faszinierend dieses Ansinnen auch sein mag.
Man kann somit sagen, dass GOTT aus Gedanken/Informationen besteht, welche einerseits selbst aus Energie bestehen und andererseits Energie gespeichert halten.

Bitte vergiss nicht, dass Gott für uns unzugänglich ist und damit könnten auch seine Gedanken nicht einfach von irgendwelchen Aparaten oder Medien "angezapft" werden, wie man es etwa mit dem menschlichen Gehirn derzeit schon experimentiert. Erinnere dich, dass Gott "Geist" ist und sich nur "erkennen" lässt wenn Er sich offenbaren will und sich nicht von atheistischen Wissenschaftlern in die Karten blicken lässt.
Das unterscheidet Gott von jeder anderen uns bekannten Form von "Energie", die jederzeit auch "abrufbar" ist.

Natürlich ist Gott überall. "In ihm leben und weben wir", sagt Paulus. Ich kann in Seiner ganzen Schöpfung Spuren Seiner unfassbaren Kraft und Weisheit erkennen, denn Er hat ja auch die Naturgesetze und alles, was Natur wie ein wunderbares Kunstwerk aussehen lässt, geschaffen. Aber wir dürfen nicht das "Kunstwerk" mit dem Künstler verwechseln, der stets souverän über seinem Werk steht.
Und ich denke, diesem Irrtum ist der Herr Dr.König erlegen, so wie das Volk Israel, das ihr goldenes Kalb für ihren Gott hielt.

Wie du ja auch richtig betonst, ist Gott von Seinem Wesen her auch "Liebe".
Nun soll mir einmal jemand erklären, wie man imstande sein soll, "Liebe" in physikalischen Begriffen auszudrücken!? Es gibt dafür keine tauglichen "wissenschaftlichen Modelle" - ist auch völlig sinnlos. Also wem dient diese ganze Spekulation?
Und genau das versucht man doch mit solch physikalisch-mystischer Gehirnakrobatik. Und das ist es auch, was ich in Frage stelle...

Nicht Gottes Welt wird dadurch erreicht, sondern die Welt des Okkultismus. Sollte das etwa ein Gläubiger anstreben?
Diese finstere Welt überlasse ich gerne dem Teufel und seinem Anhang. Gott bleibt außerhalb von all dem Treiben. Oder hat etwa Christus irgend einen Anteil an Satan?
Es gibt in der geistigen Dimension offenbar eine klareTrennung zwischen der Welt Gottes, der sichtbaren Welt und der Welt Satans.
Jesus sagt: "...es kommt der Fürst der Welt und hat keinen Teil an mir..." (Joh 14,30)

Kommt dir der Gedanke nicht lächerlich vor, dass GOTT sich in "Teilchenbeschleunigern" aufspüren lassen soll? Was für ein "Gott" soll das wohl sein, der sich in Seiner eigenen Schöpfung quasi in irgendwelch mystische Teilchen "auflöst" und vielleicht sogar eines Tages "beherrschbar" wird von Menschen (etwa in einer Art "Gott-Reaktor")?
Dr. Michael König hat offenbar den Stein der Weisen gefunden und GOTT "berechnet" - wie erstaunlich! Der "heilige und unzugängliche Gott" wird also sogar "berechenbar" vom sündigen Menschen. Wenn das nicht ein "Fortschritt" ist.
Ich weiß nicht, welchen "Gott" Herr König hier "gefunden" hat - den biblischen Gott jedenfalls nicht - da leg ich meine Hand ins Feuer.
Wie sieht denn nun eigentlich die mathematische Formel für "Liebe" aus?

Wenn Gott (welcher?) sich also demnächst "berechnen" lassen soll, wozu brauchen wir dann eigentlich noch die Bibel als seine Offenbarung? Dann gehen wir in Zukunft halt gleich zum Herrn König und lassen uns das göttliche "Programm" für unser Leben bei ihm ausdrucken oder gleich über eine geeignete "Schnittstelle" ins Gehirn übertragen - wie praktisch.
Entschuldige, dass ich mich jetzt so ironisch über die großen "Errungenschaften" des Herrn König ausgelassen habe. Aber das ist pure Spekulation, die für einen bibelgläubigen Christen völlig irrelevant ist. Ich wüsste nicht, was ich mit dem anfangen und inwiefern es mich in meiner Heiligung weiterbringen sollte...

Der unfassbare GOTT als Formel! Das wäre ja wirklich der Traum des Menschen - aber alles, was mit Formeln beschreibbar ist, bleibt im Grunde bloß mechanisch und tot. So wie ein Roboter, der nach einem Programm "funktioniert". Er hat kein eigenes Leben, sondern nur die Information, die ihm sein Erfinder einprogrammiert hat.
Der biblische GOTT hingegen ist nicht nur "Geist", sondern auch die Quelle des Lebens. Und da soll mir der Herr König erst einmal zeigen, wie er "Leben" in eine tote Formel quetschen kann. Überleg einmal...

Ich denke, die Arroganz und Verblendung der Wissenschaft, ist wohl kaum mehr überbietbar.
Der Begriff "geistige Physik" ist sehr irreführend. Denn er erweckt den Anschein, als wenn "Geist" mit naturwissenschaftlich-technischen Methoden "in Griff" zu bekommen sei. Das würde unabsehbare Möglichkeiten der geistigen Manipulation eröffnen.
Aber schon diese Tatsache beweist, dass hier nicht der "Geist Gottes" gemeint sein kann, denn Gott lässt sich nicht manipulieren - noch dazu auf so plumpe Weise.

Ich muss zugeben, dass es eine beachtliche Gedankenleistung erfordert, auf solche "Ergebnisse" zu kommen. Aber vielleicht erkennt Herr König eines Tages, dass GOTT sich nicht einfach am Schreibtisch "konstruieren" und beeinflussen lässt und dass Naturwissenschaften mittlerweile zum "Beuteschema Luzifers" gehören.

Denn wie heißt es doch: "Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege nicht meine Wege..." (Jes 55,8)

So sehr ich deine Beiträge schätze - und das meine ich ernst: könnte es vielleicht möglich sein, dass du dich da bei der ganzen Sache ein wenig "verrannt" hast?

Ich denke, es wäre gut, Jesu Endzeitrede wieder ganz neu zu beherzigen, die mit der eindringlichen Mahnung beginnt: "Lasst euch nicht verführen..."

Mit lieben Grüßen
Josua
Zuletzt geändert von Josua am 6. März 2013, 03:08, insgesamt 13-mal geändert.
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Re: GOTT, das biblische Weltbild und die moderne Physik

Beitragvon Josua » 4. März 2013, 22:07

Lieber Markus,
ich bin auch auf dem Standpunkt, alles zu prüfen und das Gute zu behalten.
Und dennoch kann ich mich nicht ganz zurückhalten, deine "Euphorie" für dieses sicherlich faszinierende Thema etwas zu dämpfen.

Ich hoffe, du weißt schon, dass die Quantentheorie bloß ein physikalisches „Modell“ ist, um in abstrakter, vereinfachter Form gewisse Phänomene im atomaren Bereich annähernd in Formeln zu kleiden und dass Physiker sich selbst nicht einmal einig sind, ob sie da überhaupt auf dem richtigen Weg sind mit ihren Schlussfolgerungen. Diese „Theorie“ war in ihrer Anfangszeit ganz besonders umkämpft (insbesondere der Begriff "Quanten") und es gab unterschiedliche Ansätze. Aber so wie es sich wohl auch mit anderen "unverrückbaren" Dogmen der Wissenschaft verhält (siehe Urknall und Evolutionstheorie), so wurde auch diese „Theorie“ (mehr ist sie nämlich nicht!) zum scheinbar "unentbehrlichen" Dogmenschatz der Naturwissenschaften, mittels derer man sich nun heranwagt, sogar weitreichende metaphysische Aussagen zu machen. Was für ein anmaßendes Wagnis!
Wie weit die Arroganz der Physiker heute geht, zeigt die Aussage einer Elementarteilchen-Pysikerin: „Für die Entstehung des Universums braucht es keinen Gott, da reichen die Gesetze der Physik vollkommen aus..." (Dr. Claudia-Elisabeth Wulz)

Die Quantentheorie ist mittlerweile (dank der Wissenschafts-Lobby!) so hochstilisiert worden, dass sie von einigen übereifrigen Verfechtern sogar als „Bindeglied zwischen Materie und Geist“ propagiert wird und sogar für religiöse Fragen herangezogen werden möchte.
Wissenschaft als Religionsersatz?
Und genau da wird es bedenklich. Denn hier öffnet sich ein weites Feld von beinahe fahrlässigen Spekulationen, von denen sich bereits viele nüchterne Physiker strengstens distanzieren, während andere wiederum die große Chance sehen, sogar viele unerklärliche Phänomene bis in die Paraphysik hinein nun endlich „erklären“ zu können. Es fragt sich nur, was sie da in Wirklichkeit „erklären“. Die Basis dieser Leute scheint mir eher aus der esoterischen Ecke zu stammen, der sie einen „physikalischen Rahmen“ verpassen möchten. Und eine „blühende Phantasie“ kann man ihnen ja wirklich nicht absprechen, indem sie mit immer abstruseren Wortschöpfungen und Modellvorstellungen ihr „Laienpublikum“ verblüffen, während ihre Fachkollegen sich oft naserümpfend abwenden.
Wie können akademisch geschulte Menschen bloß so naiv sein, über ihr selbstgebasteltes abstraktes "Formelwerk" den liebenden GOTT der Bibel "erreichen" zu können?!
Geist als "physikalische Formel" oder manipulierbares "Hyperteilchen" - was für unerträgliche Vorstellung! Aber Verblendung scheint eben keine Grenzen mehr zu kennen...

Ich habe mir inzwischen aus Neugier einmal einen Vortrag von Herrn Dr. König angehört und habe eigentlich bereits nach den ersten paar Minuten gewusst, worauf es ihm bei seiner „geistigen Physik“ wirklich ankommt:
Dr. König scheint mir nicht in erster Linie Physiker zu sein, sondern Esoteriker und Mystiker, der mittels naturwissenschaftlicher Terminologie die ganze Palette der Esoterik und fernöstlicher Heilpraktik "abdecken" will:
Die Quantenphysik als „Einstiegsdroge“ in die Zauberwelt des New Age?
Ich hatte schon vor 25 Jahren (selbst noch Esoterik-Opfer!) diesen Verdacht, als von morphogenetischen Feldern, "informiertem" Wasser, "biogenetischer Harmonisierung", Elektronen-"Gedächtnis", Nullpunktenergien, u. dergleichen gesprochen wurde. Da war mir bald klar, dass der Feind sich eine neue „Erfolgsstrategie“ ausgeheckt hat, mit der er sein tödliches Gift nun einer "wissenschaftshungrigen" Masse einflößen kann.

Sicherlich birgt die Natur viele Geheimnisse, die wir uns noch nicht erklären können. Und es gibt ja tatsächlich vielfältige, interessante Erklärungsansätze dazu, wenn auch nicht ganz ohne Widersprüchen. Aber dass ausgerechnet eine umstrittene "Theorie" plötzlich "des Rätsels Lösung" für alles Unerklärliche sein soll, sollte uns allerdings stutzig machen und ganz besonders der Wahn, alles naturwissenschaftlich erklären zu müssen.
Ich für meinen Teil hab da halt meine Schlussfolgerungen gezogen, da ich dieses Gebiet schon längere Zeit mitverfolge. Vor allem den Einbruch der Mystik in die Physik habe ich schon seinerzeit mit viel Unbehagen erlebt und mittlerweile haben sich daraus neue, sehr lukrative Geschäftszweige entwickelt - vorwiegend im New Age Bereich und speziell der Alternativ-Medizin (z.B. Bioenergetik).
Die meisten Vertreter dieser "revolutionären" Zunft verschleiern sehr geschickt den esoterischen Hintergrund, indem sie die "Wissenschaftlichkeit" ihrer Thesen durch "pseudo-physikalische" Erklärungen betonen, die der Laie kaum nachvollziehen kann. Aber man darf halt nur nicht tiefer "bohren" in ihrer Weltanschauung...

Wer jedenfalls Dr. König zuhört, findet sich sehr bald wieder bei den alten Schamanen, Anthroposophen, Reinkarnationsglauben, fernöstlichen Meditations-Techniken, Yoga, Akupunktur, Homöopathie, Heilkristallen,… in Wirklichkeit alles „ein alter Hut“ - von nüchternen Christen schon immer als "dämonische Lehren" eingestuft - sucht man heute halt nach "unverdächtigen" alternativen Erklärungen, um diesen fragwürdigen Sektor in unserem wissenschaftlich-technischen Zeitalter auch unter Christen "salonfähig" zu machen - wie genial!

Es gibt wohl keinen Bereich des Okkultismus, über den „unser König“ nicht „herrschen“ möchte mittels seiner Quanten. Er sieht sich persönlich ja als „Quantenpraktiker“ (das klingt immer gut!), der mittels seiner „Transformationsmethoden“ (= uralte Meditationsübungen, Yoga, etc) einen „höheren Bewusstseinszustand“ anstrebt, den er sehr geschickt „quantentheoretisch“ untermauert (klingt alles sehr wissenschaftlich fundiert).
Ein (esoterischer) Wolf im (physikalischen) Schafspelz sozusagen!

Ist ja mittlerweile wirklich ein sehr begehrtes Betätigungsfeld für Okkultisten geworden:
Die Quantenphysik als „Brücke zur fernöstlichen Spiritualität“ und diversen religiösen Praktiken zu missbrauchen!
Dass König auch eigene Diagnose-Geräte entwickelt, um den Energiezustand seiner „Elektrophotonen“ zu ermitteln, die quasi als „Indikator der Vitalität“ eines Menschen dienen sollen, verleiht ihm sicherlich einen gewissen „Heimvorteil“ gegenüber seiner Konkurrenz.
Sein „quantenphysikalisches Heilkonzept“ beinhaltet sogar Geistheilung, Handauflegungen und spezielle Atemtechniken – alles „altbewährte“ Methoden der Alternativheilung, um seine Elektronen wieder „in die richtige Bahn“ zu bekommen.

Sein eigentliches Konzept ist im Grunde Selbstverwirklichung statt biblischer Selbstverleugnung:
Der selbstbestimmte Mensch, der aus eigener Kraft und mittels uralter „spiritueller“ Heilmethoden ein hohes „elektromagnetisches Photonen-Niveau“ anstrebt.
Da braucht es eigentlich keinen biblischen Gott mit Seinem Erlösungswerk und Seiner Gnade mehr, denn man wird sein eigener Gott, der alles unter Kontrolle bekommt und seine Energie im Bedarfsfall aus dem „imaginären Hyperraum“ schöpft mittes eines speziell geschliffenen Kohlenstoffdiamanten aus dem "Hause des Königs".
„Kosmisches Bewusstsein“ ist das begehrte Ziel – das weiß jeder Yogaschüler und dann „ab ins Nirwana“…

Was für ein armseliges Leben ohne den himmlischen Vater und ohne unseren Erlöser!
Aber dafür vollgestopft mit philosophisch-wissenschaftlichem Vokabular, das wohl einen Placebo-Effekt auslösen mag, um letztlich – quasi in einem selbstinduzierten "Scheinfrieden" durch ein angeblich „hohes Energieniveau“ – in die Verdammnis zu fahren… schöne Aussichten dieser „Königssöhne“!
Mein "König" ist jedenfalls ein anderer...

Die bekannten Bibelverse aus Mose 1 werden wohl bald wie folgt zu lesen sein:
"Und Jahweh fuhr hernieder, die Stadt [des Königs] und den [Formel-]Turm zu sehen, welche die Menschenkinder [Hohepriester der Quanten-Religion] bauten. Und Jahweh sprach: Siehe, sie sind ein Volk [wissenschaftlich gleichgeschaltet] und haben alle eine Sprache [die Quantenphysik...], und dies ist erst der Anfang ihres Tuns; und nun wird ihnen nichts mehr unmöglich sei, was immer sie sich vornehmen." (1.Mo 11,5-6)
Die Quanten-Magie macht’s möglich…
Schöne, heile Quantenwelt! Viel Freude damit!

Mit lieben Grüßen
Josua
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Re: GOTT, das biblische Weltbild und die moderne Physik

Beitragvon Josua » 5. März 2013, 14:52

Lieber Markus,
noch ein paar abschließende Überlegungen zum Thema „geistige-Physik“ des Herrn Dr. König:
Du hast vorhin gemeint, dass die ganze Lehre von König nichts mit "Materialismus" und Pantheismus zu tun haben kann, weil diese Elementarteilchen so winzig sind und nur aus "Energiebündeln" bestehen. Bist du dir da wirklich so sicher, dass es nichts Materielles ist?

Die Bibel lehrt uns, dass Geist vor der Materie da war, denn „Gott ist Geist“ und hat vor Schaffung der materiellen Welt bereits existiert.
König hingegen geht von der Quantenmechanik aus, einer Lehre die die materiellen(!) Bestandteile unserer sichtbaren Welt beschreibt. D.h. er geht von der (toten!) Materie aus und versucht von dort Rückschlüsse auf den Geist zu machen, was völlig unzulässig ist.
Offenbar vergisst er dabei, dass Gott unsere Welt mit ganz bestimmten Naturgesetzen geschaffen hat, die in einer „neuen Welt“ (neuer Himmel, Neue Erde) völlig anders aussehen könnten. Denn der Schöpfer ist nicht auf ewig an Seine festgelegten Naturgesetze gebunden (siehe „Wunder“ in der Bibel, wo Er immer wieder Seine eigenen Gesetze außer Kraft gesetzt hat).
Die Physik hingegen ist unweigerlich an die natürliche Schöpfung gekettet, denn sie hat ja die Aufgabe, deren Naturgesetze herauszufinden und durch wiederholbare Experimente ihre Thesen zu belegen, die die Natur beschreiben sollen, das heißt die Materie mit all ihren Phänomenen wie Gravitation, Elektrizität, atomare Kräfte - Naturgesetze also!

In der Quantentheorie geht es also um die Materie! Egal, wie klein ich die Elementarteilchen mache, es handelt sich dabei immer noch um die materielle Welt, die nach ganz bestimmten Gesetzmäßigkeiten „funktioniert“. Das bedeutet, die ganze Quantenmechanik bewegt sich immer noch im Rahmen der Materie – das hat mit „Geist“, wie es die Bibel versteht, nicht das Geringste zu tun. Denn „Geist“ ist in der Bibel ein Gegensatz zur „Materie“! Es ist einfach eine andere Welt, die aus nichts Irdischem abgeleitet werden kann!
Und das scheint König bei all seinen Spekulationen einfach außer Acht zu lassen. Er beruft sich ja auf seine tollen „Quanten“, mit denen er offenbar alles erklären will - sogar die Auferstehung Jesu(!?) Da helfen auch all seine phantastischen Erklärungen nicht, den unüberbrückbaren Gegensatz von Materie und Geist zu überwinden.
Sein mysteriöser "Hyperraum G4", in dem angeblich Gott "hausen" soll, ist daher nichts anderes als Fiktion, da all seine Überlegungen einfach auf falschen Voraussetzungen beruhen. Die "Suche nach Gott" in der Welt der Elementarteilchen ist purer Nonsens!

Noch ein weiteres Problem ist bei seinen euphorischen Schlussfolgerungen zu bedenken:
Die Quantentheorie hat nur im atomaren Bereich ihre Gültigkeit. Außerhalb dieser Mikrowelt gelten wieder andere Regeln, die man nicht einfach mit der Quantentheorie vermischen kann. Und da machen viele ihrer Verfechter in ihrer Euphorie keine Unterschiede mehr. So kann man das Phänomen der "Quantenverschränkung" nicht wahllos auf den ganzen Kosmos ausdehnen. Man meint, nun alles mit der Quantentheorie "erklären" zu können. Aber könnten da nicht auch andere Erklärungen möglich sein, und zwar allein durch die "Lebenskraft Gottes", die auch in der ganzen belebten Natur wirkt? Werden nicht die Quanten "gesteuert" durch den Geist Gottes? Ein Physiker "sieht" nur die Auswirkungen dieser Steuerung, jedoch nicht deren Ursache, die in keiner Formel auftauchen kann, da die Basis dieser Formeln eben nur materielle Gegebenheiten sind (inklusive "Energien", "Kraft-Feldern" und "Wirkungsräumen").
Das Auftreten eines Engels könnte z.B. durch diese Theorie nie erklärt werden, da es sich hierbei um eine Existenzform handelt, die nach ganz anderen, uns fremden Gesetzen "funktioniert" ("geistige Welt"). Aber ich bin mir sicher, dass die Quantentheorie von einigen Fanatikern sogar dafür noch herhalten wird müssen. (z.B. mittels erfundenen "Hyperräumen" und dergleichen Unsinn - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt). Lassen wir uns also überraschen...

Der große Irrtum Königs besteht also darin, dass er glaubt, dass "Geist" nichts anderes als „verfeinerte Materie“ (Schwingung! Kraftfeld!) sein muss – und zwar auf Grund der bestehenden atomaren Gesetzmäßigkeiten.
Er setzt somit Schöpfung mit dem Schöpfer gleich und meint, dass Gott aus seinen erfundenen Formeln (die die Materie beschreiben), abgeleitet werden kann.
Und genau da beginnt das Ganze dubios zu werden:
Wer sagt denn, dass ausgerechnet diese quantenmechanischen Gesetze (die die tote Materie beschreiben) auch in der geistigen Dimension gelten müssen? König zieht GOTT auf die materielle Ebene herab und meint nun, GOTT endlich "gefunden" zu haben. Wie vermessen!
GOTT hält sich weder in den Atomen noch in den Weiten des Weltalls „versteckt“, sondern steht souverän über allem – auch wenn Er alles in Bewegung hält – ist Er doch nicht identisch mit Seiner Schöpfung, die Er eines Tages sogar auflösen wird, um eine Neue Schöpfung hervorzubringen. ER ist und bleibt dabei, wie seit der Ewigkeit, GEIST!

Und wir Menschen haben diesen wunderbaren GEIST als „Lebensodem“ in uns eingehaucht bekommen, der in uns die Lebensvorgänge auf wunderbare Weise in Gang hält und beim Tod uns wieder verlässt. Dann beginnen sofort wieder die irdischen Gesetzmäßigkeiten abzulaufen, die aus Physik und Biologie bekannt sind: der Mensch zerfällt wieder zu „Staub“.

Solange also der Mensch lebt, übernimmt eine andere Instanz die Führung, nämlich der Geist Gottes, der alles belebt, was nicht tote Materie ist. Da spielen sich andere Dimensionen ab in uns, die wir nur bewundern, aber nie wirklich ergründen können, auch nicht mit der Quantentheorie.
Welcher Wissenschaftler hat je das Wesen von „Leben“ erfasst? Oder wer kann Leben aus toter Materie erzeugen? GOTT ist und bleibt ein Geheimnis, das uns viele Nummern zu groß ist.
So ist auch Dr. Königs Herleitung des "Bewußtseins" aus seinen Quanten ebenso zu hinterfragen, denn Bewußtsein wird durch den Lebensgeist Gottes bewirkt, der das Kommando im Menschen inne hat, während die Materieteilchen sich diesem Geist unterzuordnen haben. Das heißt: nicht die Elementarteilchen erzeugen das Bewußtsein, sondern der Geist bedient sich ihrer. Sonst hätten Materialisten wohl recht mit ihrer Behauptung, dass Geist aus der Materie entstehe und Gott bloß eine Projektion unseres Gehirns sei.
Aus dem selben Grund ist auch seine "Elektronen-Gedächtnis"-These reine Spekulation, die "das Pferd vom Schwanz her aufzäumt"...

Fazit:
Die Physiker sollen „die Kirche im Dorf lassen“ und sich nicht in Bereiche wagen, für die die Physik nie gedacht war und für die sie keine „Lizenz“ haben.
Alles, was über die Materie hinausgeht, ist nicht mehr Physik, sondern "Metaphysik" - Philosophie bzw. Religion.
Hier meldet sich dann aber nicht GOTT zu Wort (als „Urwort“ von König), sondern Sein Widersacher, der großes Interesse daran hat, Gott in die Materie zu verbannen und so die ganze Welt zu verführen, um ihn (Satan) anzubeten = Pantheismus! Und auch er wird große Wunder tun mittels Zauberei...vielleicht auch künstliches Leben hervorbringen, wie den "Golem"? Wer weiß? Die ägyptischen Zauberer zur Zeit Mose vermochten ja tolle Kunststücke zu vollbringen, wieviel mehr der Antichrist...
Nähert sich die Physik dahin?

Mit lieben Grüßen
Josua
Zuletzt geändert von Josua am 6. März 2013, 23:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: GOTT, das biblische Weltbild und die moderne Physik

Beitragvon Josua » 6. März 2013, 17:00

Lieber Markus,
falls du noch immer nicht ganz überzeugt bist, dass die „Quantentheorie“ ein rein materialistisches Weltbild vertritt, so möchte ich dir mit ein paar Überlegungen noch ein klein wenig „nachhelfen“.

Zur Sicherheit habe ich in meinem verstaubten Physikbuch (1969) nachgeblättert und darin folgenden lapidaren Satz gefunden, der das Weltbild der Physik klar auf einen Punkt bringt:
„Der ganze Kosmos ist ein System von Teilchen, die den Gesetzen der Mechanik folgen.“

Diese Reduktion unserer Natur auf ein bloßes „Gerippe von toten Teilchen“ war nötig, um messbare Ergebnisse zu erhalten, die auch jederzeit wiederholbar sind.
Das allein macht die Physik zu einer „exakten“ Wissenschaft, die mit mathematischen, vereinfachten Modellen ganz bestimmte Teilbereiche unserer Natur „beschreiben“ möchte.

Für die technische Anwendung war diese mechanistische Sicht völlig ausreichend und hat wesentlich zum rasanten Fortschritt der Technik beigetragen.

Es heißt in diesem Physikbuch weiter:
„Eine Verallgemeinerung auf belebte Natur ist nicht vorgesehen…“
Diese ehrliche und fast demütige Gesinnung würde ich mir auch von so manchen modernen Physikern wünschen…

Die Physik hat eine beschreibende Funktion, nicht aber eine philosophische, die nach den letzten Dingen fragt.

Die „klassische Sichtweise“ (Newtonsche Mechanik) der Physik war bis zum Beginn des 20.Jh. völlig ausreichend für alle Bereiche der technischen Anwendungen.
Und sogar, als man später diese klar materiellen(!) Grundlagen um weitere Theorien erweitern musste, sowohl in den atomaren Bereich, als auch in kosmische Dimensionen hinein (Felder, Quantenphysik, Relativitätstheorie, „Raum-Zeit“,…) so blieb die Physik im Grunde immer noch in der unbelebten Natur und tief in der Vorstellung von einer „Teilchen-Welt“ verhaftet.
Man spricht dann halt von „Elementarteilchen“, die man als „Schwingungs-Pakete“(Quanten) definiert.
Zur Beschreibung dieser kleinen Teilchen verwendet man einerseits die „Wellen-Mechanik“ (wenn viele Teilchen im Spiel sind - eine quasi „statistische“ Betrachtungsweise) und die „Quanten-Mechanik“ (wenn nur einzelne Teilchen „betrachtet“ werden sollen).
Aber allein schon der Begriff „Mechanik“ verrät uns bereits das immer noch verwendete „mechanistische Weltbild“ in der modernen Physik.
Auch für kosmische Dimensionen kommen Modelle zum Einsatz, die ganz klar aus der klassischen Physik der Materie entlehnt sind, z.B. die Relativitätstheorie, mittels derer dann kosmologische Interpretationen gewagt werden.

Die moderne Physik gerät aber zunehmend unter „Zugzwang“ durch die Phänomene des Lebens und der „Geisteswissenschaften“ und versucht nun weitreichende, weltanschauliche Aussagen auf alle Bereiche unseres Lebens zu machen.
Doch dazu ist sie hoffnungslos überfordert, denn „ihre Sprache“ ist die der „Teilchen-Welt“ und der Mechanik. Ihre mutmaßlichen Schlussfolgerungen sind deshalb völlig wertlos für geistlich-philosophische Fragen – es bleiben bloße "Gedankenspiele"…

Wird die Physik immer mehr zur "Handlangerin der Esoterik"? Da bekommt sie sicherlich noch viel Zulauf von Scharlatanen und Quacksalbern aller Art...
Sie sollte dieses unsinnige Unterfangen lieber bleiben lassen, denn das ist nicht ihre Aufgabe.
Das Thema "Geist" und "Bewußtsein" war nie Thema der Physik.

Die Physik arbeitet nämlich mit stark vereinfachten Modellen und Hypothesen, um Naturvorgänge mittels Mathematik annähernd beschreiben zu können. Es sollen dabei messbare(!) Ergebnisse herauskommen. Das Leben jedoch ist weit mehr!
Wie sollte jemals „Geisteskraft“ gemessen werden? Oder wie sollte „freier Wille“ mittels einer „Formel“ dargestellt werden? Dann wäre der Wille nicht mehr frei, sondern determiniert und berechenbar – was für eine schreckliche Vorstellung!
Auch die "Lebenskraft" kann niemals aus der toten Materie der Physik abgeleitet werden und ist daher mit keiner noch so komplexen Formel der Physik darstellbar. Da helfen auch keine ominösen Hyperräume, Quantenverschränkungen oder Biophotonen. Man weiß heute ja noch immer nicht, was "Leben" wirklich ist, woher es kommt und wohin es geht. Und ausgerechnet die Physik soll in dieser mystischen Frage "Schützenhilfe" leisten können?
Wie du vorhin so schön gesagt hast, ist die moderne Physik "zu einer Spielwiese der Interpretationen und der Esoterik geworden", um der Scharlatanerie einen "Touch von Wissenschaftlichkeit" zu verleihen - aber nicht mehr.
Wenn nämlich hier fälschlicherweise von "Transzendenz" die Rede ist, so sind hier bloß weitere "Dimensionen" innerhalb der materiellen Welt gemeint - mehr können diese Formeln nämlich nicht hergeben. Man könnte theoretisch unendlich viele solcher "Dimensionen" einführen und noch immer im "Diesseits" verbleiben. Echte Transzendenz im biblischen Sinn ist erst da, wo "Geist" beginnt (= das Gegenteil von Materie).
Da kann keine mathematische Disziplin heran... Gott sei Dank!

Vergiss also all diese abstrusen Spekulationen des Herrn König über das menschliche Bewußtsein oder gar über GOTT, die er angeblich aus seiner Quantentheorie herauslesen möchte – sie sind grob-fahrlässiger Unfug - nichts anderes als ein "physikalisch-mathematisches Kaffeesatz-Orakel".
Sie sind für ihn bloß eine "Krücke", um seine "dämonischen Lehren" einem leichtgläubigen Publikum schmackhaft zu machen...
Dr. König ist Metaphysiker und Mystiker... weit entfernt vom biblischen Weltbild!

Mit lieben Grüßen
Josua
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Re: GOTT, das biblische Weltbild und die moderne Physik

Beitragvon Markus » 7. März 2013, 19:58

Lieber Josua!

Vielen Dank für Deine Beiträge.
In vielem muss ich Dir Recht geben. Tut mir leid, dass ich Dich und andere dadurch beunruhigt habe. Schlimmer noch ist wohl, dass ich damit unserem GÖTT-VATER entehrt und betrübt habe. Also nehme ich Abschied von der Urwort-Theorie.


GOTT, welcher ganz Geist ist, hat Seele, hat Bewusstsein und hat Verstand. Alle drei Begriffe sind ein Ausdruck für das aller Schöpfung weit überlegene Innere GOTTES. Aber auch dieser Kern GOTTES, die Seele/das Bewusstsein/der Verstand hat eine Beschaffenheit. Welche Beschaffenheit die Seele GOTTES hat, dass kann niemand wissen, ebenso wenig wie ein Mensch die Gedanken GOTTES wissen kann, es sei denn sie werden ihm im Buch der Schöpfung und im Buch des Wortes offenbart und mitgeteilt. GOTT ist GEIST und dass bezieht sich nicht nur auf SEIN Inneres, SEINE Seele, sondern auch auf alle SEINE Äußerungen. Im SEIN und Wirken ist GOTT vollkommen Geist.

Da GOTT bei der Schöpfung der himmlischen Welt und bei der Erschaffung des Universums keineswegs auf schon vorhandenes Material zurückgreifen konnte, hat ER gewiss alles aus SICH selbst heraus erschaffen. Daher ist die Schöpfung auf jeden Fall als Produkt des Geistes GOTTES anzusehen. GOTT als reiner GEIST ist zwar von aller Schöpfung zu unterscheiden, aber doch nicht so völlig andersartig, dass ein Einfluss auf das Materielle oder eine Schöpfung des Materiellen aus dem Nichts unmöglich wäre. Wenn ein Mensch von neuem geboren wurde, so hat GOTT in besonderer Weise Einfluss auf sein Bewusstsein genommen und dem Menschen sozusagen eine erneuerte Seele und einen erneuerten Verstand geschenkt. Bei allem Bedenken der Transzendenz und Überlegenheit GOTTES ist ein Einfluss auf das Bewusstsein des Menschen jederzeit möglich. Das Universum mit all der Materie hat GOTT aus SICH heraus geschaffen und genauso auch die himmlische Herrlichkeit mit den unzähligen himmlischen Dienern. Daraus ergibt sich zwingend, dass GOTT anders sein muss als die gesamte Schöpfung, auch anders als die himmlische Lichtwelt, in welcher ER wohnt.
Dass GOTT aus irgendetwas besteht und bestehen muss ist klar und dies ist auch der Fall, wenn man den Abstand zu der gesamten Schöpfung noch so sehr betont.

Was das menschliche Bewusstsein angeht, so tappt die Forschung nach wie vor im Dunkeln und die Erkenntnisse darüber sind rudimentär, so Wolf Singer. Aus diesem Grunde sind auch hier quantenphysikalische Theorien vorgeschlagen worden: Sir Eccles oder Roger Penrose. Und nun die Frage: Besteht unser Bewusstsein aus Materie oder besteht es nicht aus Materie?
Ich würde sagen, dass das Bewusstsein nicht aus Materie besteht. Du würdest wahrscheinlich sagen, dass alles im Universum aus Materie besteht einschließlich des menschlichen Bewusstseins, oder den Unterschied so stark betonen, dass es gar keine Beziehung zwischen dem Bewusstsein des Menschen und seinem Gehirn gäbe. Damit will ich nur zum Ausdruck bringen, dass die Differenzierung zwischen Geist und Materie nicht so einfach ist.

Liebe Grüße Markus
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Re: GOTT, das biblische Weltbild und die moderne Physik

Beitragvon Josua » 8. März 2013, 03:00

Lieber Markus,

freut mich, dass du so rasch deine "Konsequenzen" gezogen hast. Da könnten sich Viele ein Beispiel an dir nehmen...
Ich bin dir sehr dankbar für dein Thema, denn es hat auch mich dazu veranlasst, über so manches gründlicher nachzudenken, mit dem wir täglich von allen Seiten bombadiert werden und wovon wir schon Vieles als scheinbar "unverrückbare Dogmen" hinzunehmen geneigt sind.
Wir dürfen aber dem Feind nicht das Feld lassen, sondern müssen uns zur Wehr setzen, wenn es um gefährliche Vermischungen von Lüge und Wahrheit geht.
Das hat mich immer wieder herausgefordert - ganz besonders seit ich den Betrug der Dreieinigkeitslehre durchschauen durfte...

Markus hat geschrieben:Was das menschliche Bewusstsein angeht, so tappt die Forschung nach wie vor im Dunkeln und die Erkenntnisse darüber sind rudimentär, so Wolf Singer. Aus diesem Grunde sind auch hier quantenphysikalische Theorien vorgeschlagen worden: Sir Eccles oder Roger Penrose. Und nun die Frage: Besteht unser Bewusstsein aus Materie oder besteht es nicht aus Materie?
Ich würde sagen, dass das Bewusstsein nicht aus Materie besteht. Du würdest wahrscheinlich sagen, dass alles im Universum aus Materie besteht einschließlich des menschlichen Bewusstseins, oder den Unterschied so stark betonen, dass es gar keine Beziehung zwischen dem Bewusstsein des Menschen und seinem Gehirn gäbe. Damit will ich nur zum Ausdruck bringen, dass die Differenzierung zwischen Geist und Materie nicht so einfach ist.

Dass alles(?) im Universum aus Materie besteht, würde ich so nicht behaupten (es gibt ja auch noch "Geistwesen", und auch in den irdischen Geschöpfen ist nicht alles bloß "Materie"), sondern ich glaube an eine steuernde Macht hinter allem, die die ganze Schöpfung (inklusive der Engel) aufrecht erhält. Und das ist GOTT!
Aber Sein Geist ist mit keinem irdischen Messgerät "messbar", sondern nur dessen "Auswirkungen" (z.B. Elektrizität, Atome, Sternentstehungen, Wettererscheinungen, Lebensvorgänge in der Natur,...)

Bezüglich des "Bewußtseins" bin ich sicherlich auch deiner Meinung - und zwar aus dem einfachen Grund, den ich immer wieder in den Beiträgen dieses Threads betont habe: die Lebenskraft Gottes (=der Geist Gottes), die jeder(!) Mensch sozusagen als "ordnendes Prinzip" all unserer Lebensabläufe beim Beginn seiner Existenz "eingehaucht" bekommt, ist von Gott (ich rede jetzt nicht von der "Wiedergeburt", wo der Geist Gottes in einer speziellen Form in uns "Wohnung nimmt").
Diese Lebenskraft, die vermutlich - in Zusammenarbeit mit dem Gehirn - das Bewußtsein in uns bewirkt, kommt eben nicht(!) aus der Materie, sondern aus Gott.

Bewußtsein ist ein geistiger Zustand, nichts Materielles. Aber es gibt offenbar ein Zusammenspiel mit dem Gehirn.
Was die Wissenschaft mit ihren Messgeräten misst, ist nicht das Bewußtsein an sich, sondern bloß dessen Auswirkungen im Gehirn in Form von "elekrischen Impulsen" - das möchte ich nur mal so unbewiesen in den Raum stellen...
Sind "Gehirnströme" etwa das "materielle Gegenstück" zum Bewußtsein oder unseren Denkvorgängen?
Hier gäbe es sicherlich noch viel zu forschen...
Und deshalb hab ich ja gemeint, dass keine Formel und kein physikalisches Modell ausreichen könnte, um diesen Geist zu erfassen. Denn dann würde ja wirklich "Geist" aus Materie ableitbar sein. Und genau dagegen verwehre ich mich entschieden - wie ich es ja schon mehrfach begründet habe.

Es ist natürlich jedem unbenommen, zu glauben (wie z.B. Dr. König), dass unsere Naturwissenschaften mit ihren vagen Gedankenexperimenten und einer hochkomplexen Mathematik eines Tages sogar "Gott ergründen" könnten. Doch genau das bezweifle ich. Denn Gott ist einfach mehr als alle Mathematik und Gedankenkraft der Menschen zusammen.
David hat das schon erahnt, als er gestehen musste: "Zu wunderbar ist es für mich und unbegreiflich, zu hoch, als dass ich es fassen könnte..." (Ps 139,6)

Mathematik und Physik bewegen sich in ihren eigenen, gottfernen Weltbildern, und versuchen mittels stark vereinfachten, abstrakten Modellen logische Zusammenhänge herzustellen und zu exakten Ergebnissen zu kommen.
Und alles, was "vereinfacht" ist, kann nicht mehr alles "erklären". Das sollte man sich einmal demütig eingestehen...
Für leblose Objekte mag diese "reduzierte Sichtweise" ja vollauf genügen. Aber Mathematik als logisch exakte Wissenschaft hat eindeutig ihre Grenzen, denn "Geist", "Liebe" und "Leben" sind einfach völlig andere Kategorien unserer Existenz, die mit der Welt der Mathematik und der Physik keine Berühung haben.
Ich frag mich nur, wie ein vernünftig denkender Mensch bloß auf so eine absurde Idee kommt, einem Elektron "Liebe" und "Gedächtnis" zuzusprechen... was für ein Unsinn! Hier sollten Physiker erst einmal klar definieren, welche Art "Liebe" oder "Gedächtnis" das eigentlich sein soll, anstatt ein Verwirrspiel mit psychogischen Begriffen zu betreiben!
Man versucht immer dreister, mit allen Mitteln eine "Brücke zur Psycholgie und Religion" herzustellen.
Wird hier nicht auf diese Weise versucht, einem "Kult des Todes" (mechanistisches Teilchen-Weltbild) "künstliches Leben" einzuhauchen?

Es gibt jedenfalls - solange wir leben - diese "übergeordnete Kraft" (Lebensenergie) in uns, die unseren Körper als wunderbaren Organismus lenkt und die auch das "Ich-Bewußtsein" in uns hervorruft, während beim Eintritt des Todes (wo Gott seine Lebenskraft wieder zurücknimmt) alles wie ein Spuk wieder beendet wird (Ps 104,29) - da ist der materielle Körper wieder ganz sich selbst überlassen und er folgt ganz automatisch den natürlichen Zerfallsgesetzen... er hat aus sich selbst keine Kraft, sich am Leben zu halten!
Das beweist eigentlich schon deutlich genug, dass diese Kraft nicht von der Materie selbst stammen kann, denn warum zerfällt dann der Mensch , wenn er stirbt? Und warum sollte er überhaupt sterben, wenn die Materie sich selbst zu organisieren imstande wäre?

Übrigens: die "Lehre von der unsterblichen Seele" (wie sie leider auch viele Christen vertreten) stammt aus dem Heidentum (fernöstliche und griechische Philosophie!) nicht jedoch aus der Bibel. Sie gelangte (wie vieles andere unnütze Zeug!) über die griechischen Kirchenväter ins Christentum. Aber das wäre ein eigenes Thema...

Ich denke, dass die Quantentheorie in Fragen des Lebens völlig untauglich ist und mit ihren Aussagen dort bleiben soll, wo sie hergekommen ist:
In der toten Materie!
Es ist in meinen Augen völlige Zeitverschwendung, irgendwelche "höheren Erleuchtungen" von dieser rein materiellen Theorie zu erwarten, sofern es um unsere Seinsfragen geht.
Gottlose Wissenschaftler klammern sich halt an jeden Strohhalm, den sie finden...
Auch Sir Eccles kann keine plausible Erklärung abgeben, woher das "Ich" bei der Zeugung stammen soll. Es wird halt irgendwie "vorausgesetzt".
Die meisten Wissenschaftler greifen dann in ihrer Verzweiflung zu fernöstlichen Vorstellungen (Reinkarnation), oder zur Metaphysik der alten Griechen, was sich ebenfalls nur im Bereich der erfundenen "Fabeln" bewegt.
Es sind die Irrwege des "natürlichen" Menschen, der nichts vernimmt vom Geist Gottes ...(1.Kor 2,14)

Aber wir als Kinder Gottes dürfen glauben, dass ein herrlicher, persönlicher GOTT hinter jeder Kreatur steht und deren Leben bewirkt und wunderbar lenkt.

Er grüßt dich herzlichst
Josua
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