Das christliche Bekenntnis

Austausch zu Fragen bzgl. Kirchen u. Konfessionsgemeinschaften

Das christliche Bekenntnis

Beitragvon Helmuth » 20. Dezember 2017, 18:51

Gibt es ein allgemeingültiges christliches Bekenntnis?

Derzeit ist meine Erfahrung negativ. Soviele Denominationen es gibt, so viele Bekenntnisse gibt es. Dabei sollte es doch so etwas wie einen gemeinsamen Nenner geben. Meine These ist, es gibt eines. Man muss sich darauf einigen, dass allein die Bibel zählt und nicht Dogmatik und Theologie und dass die Liebe verbindet. Wenn sie das tut, dann sollte es auch eines geben.

Ich hatte dieses Thema schon einmal in einem Forum laufen, bei der sich mit der Zeit herauskristallisiert hatte, dass an dem Dogma der Trinität so starr festgehalten wurde, dass es unmöglich war ein gemeinsames Bekenntnis anhand des Wort Gottes zu erarbeiten. Moderatoren als auch Hardliner-User haben derart manipulierend eingegriffen, dass ich es schlussendlich aufgegeben hatte, wiewohl ich meinte, ein gewisses Ergebnis fürs erste erzielt zu haben.

Hier wird das Forum von jemand geleitet, der kein Trinitarier ist. Wird es hier möglich sein?
Liebe Grüße
Helmuth
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Re: Das christliche Bekenntnis

Beitragvon Adler » 3. Januar 2018, 19:20

Du hast gut beobachtet.

Aber auch du machst schon Vorbedingungen wie das Evangelium sein muss. Wie das Christliche Bekenntnis sein muss.

ich findes es auch immer wieder amüsant, wenn ich die Bemerkung mache, dass mein gegenüber wohl kein Christ oder ein falscher ist.

Da werde ich sofort angegriffen.

Aber wenn man dann nachfragt was ist denn ein Christ??

Da bleibt es still oder man bekommt die Antwort dass man an Jesus glaubt.

Da frage ich mich schon wieso diese Personen dann so zornig werden wenn ich sage, dass sie wohl keine Christen sind.

Ich glaube ja an ihre Existenz.

Merkst du was?

Jesus sagte über die Liebe mal

"keiner hat grössere Liebe als dass er sein Leben gibt für seine Freunde"

Dann liess doch mal all die Aussagen die Jesus gemacht hat und schau mal wie die, die sich gerne Christen nennen auf diese Aussagen reagieren.

Welche antworten sie geben.

Wenn du genau hinhörst, dann wirst du feststellen, dass die absolute Mehrheit derer die sich Christen nennen Jesus nicht ernst nehmen. Ihn als Lehren Schwätzer hinstellen in dem sie sagen das ist nicht so gemeint.

Jetzt ist das die Frage, muss Jesus ein solcher Trottel sein, dass er solche Freunde nennt?

Lies was der Apostel diesbezüglich geschrieben hat.

20 Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist.

Die Grundlage der Lehre des Evangeliums sind die Apostel.

die aber wiederum durch die Propheten bestätigt sind.

Gib doch mal in der Bibel das Wort Bund ein und liess alles was dort geschrieben steht.

Und zu deinen Erfahrungen in anderen Foren.

Was sagte Jesus da?

Mt 23,13 Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.

Das selbe gilt für die heutigen Schriftgelehrten, sprich Theologen, Pfarrer, Prediger und Pastoren (ausnahmen bestätigen die Regel).

Was sind die Motive der sogenannten Pastoren in den Kirchen?

liess dazu doch den ganzen Text in Galanter 3

17 Sie eifern um euch nicht gut, sondern sie wollen euch ausschließen, damit ihr um sie eifert.

das ist auch was der Paulus sagt und was die Pastoren verhindern wollen.

Gal 5,1 Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!

Sie wollen über die Menschen Herrschen.

Darum setzen sie alles daran, dass niemand weiss was ein Christ ist, keine Verbindliche Aussagen.

Alles nur Schwammig und oberflächlich.

Sie treten auf mit grossen Worten.

Dazu noch diese Bibelstellen

Eph 5,6 Lasst euch von niemand mit leeren Worten verführen! Denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams.
2Thess 2,3 Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens,
1Joh 2,26 Dies habe ich euch geschrieben von denen, die euch verführen.
1Joh 3,7 Kinder, lasst euch von niemand verführen! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist.

Liess sie doch im Zusammenhang.

Ich denke damit hast du schon vieles zu studieren.

Aber noch etwas wichtiges was ich dir nicht vorenthalten will.

Jesus sage dieses

Joh 13,15 Denn ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.

Was sagte Jesus diesbezüglich über seine Reden?

Joh 12,49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll.
Joh 14,10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst. Der Vater aber, der in mir bleibt, der tut seine Werke.

Jesus hat nie aus sich selbst geredet. Er hat nur geredet was er von seinem Vater hatte.

Also jeder der sagt, ich denke ich sehe für mich stimmt. Was redet er da?

Ich predige schon seit über 30 Jahren das Evangelium und lehre in den Gruppen wo ich bin. Ich hab noch selten gesagt ich sehe ich denke für mich stimmt.

Ich rede was in der Schrift zu lesen ist.

und wenn ich mal irgend zu irgend etwas nichts weiss, was die Bibel lehrt, und das kommt sehr selten vor, dann sage ich auf der Grundlage meines Verständnisses gehe ich davon aus dass es so und so ist.

Aber eigentlich brachen wir der Schrift nichts beizufügen noch ihr etwas weg zu nehmen.

Die Schrift erklärt sich selbst und das meiste ist in unserem Leben selbst zu beobachten.

Wie sagte Jesus diesbezüglich?

Joh 3,12 Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage?

Denke also darüber nach.

Forsche in der Schrift nach den Stellen die ich erwähnte und liess aufmerksam nach.

Ob jemand Christ ist, das entscheidet kein Mensch von sich aus, auch kein Pastor oder sonst irgend ein Geistlicher.

Nur Gott allein entscheidet wer zu ihm gehört und wer nicht.

Wer sich selbst zum Christen macht gehört zu denen von denen die Schrift sagt, dass sie nicht durch die Tür eingegangen sind.

Jesus ist die Tür

Nur wer durch ihn eingeht ist rechtens Christ.

Alle anderen sind Diebe und Räuber.

Unberechtigte Eindringlinge.

Falsche Christen.
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Re: Das christliche Bekenntnis

Beitragvon Helmuth » 4. Januar 2018, 07:51

Und welches Bekenntnis legst du nun ob deiner vielen Worten persönlich ab? Darum geht es mir hier, und nicht ums Diskutieren über Jesus, Wer ist Gott, wer ist Jesus, für mich bzw. dich. Gibt es da Verbindlichkeiten in einem solchen Bekenntnis?
Liebe Grüße
Helmuth
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Re: Das christliche Bekenntnis

Beitragvon Adler » 4. Januar 2018, 17:51

Bekennen kannst du was du willst.

ein Bekenntnis rettet dich nicht und macht dich nicht zum Christen.

Was dich zum Christen macht weisst du wenn du all das Gelesen und verstanden hast.
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Re: Das christliche Bekenntnis

Beitragvon BC Editor » 4. Januar 2018, 17:55

Helmuth hat geschrieben:Und welches Bekenntnis legst du nun ob deiner vielen Worten persönlich ab? Darum geht es mir hier, und nicht ums Diskutieren über Jesus, Wer ist Gott, wer ist Jesus, für mich bzw. dich. Gibt es da Verbindlichkeiten in einem solchen Bekenntnis?

Klingt ein wenig merkwürdig im Kontext dessen, wie Du das Thema formuliert und in Deinem ursprünglichen Beitrag weiter ausgeführt hast ... dort konnte man lesen:
Helmuth hat geschrieben:Gibt es ein allgemeingültiges christliches Bekenntnis?
Derzeit ist meine Erfahrung negativ. Soviele Denominationen es gibt, so viele Bekenntnisse gibt es. Dabei sollte es doch so etwas wie einen gemeinsamen Nenner geben. Meine These ist, es gibt eines. Man muss sich darauf einigen, dass allein die Bibel zählt und nicht Dogmatik und Theologie und dass die Liebe verbindet. Wenn sie das tut, dann sollte es auch eines geben....

Das klingt doch eher nicht nach "welches Bekenntnis legst du nun ...persönlich ab?", sondern scheint sehr wohl Bezug zu der allgemeinen Frage zu haben, ob es "ein allgemeingültiges christliches Bekenntnis" gibt. Zudem wäre wohl zu erwarten, dass für eine Erörterung dieser allgemeinen Frage genau die Punkte, die Du nun quasi ausschließen willst (diskutieren über Jesus, wer ist Gott, wer ist Jesus ... etc) von zentraler Bedeutung zu sein ...
Herzliche Grüße und Gottes Segen

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Re: Das christliche Bekenntnis

Beitragvon Helmuth » 4. Januar 2018, 18:47

Adler hat geschrieben:Bekennen kannst du was du willst.

Das weiß ich. ;)

Adler hat geschrieben:ein Bekenntnis rettet dich nicht und macht dich nicht zum Christen.

Darum gehts nicht. Lie's nochmals den ET

Adler hat geschrieben:Was dich zum Christen macht weisst du wenn du all das Gelesen und verstanden hast.

Meine Frage zielt nicht darauf ab, was dich zum Chriten macht, sondern welches Bekenntnis gilt für alle Chrsisten gemeinsam. Darum fragte ich dich mal nach deinem. Daran kann ich meines anhängen und wir können vergleichen, was uns verbindet und was uns unterscheidet.

Erhalten wir eine akzeptbale Schnittmenge wäre das mal ein Ansatz. Dann fragen wir Gott ob es reicht.
Liebe Grüße
Helmuth
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Re: Das christliche Bekenntnis

Beitragvon Adler » 4. Januar 2018, 18:53

Helmuth hat geschrieben:Meine Frage zielt nicht darauf ab, was dich zum Chriten macht, sondern welches Bekenntnis gilt für alle Chrsisten gemeinsam. Darum fragte ich dich mal nach deinem. Daran kann ich meines anhängen und wir können vergleichen, was uns verbindet und was uns unterscheidet.

Erhalten wir eine akzeptbale Schnittmenge wäre das mal ein Ansatz. Dann fragen wir Gott ob es reicht.



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Sind im Deutschsprachigen Raum aufgewachsen und leben dort

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Re: Das christliche Bekenntnis

Beitragvon Helmuth » 4. Januar 2018, 21:10

Es scheint, dass uns nichts Wesentlicheres verbindet.
Nun dann, Danke für das Gespräch. :mrgreen:
Liebe Grüße
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Re: Das christliche Bekenntnis

Beitragvon PeB » 26. März 2018, 08:57

Das sollte eigentlich allgemeingültig sein, denn es kommt vom Christus:

Wir glauben, dass Gott uns den Christus gesand hat, der uns lehrte
Gott als unseren Vater im Himmel zu bekennen,
dessen Reich kommen werde.
Wir heiligen seinen Namen.
Sein Wille geschieht im Himmel wie auf der Erde.
Wir glauben, dass er uns unser tägliches Brot gibt und unsere Schuld vergibt, so wie wir unseren Schuldigern vergeben wollen.
Er hilft uns, der Versuchung zu widerstehen und wird uns vom Bösen erlösen.
Wir glauben, dass Gottes Reich, seine Kraft und seine Herrlichkeit in Ewigkeit existieren.
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Re: Das christliche Bekenntnis

Beitragvon Helmuth » 26. März 2018, 21:00

PeB hat geschrieben:Das sollte eigentlich allgemeingültig sein, denn es kommt vom Christus:

Ich sehe, du hast das Vater Unser zu einem Glaubensbekenntnis umformuliert. Nun, das trifft nicht mein Anliegen. Klar glauben wir das, aber unter Bekenntnis verstehe ich etwas anderes.

A - Ist das dein Vater?
B - Nein
A - Warum nicht? Er ist in deiner Geburtsurkunde erwähnt.
B - Na und?
A - Nun, das ist doch eine klarer Beleg, oder?
B - Ein Stück Fetzen Papier soll was beweisen?
A - Na gut, machen wir einen DNA Test.
B - Will ich nicht
A - Warum nicht? Weil dann herauskäme, dass es wahr ist?
B - Mir wurscht, der soll mir gestohlen bleiben.

Das ist ein klares Nicht-Bekenntnis, eine Leugnung. Und es ist so klar, dass dem Vater wohl keine Handhabe bleibt als ihm das Erbe zu verweigern: Jesus sagte:
Mt 10, 32-33 hat geschrieben:Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel; Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.

Verstehst du, worauf ich hinaus will? Dieses Bekenntnis ist keine theologische Schimäre oder dogmatischer Satz. Punkt eins wäre für mich daher ein klares öffentliches Bekenntnis zu Jesus. Ich bekenne mich zu Gott, dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus. Vor aller Zeugen. Das wäre mal mein Bekenntnis.

Dann kommt das warum für mich. Warum bekennne ich mich dazu?
Liebe Grüße
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